Abo
  • Services:
Anzeige
Golden Spike: 40 Jahre alter Trick
Golden Spike: 40 Jahre alter Trick (Bild: Golden Spike)

Golden Spike: Privatunternehmen will Mondflüge anbieten

Golden Spike: 40 Jahre alter Trick
Golden Spike: 40 Jahre alter Trick (Bild: Golden Spike)

Ehemalige Nasa-Mitarbeiter haben ein privates Raumfahrunternehmen gegründet. Es will kommerzielle Flüge zum Mond durchführen. Der Preis macht das jedoch zu einem exklusiven Vergnügen.

Golden Spike ist ein neues Unternehmen, das kommerzielle Reisen ins All anbieten will. Allerdings übertrifft das Angebot des US-Unternehmens das der Konkurrenten bei weitem: Das US-Unternehmen will Touristen auf den Mond fliegen.

Anzeige

Golden Spike wolle bereits vorhandene Technik nutzen, um zwei Personen auf den Mond zu befördern, erzählte Alan Stern, einer der Gründer, der Tageszeitung Washington Post. "Der Trick ist 40 Jahre alt. Und wir wissen, wie er geht."

Ehemalige Nasa-Mitarbeiter und Prominente

In der Tat: Stern ist ein ehemaliger hochrangiger Mitarbeiter der US-Raumfahrtbehörde Nasa. Und er ist nicht der einzige: Aufsichtsratsvorsitzender ist Gerry Griffin, ehemaliger Chef des Johnson Space Center und schon am Apollo-Programm beteiligt. Dabei sind auch unter anderem der ehemalige Spaceshuttle-Kommandant Jeff Ashby, weitere Raumfahrtspezialisten sowie diverse Prominente wie der US-Politiker Newt Gingrich und Esther Dyson.

Golden Spike will Raketen und Kapseln einsetzen, die bereits im Einsatz oder in der Entwicklung sind. Eine Möglichkeit könnte die Kombination aus Falcon-Trägerrakete und Raumkapsel Dragon von SpaceX sein. Diese hat sich in diesem Jahr bereits auf zwei Flügen zur Internationalen Raumstation (ISS) bewährt. Der ehemalige Leiter des Dragon-Entwicklungsprogramms, Max Vozoff, gehört dem Direktorium von Golden Spike an. Es gibt aber noch weitere private Raumfahrtunternehmen, etwa Orbital Sciences. Lediglich das Landefahrzeug sowie die Raumanzüge müssten entwickelt werden.

Zwei Mann zum Mond

Zwei Personen will Golden Spike jeweils zum Mond fliegen. Sie sollen allein in der Kapsel sitzen, die von der Erde aus ferngesteuert wird. Um das Jahr 2020, so der Plan, soll der erste Flug zum Mond starten.

Ganz günstig wird das Vergnügen jedoch nicht: 1,5 Milliarden US-Dollar soll ein Flug kosten, also 750 Millionen pro Passagier. Zum potenziellen Kundenkreis zählt Golden Spike entsprechend nicht unbedingt Privatpersonen, sondern Länder, die kein eigenes Mondfahrtprogramm auflegen können oder wollen - politische Befindlichkeiten inklusive: Golden Spike schließe China sowie Länder, denen die USA per Gesetz den Zugang zu Technik verwehrt, die militärisch genutzt werden kann, als Kunden aus, sagte Stern.


eye home zur Startseite
Komischer_Phreak 10. Dez 2012

Helium 3. Einfach mal schlaulesen.

ianmcmill 10. Dez 2012

Ich denke der Topicstarter meinte, was wollen "Länder die sich kein eigenes...

divStar 09. Dez 2012

Nicht alle waren damals so wie jetzt :P.

Anonymouse 07. Dez 2012

Gibt nur One Way Tickets.

AlexanderSchäfer 07. Dez 2012

Warum soll China bitte ein US Unternehmen dafür bezahlen, dass sie einen Chinesen auf den...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Stuttgart
  2. T-Systems International GmbH, verschiedene Standorte
  3. Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart
  4. ETAS GmbH & Co. KG, Stuttgart


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 6,99€
  2. 19,99€
  3. 47,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Konkurrenz zu Amazon Echo

    Hologramm-Barbie soll digitale Assistentin werden

  2. Royal Navy

    Hubschrauber mit USB-Stick sucht Netzwerkanschluss

  3. Class-Action-Lawsuit

    Hunderte Ex-Mitarbeiter verklagen Blackberry

  4. Rivatuner Statistics Server

    Afterburner unterstützt Vulkan und bald die UWP

  5. Onlinewerbung

    Youtube will nervige 30-Sekunden-Spots stoppen

  6. SpaceX

    Start von Trägerrakete Falcon 9 verschoben

  7. Hawkeye

    ZTE bricht Crowdfunding-Kampagne ab

  8. FTTH per NG-PON2

    10 GBit/s für Endnutzer in Neuseeland erfolgreich getestet

  9. Smartphones

    FCC-Chef fordert Aktivierung ungenutzter UKW-Radios

  10. Die Woche im Video

    Die Selbstzerstörungssequenz ist aktiviert



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Prey angespielt: Das Monster aus der Kaffeetasse
Prey angespielt
Das Monster aus der Kaffeetasse
  1. Bethesda Softworks Prey bedroht die Welt im Mai 2017
  2. Ausblicke Abenteuer in Andromeda und Galaxy

Autonomes Fahren: Die Ära der Kooperitis
Autonomes Fahren
Die Ära der Kooperitis
  1. Neue Bedienungssysteme im Auto Es kribbelt in den Fingern
  2. Amazon Alexa im Auto, im Kinderzimmer und im Kühlschrank
  3. Focalcrest Mixtile Hub soll inkompatible Produkte in Homekit einbinden

Kernfusion: Angewandte Science-Fiction
Kernfusion
Angewandte Science-Fiction
  1. Kernfusion Wendelstein 7-X funktioniert nach Plan

  1. Re: Hat die auch mit der Puppe gespielt?

    klick mich | 15:27

  2. Re: Der größte Mist, den ich je gesehen habe.

    Crol | 15:22

  3. Die Musik im Herstellervideo..

    Neuro-Chef | 15:15

  4. Re: Fake News -Ergänzung

    Berner Rösti | 15:13

  5. Re: Und wo liegt nun der Unterschied zu Alexa?

    Berner Rösti | 15:05


  1. 14:00

  2. 12:11

  3. 11:29

  4. 11:09

  5. 10:47

  6. 18:28

  7. 14:58

  8. 14:16


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel