Nokia Siemens Networks Services: In Deutschland werden weitere 1.000 Stellen wegfallen

Die Beschäftigten von NSN Service in Deutschland dürften morgen erfahren, dass der Bereich geschlossen wird. Die Deutsche Telekom hatte Verträge nicht verlängert.

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Nokia Siemens Networks Services: In Deutschland werden weitere 1.000 Stellen wegfallen
(Bild: Jaakonaho/AFP/Getty Images)

Die Dienstleitungsgewerkschaft Verdi hat Informationen, nach denen der Mobilfunkausrüster Nokia Siemens Networks am 6. Dezember 2012 das Aus für seine Services-Sparte verkünden könnte. Am kommenden Mittwoch ist in der Zentrale von NSN Services eine Betriebsversammlung angesetzt, wo die bundesweit rund 1.000 Beschäftigten aus dem Bereich zusammenkommen.

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Mike Döding, Verdi-Fachbereichsleiter Telekommunikation, sagte Golem.de: "Die Beschäftigten verteilen sich ja auf ganz Deutschland. Das Unternehmen wird sich dann darauf einstellen müssen, dass sie bundesweit Stress von den Beschäftigten kriegen."

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass NSN Services geschlossen wird, weil wichtige Verträge von der Deutschen Telekom nicht verlängert würden. Die Telekom hat den Bereich vor fünf Jahren an NSN verkauft.

Wie die IG Metall mitteilt, werden am 5. Dezember 2012 etwa 250 Beschäftigte aus Bruchsal zu einer Kundgebung zur Konzernzentrale nach München reisen. Sie wollen eine Wirtschaftsausschusssitzung nutzen, um gegen die geplante Schließung ihres Standortes zu demonstrieren. Die Münchner Beschäftigten sind aufgerufen, die Proteste zu unterstützen. Laut einer Unternehmenssprecherin fühlt sich der Telekommunikationsausrüster nicht mehr an die Standortsicherungsvereinbarung gebunden, die bis 2014 läuft.

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Am 3. Dezember 2012 gab der finnisch-deutsche Konzern bekannt, dass der Bereich Glasfasernetze an den US-Finanzinvestor Marlin Equity Partners verkauft wird. Zu den finanziellen Konditionen der Übernahme wurden keine Angaben gemacht. Marlin Equity Partners will den Glasfaserbereich als ein unabhängiges Unternehmen mit Zentrale in München führen.

Damit wechseln 1.900 NSN-Beschäftigte, hauptsächlich aus Deutschland, Portugal und China, zu Marlin Equity Partners. Die bisherige Spartenführung soll das neue Unternehmen weiterhin leiten. Die Übernahme soll im ersten Quartal 2013 abgeschlossen sein.

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