Apple: iOS-6-Installationen steigen wegen Google Maps

Apple hat mit iOS 6 mit Maps eine eigene Kartenanwendung eingeführt und im Zuge dessen die iOS-Version von Google Maps entfernt. Die Maps-Anwendung wies anfangs enorme Fehler auf, was die Anwender verärgerte und offenbar auch von der Installation von iOS 6 abhielt. Anfang Dezember brachte Google dann eine neue iOS-Version auf den Markt und prompt soll die Zahl der Installationen von iOS 6 gestiegen sein. Die Nutzer konnten nun wieder Google Maps nutzen und verloren es durch das Update nicht mehr, so die mögliche Begründung.

Das hat nicht Apple selbst mitgeteilt, sondern die Werbeplattform Mopub(öffnet im neuen Fenster) , die in ihrem Netzwerk misst, welche Betriebssystemversionen genutzt werden, berichtet die Website Techcrunch(öffnet im neuen Fenster) . Seit der Veröffentlichung von Google Maps stieg die Zahl der Installationen von iOS 6 demnach um 30 Prozent. Mopub wertet die Einblendung von rund einer Milliarde Apps in insgesamt 12.000 Apps für iOS aus, berichtet Techcrunch.









Google Maps für iOS arbeitet mit Vektorgrafiken und nach einem kurzen Test von Golem.de mindestens genauso schnell wie die in früheren iOS-Versionen vorhandene Version. Entwicklern bietet Google das Google Maps SDK für iOS sowie ein einfaches URL-Schema. Damit soll es für Entwickler ohne großen Aufwand möglich sein, Google Maps in eigene iOS-Apps zu integrieren. Denn auch wenn Google Maps für iOS verfügbar ist – Apple Maps bleibt die Standardanwendung für Karten auf dem iPhone und dem iPad. Für Letzteres gibt es Google Maps noch nicht. Google soll daran aber bereits arbeiten.



