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Audiogalaxy: Dropbox wird Anbieter für Musik in der Cloud

Dropbox erwirbt Audiogalaxy und schließt die Plattform. Offenbar geht es dem Betreiber des Cloud-Speicherdienstes um die Entwickler bei Audiogalaxy, die bei Dropbox ein neues Musikprodukt schaffen sollen.

Artikel veröffentlicht am ,
Dropbox-Vorstandschef Drew Houston
Dropbox-Vorstandschef Drew Houston (Bild: Scott Olson/Getty Images)

Dropbox kauft den Streaming-Musik-Anbieter Audiogalaxy. Das gab Audiogalaxy im Blog des Unternehmens bekannt. Über den Preis wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart.

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In der Zeit von 1998 bis 2002 war Audiogalaxy ein File-Sharing-System für MP3-Dateien. Von Mitte 2002 bis 2010 wurde auf Druck der US-Musikindustrie bei Audiogalaxy nur noch der Musikaboservice von Rhapsody beworben. Gegenwärtig ist Audiogalaxy ein Placeshifting-Dienst, der den Abruf von Sounddateien von anderen Endgeräten ermöglicht, die mit dem Internet verbunden sind.

"Wir freuen uns bekanntgeben zu können, dass wir zum Team von Dropbox gehören", heißt es in dem Blogbeitrag bei Audiogalaxy. "Wir werden neue Funktionen zu den über 100 Millionen Dropbox-Nutzern bringen. Neue Nutzerkonten können nicht mehr angelegt werden. Bisherige Nutzer können die Funktionen für Personal Streaming bei Audiogalaxy weiter nutzen. Mixes sind für Abonnenten nur noch bis Jahresende 2012 verfügbar." Damit wird Audiogalaxy zum Jahresende praktisch geschlossen.

Dropbox erhielt zum Aufbau des Unternehmens Risikokapital in Höhe von 7,2 Millionen US-Dollar von Investoren wie Y Combinator, Sequoia Capital und Accel Partners. Laut einem Bericht von CNN vom März 2011 lag der Unternehmenswert bei 1 bis 2 Milliarden US-Dollar. Die Zahl der Beschäftigten betrug zu der Zeit nur rund 45.

Dropbox-Vorstandschef Drew Houston sagte Forbes Ende 2011, dass Dropbox bereits profitabel sei. Bei der letzten Investitionsrunde habe das Unternehmen 250 Millionen US-Dollar erhalten und sei mit 4 Milliarden US-Dollar bewertet worden.

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