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Boxcryptor for Chrome: Verschlüsselung der Cloud im Browser

Mit einer neuen Erweiterung von Boxcryptor für Googles Browser Chrome können Dateien ohne weitere Software in der Dropbox und Google Drive sicher verschlüsselt und auch wieder gelesen werden.
/ Andreas Donath
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Boxcryptor for Chrome verschlüsselt Cloud-Daten im Browser. (Bild: Golem.de)
Boxcryptor for Chrome verschlüsselt Cloud-Daten im Browser. Bild: Golem.de

Boxcryptor for Chrome heißt die neue Erweiterung, mit der die Speicherdienste von Google und Dropbox ohne Sorge vor Zugriffen Fremder genutzt werden können. Die Daten werden ohne zusätzliche Softwareinstallation dann direkt im Browser vor dem Upload in die Cloud verschlüsselt und lassen sich auch wieder lesbar machen, wenn sie heruntergeladen werden.

Boxcryptor verschlüsselt Cloud-Speicher im Browser
Boxcryptor verschlüsselt Cloud-Speicher im Browser (02:18)

Noch ist Boxcryptor for Chrome eine Alphaversion, die vom Anbieterserver und nicht von Google aus heruntergeladen werden muss(öffnet im neuen Fenster) . Sie wird per Drag-and-Drop in dem Erweiterungsmenü von Chrome installiert. Am besten lädt man sie dazu mit einem anderen Browser zunächst auf die lokale Festplatte herunter. Wann die finale Version veröffentlicht werden soll, ist noch nicht bekannt.

Auf die mit "Boxcryptor for Chrome" verschlüsselten Daten kann der Anwender auch mit den anderen Clients sowie mit den Apps für iOS und Android zugreifen, so dass die Anwendung keine Insellösung ist. Allerdings nutzt das nichts, wenn Drittprogramme anderer Hersteller direkt auf die Dropbox zugreifen – sie können weder ver- noch entschlüsseln.

Bislang musste zur Ver- und Entschlüsselung die Boxcryptor-Software auf dem Clientrechner installiert werden. Mit Microsoft Skydrive arbeitet die Browserlösung allerdings im Gegensatz dazu noch nicht zusammen. Die Daten werden mit einer 256-Bit-AES-Verschlüsselung in einem separaten Ordner abgelegt. Boxcryptor ist für private Anwender kostenlos nutzbar.

Entwickelt wird Boxcryptor vom Augsburger Startup Secomba. Es hat Anfang Mai 2012 seine erste Finanzierungsrunde in Höhe eines "mittleren sechsstelligen Betrages" abgeschlossen. Die Investoren sind die Astaro-Gründer Jan Hichert, Markus Hennig und Gert Hansen.


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