Wenige Jahre nach der Übernahme kommt das Ende, denn Intel macht Nervana dicht. Das KI-Startup ist durch den Zukauf der Habana Labs überflüssig geworden, die Hardware nicht leistungsstark genug.
1&1 Glasfaser bietet erstmals einen Gigabit-Tarif für Privatkunden an. Für die regionalen Glasfaseranbieter ist United Internet ein harter Verhandlungspartner, der aber hilft, die Netze auszulasten.
Orange setzt beim 5G-Ausbau wie erwartet auf seine Partner Nokia und Ericsson. Doch der größte Telekommunikationsbetreiber Frankreichs arbeitet in anderen Ländern weiter mit Huawei zusammen.
Der Tesla-Chef Elon Musk hat seinen Twitter-Account in E "D" M umbenannt und auch einen neuen Song komponiert. Interessenten können sich das Lied auf Soundcloud anhören. Es ist nicht sein erstes Musikstück.
Relativ unerwartet setzt IBM im April einen neuen CEO ein. Arvind Krishna wird Ginni Rometty folgen. Sie ist eine der wenigen weiblichen CEOs in großen Konzernen und wird nach 40 Jahren Konzernzugehörigkeit in den Ruhestand gehen.
Der smarte Türöffner Nello One hat große Technikprobleme. Dabei kann es passieren, dass sich die Haustür ungewollt öffnet. Bis der Fehler behoben wird, soll es noch dauern.
In der App DB Navigator kann jetzt auch bei der Bordgastronomie bestellt werden. Allerdings müssen Reisende der Deutschen Bahn in der zweiten Klasse die Bestellung selbst abholen.
Update Der Suchkonzern rühmt sich damit, dass seine Rechenzentren klimaneutral arbeiteten und hofft im Zuge der Klimakrise, dass Unternehmen in seine Cloud-Dienste wechseln. Eine Analyse von Golem.de zeigt jedoch, dass Google noch etwas aufzuholen hat.
/48Kommentare/Eine Analyse von Christiane Schulzki-Haddouti
Der Paketdienstleister UPS hat 10.000 Fahrzeuge des Elektroautoherstellers Arrival bestellt, die individuell für das Unternehmen gebaut werden. Zudem beteiligt sich UPS finanziell an Arrival.
Tesla hat den zweiten Quartalsgewinn in Folge erwirtschaftet. Beim Umsatz hat das Unternehmen einen Rekord aufgestellt. Der Aktienkurs ist im nachbörslichen Handel stark gestiegen.
Es bleibt ein Mysterium, wie viele Abonnenten Apple mit Apple TV+ gewinnen konnte. In den aktuellen Quartalszahlen räumte das Unternehmen lediglich ein, dass zahlende Abonnenten keinen wesentlichen Einfluss auf das Geschäftsergebnis gehabt hätten.
Starke Radeon- und Ryzen-Verkäufe bescheren AMD einen Umsatzrekord und auch die Epyc-Server-CPUs helfen beim Allzeithoch. Einzig das Konsolengeschäft schwächelt, das wird aber 2020 noch exorbitant wachsen.
Der Sofwarekonzern SAP hat den Gewinn und den Umsatz gesteigert. Co-Chef Christian Klein will die Integration der zugekauften Produkte schneller liefern, weil die Anwender sich beklagen.
Die European Processor Initiative (EPI) arbeitet an einem Prototyp für den geplanten Exascale-Supercomputer. Das Design umfasst ARM-Kerne und RISC-V-basierte Vector-Beschleuniger, überdies nutzt es HBM2-Stapelspeicher und die moderne 6-nm-EUV-Halbleiterfertigung von TSMC.
Update Die Daten des Berliner Kammergerichtes hätten nach einem Schadsoftware-Befall vollumfänglich ausgelesen werden können. Zu diesem Schluss kommt ein mittlerweile veröffentlichtes Gutachten, das zudem kein gutes Licht auf die IT-Infrastruktur des Gerichts wirft.
Die SAP-Anwenderfirmen haben den Umstieg vollzogen. Die Investitionen fließen in das neuere Produkt, so wie von SAP geplant. Wenn auch später, als viele erwartet haben.
Nachdem Oracle den Code von Java EE an die Eclipse Foundation abgegeben hat, erfolgte die Umbenennung der Java Enterprise Plattform in Jakarta. Mit Jakarta EE 9.0 soll in diesem Jahr eine erste eigenständige Version erscheinen.
Der Mobilfunkausrüster Ericsson liegt beim Gewinn über den Erwartungen. Zugleich erklärt Konzernchef Borje Ekholm, dass die US-Kampagne gegen Huawei den gesamten Markt verunsichere und den Schweden nicht helfe.
Für die kommende Ubuntu-Version 20.04 haben die Entwickler auch die letzte Verknüpfung zu Amazon entfernt. Die Integration hatte vor Jahren noch für massive Kritik gesorgt.
Microsoft verkündet einen ambitionierten Plan, um das Unternehmen klimaneutral zu machen. Vieles darin klingt gut, aber es gibt einen großen Haken: Microsofts gute Geschäfte mit der Ölindustrie sollen weitergehen.
Allen Lieferschwierigkeiten und Sicherheitslücken zum Trotz: Intel hat im vierten Quartal 2019 mehr als 20 Milliarden US-Dollar bei fast 7 Milliarden US-Dollar Gewinn umgesetzt, gerade die Xeons sind stark gewesen.
We Share will künftig Elektroautos in weiteren Städten vermieten. Neben Hamburg und München will die VW-Tochter Carsharing auch in fünf Metropolen im europäischen Ausland anbieten.
Huawei lässt seine Auftragshersteller neue Fabriken in China bauen und füllt die Lager, weil eine Verschärfung des US-Embargos droht. Der Schwerpunkt liegt auf Mobilfunk-Ausrüstung.
Der Einsatz von extrem ultravioletter Belichtung zur Fertigung von Chips für PC-Hardware und Smartphones nimmt rasant zu: Ausrüster ASML plant mit 35 Systemen - in den Jahren zuvor waren es nur 26 sowie 18 der extrem teuren Maschinen. Die Hälfte des Umsatzes stammt von ihnen.
Die Telekom und die Deutsche Glasfaser probieren die Zusammenarbeit aus. Wenn es klappt, könnte dies der Beginn einer wunderbaren Freundschaft sein. Der Glasfaserausbau in Deutschland kommt so besser voran.
Netflix hat die Geschäftszahlen für das zurückliegende Quartal veröffentlicht. Der Anbieter konnte den Umsatz steigern und legte bei Abonnentenzahlen erneut zu. Bei den Zuschauerzahlen wählt Netflix ein neues Verfahren und schönt so seine Zahlen.
In Zukunft wird es mehr Strom aus Windkraft geben. Weil die Anlagen aber nicht kontinuierlich liefern, werden Stromspeicher immer wichtiger. Batterien sind eine Möglichkeit, das britische Startup Highview Power hat jedoch eine andere gefunden: flüssige Luft.
Am Ende hat es doch noch gereicht: Das Münchner Unternehmen Sono Motors hat über seine Crowdfunding-Kampagne genug Geld eingesammelt, um sein Elektroauto Sion weiterzuentwickeln. Die Verlängerung in den Januar hinein brachte schließlich den Erfolg.
Mit Anbox laufen Android-Apps auch in üblichen Linux-Distributionen. Ubuntu-Sponsor Canonical steckt die Technik nun in die Cloud, um damit auch Streaming-Angebote wie Gaming umzusetzen.
Mit dem Aus von Better Place schien das Konzept des Wechselakkus für Elektroautos vom Tisch. Chinesische Hersteller haben es wieder aufleben lassen. Die Regierung hat angekündigt, Standards dafür einzuführen, damit die Fahrer der Autos ihre Akkus überall tauschen können.
Nach einer längeren Vorschauphase steht Fedora Core OS nun erstmals stabil für den Einsatz bereit. Die von Red Hat unterstützte Community bietet damit ein neues einheitliches System für den Container-Einsatz.
Das Raumschiff hob noch ohne Besatzung ab, aber der Testflug war ein voller Erfolg. Der Crew Dragon von SpaceX hat damit seine letzte große Bewährungsprobe bestanden, bevor die Astronauten auch mitfliegen dürfen.
/123Kommentare/Ein Bericht von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Update Vor dem ersten Flug mit Menschen an Bord sollten die Sicherheitssysteme des Dragon-Raumschiffs noch einmal getestet werden. Der Testflug wurde live übertragen.
Google hat ambitionierte Pläne, die Nummer eins im Cloud Computing zu werden. Ein erster Schritt ist die Kooperation mit IBM. Das Unternehmen wird künftig Power-Server für Kunden vermieten - was einigen Kunden und IBMs Nischenarchitektur sicher entgegenkommt.
Das Wachstum im Smartphone-Markt stagniert offensichtlich. Der Auftragshersteller Foxconn sucht sich deshalb andere Betätigungsfelder. Unter anderem will er mit Fiat Chrysler zusammen Elektroautos fertigen.
"Auf digitale Prozesse umstellen" ist leicht gesagt, aber in vielen Firmen ein komplexes Unterfangen. Viele Mitarbeiter und Chefs lieben ihre analogen Arbeitsmethoden und fürchten Veränderungen. Andere wiederum digitalisieren ohne Sinn und Verstand und blasen ihre Prozesse unnötig auf.
/165Kommentare/Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel
Mobil auf der Erde und in Zukunft auch in der Luft: Der japanische Automobilkonzern Toyota hat einen dreistelligen Millionenbetrag in ein US-Unternehmen investiert, das ein Lufttaxi entwickelt hat.
Die Arbeit an alternativen Einkommensquellen läuft für die Firefox-Macher von Mozilla offenbar nicht so wie erhofft. Das Unternehmen hat deshalb nun auch rund 70 Personen entlassen.
Die Boeing 737 Max hinterlässt Spuren: Boeing hat im vergangenen Jahr mehr Stornierungen als Neubestellungen erfasst. Das sei in der Unternehmensgeschichte seit 30 Jahren nicht mehr geschehen. Derweil habe Airbus einen neuen eigenen Rekord aufgestellt.
Leise Lieferung: Amazon hat eine Flotte von Elektrolieferwagen von Daimler und Streetscooter gekauft. Damit sollen künftig Pakete in in München ausgeliefert werden.