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Arrival: UPS kauft 10.000 Elektro-Lieferfahrzeuge

Der Paketdienstleister UPS hat 10.000 Fahrzeuge des Elektroautoherstellers Arrival bestellt, die individuell für das Unternehmen gebaut werden. Zudem beteiligt sich UPS finanziell an Arrival.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
UPS-Lieferwagen von Arrival
UPS-Lieferwagen von Arrival (Bild: UPS)

Das Startup Arrival hat einen neuen Großauftrag: UPS bestellte 10.000 Elektrofahrzeuge, die speziell für den Logistikdienstleister gebaut werden. Was die Fahrzeuge kosten werden, gab UPS nicht an. Sie sollen von 2020 bis 2024 ausgeliefert werden. Eine Option für weitere 10.000 Stück sicherte sich UPS ebenfalls.

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Der Paketdienstleister beteiligte sich über seine Investmentfirma UPS Ventures zudem an Arrival. Dabei handelt es sich um eine Minderheitsbeteiligung. Wie hoch diese sei, teilte UPS nicht mit.

UPS will mit Arrival die Elektrofahrzeuge mit Advanced Driver-Assistance Systems (ADAS) ausrüsten. Das sind Assistenzsysteme, die nicht zum autonomen Fahren auf öffentlichen Straßen gedacht sind. Nur in den Depots von UPS sollen die Autos irgendwann automatisiert bewegt werden. UPS will im Laufe des Jahres 2020 mit der Erprobung der ADAS-Funktionen beginnen.

"Elektrofahrzeuge bilden einen Eckpfeiler unserer nachhaltigen städtischen Lieferstrategien", sagte Juan Perez, Chief Information and Engineering Officer von UPS.

Arrival stellt die Kernkomponenten für Fahrzeuge selbst her - Fahrgestell, Antriebsstrang, Karosserie und elektronische Steuerungen. Das Unternehmen entwickelte ein modulares Design für seinen Elektrobaukasten, das Skalierungen ermöglicht. So sollen sich kleinere und größere Fahrzeuge bauen lassen.

Die Autos werden laut UPS in Mikrofabriken gebaut, wobei leichte, langlebige Materialien verwendet werden sollen. UPS wird die Elektrolieferwagen voraussichtlich in Europa und Nordamerika einsetzen.

In London testet Arrival in einem Pilotversuch zum Beispiel mit der Royal Mail seit Ende 2017 die Nutzung elektrischer Zustellfahrzeuge. Die eingesetzten Fahrzeuge der ersten Generation hatten eine elektrische Reichweite von 160 km. Zudem konnte ein Hilfsaggregat mit Verbrennungsmotor eingeschaltet werden, um den Akku zu laden. UPS will Fahrzeuge der zweiten Generation einsetzen. Hier gibt es offenbar kein Hilfsaggregat mehr.

Arrival wurde 2015 gegründet, beschäftigt weltweit mehr als 800 Mitarbeiter und hat seinen Hauptsitz in London. Darüber hinaus gibt es Niederlassungen in Deutschland, den Niederlanden, Israel, Russland und den USA.

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mke2fs 31. Jan 2020 / Themenstart

Hinzu kommt denke ich auch, dass man einen Diesel durch ständiges Anfahren schnell zu...

obermeier 31. Jan 2020 / Themenstart

Ich schon. Prenzlauer Berg ist viel von Streetscootern befahren. Aber auch von...

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