Eine kritische Sicherheitslücke in der aktuellen Version von Magento erlaubt Angreifern das Ausführen von beliebigem PHP-Code. Sorgen macht der unprofessionelle Umgang des Herstellers mit der Lücke.
Ein Amtsgericht hat erstmals Aufnahmen einer Dashcam in einem Strafverfahren zugelassen, wenngleich auch nur in einem besonderen Fall. Wer als Dashcam-Besitzer nun anlässlich des Urteils Hoffnung schöpft, sollte die Einzelheiten kennen.
Wie umfangreich hat der BND den USA bei der Überwachung europäischer Politiker geholfen? Nach den neuesten Enthüllungen zur NSA-Affäre gibt es schwere Vorwürfe vom NSA-Ausschuss und viele offene Fragen. Selbst die Bundesregierung räumt Defizite beim BND ein.
Das Turing Phone trägt den Namen des Kryptoanalytikers Alan Turing, was auf seine Verschlüsselungsqualitäten hinweisen soll. Zudem ist das Smartphone aus einem besonders stabilen Metall gefertigt, das widerstandsfähiger als Titan sein soll.
Update Schon länger ist öffentlich, dass die NSA dem BND Suchbegriffe zur Wirtschaftsspionage untergeschoben hat. Das wahre Ausmaß dieses Missbrauchs der Kooperation war aber offenbar wesentlich größer. Der NSA-Ausschuss hat seine Sitzung unterbrochen.
Die US-Behörde Darpa hat die Komponenten ihrer Suchmaschine Memex veröffentlicht. Mit ihr soll auch das Deep Web und vor allem das Tor-Netzwerk durchsucht werden können. Hilfe bekam die Darpa von den Tor-Entwicklern.
Die Telekom will, dass Whatsapp, Facebook Messenger und Skype in der EU umfassend reguliert werden. Dafür wird mit anderen europäischen Netzbetreibern auf eine EU-Reform eingewirkt.
Der DE-CIX-Betreiber war bereits einmal von der Bundesregierung daran gehindert worden, über die BND-Abhörpraktiken mit der zuständigen G-10-Kommission zu sprechen. Jetzt ziehen die Betreiber vor das Bundesverwaltungsgericht.
Google hat die erste Unterversion von Android 5.1 veröffentlicht: Das erste Gerät, das Android 5.1.1 erhält, ist der Nexus Player. Das Update behebt einige Fehler, neue Funktionen gibt es offenbar nicht.
Eine schlecht dokumentierte Funktion der Wordpress-API ist von zahlreichen populären Plugins fehlerhaft verwendet worden. Der Fehler führt zu Cross-Site-Scripting-Lücken: Betroffen sind unter anderem das Jetpack-Plugin, die Plugins von Yoast und das All-in-one-SEO-Plugin.
Twitter-Nutzer können private Nachrichten jetzt auch von Nicht-Followern erhalten. Die Funktion muss in den Privatsphäre-Einstellungen aktiviert werden.
Fotos im Jpeg-Format werden beim Hochladen auf manche Webserver nur unzureichend geprüft. Darüber lässt sich Schadcode einschleusen und so unter Umständen ein gesamtes Netzwerk infiltrieren.
Wer soll welche Schwachstellen melden und an wen: Sachverständige haben im Bundestag über das neue IT-Sicherheitsgesetz diskutiert und viele Ungereimtheiten gefunden. Eins ist laut dem Chaos Computer Club aber sicher: Das BSI eignet sich als zentrale Meldestelle nicht.
HBO Now streamt seine TV-Serien wie Game of Thrones gegen eine monatliche Gebühr. Das interessiert auch ein Publikum außerhalb der USA, das per VPN versucht, die Geoblockade zu umgehen. Merkt HBO dies, droht die Deaktivierung des Zugangs. Erste E-Mails wurden bereits verschickt.
Die bisher sehr farblose Bundesdatenschützerin versucht sich ein Profil zu schaffen und stellt sich gegen die geplante Neuauflage der Vorratsdatenspeicherung. Diese sei nicht mit der Europäischen Grundrechtecharta vereinbar.
Eine Aktualisierung bringt neue Funktionen für Android Wear. So werden jetzt Smartwatches mit WLAN unterstützt sowie eine neue Gestenfunktion eingeführt. Praktisch dürften für manche Nutzer auch die App-Übersicht und die Erweiterung der Always-on-Funktion des Displays sein.
Wenn Whatsapp so weiter wächst, erreicht der beliebte Messenger bald 1 Milliarde Menschen. Zuletzt kam die Telefoniefunktion hinzu, die für viele Skype überflüssig machen dürfte.
Ohne einen Mindestumsatz von rund 5 Euro können Nutzer auf Steam eine Reihe von Funktionen nicht mehr nutzen - darunter Greenlight und den Browserchat.
Mattels sprechende Barbie, der Bundesnachrichtendienst und Amazon gleich zweimal: Sie alle erhalten den Big Brother Award 2015 für einen allzu laxen Umgang mit persönlichen Daten. Den Publikumspreis bekamen Thomas de Maizière und Hans-Peter Friedrich.
Golem-Wochenrückblick Die Vorratsdatenspeicherung ist untot, auf der Hannover Messe gab es robotische Flatter- und Krabbeltiere und wir haben Android 5.1 angetestet: Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Die Geheimdienste in Frankreich sollen mehr Befugnisse bei der Überwachung des Internetverkehrs bekommen. Künftig sollen sie Daten direkt bei den Providern über sogenannte "Boîtes Noires" (schwarze Kisten) abgreifen können - auch gegen deren Willen und ohne richterlichen Beschluss.
Update Die Verbraucherzentrale kritisiert den Zwang zum Einbau von Smart Metern. Der Energiespareffekt durch intelligente Messsysteme hält sich in Grenzen.
Wikileaks hat sämtliche Dokumente veröffentlicht, die Hacker bei Sony Pictures gestohlen haben. Zur Begründung hat die Plattform erklärt, diese seien Gegenstand eines geopolitischen Konflikts geworden. Es handelt sich dabei um interne E-Mails, aber auch um persönliche Informationen der Mitarbeiter.
Bisher ist es in Deutschland verboten, die Lkw-Maut-Erfassungsdaten Dritten zu überlassen - sie dürfen nur zu Abrechnungszwecken verwendet werden. Das will die Regierungskoalition aus CDU, CSU und SPD nun ändern. Sorgen um den Datenschutz macht sich die Regierung nicht.
Wir überwachen aus dem Weltraum und dort gelten keine Gesetze - so argumentierte bisher der BND. Jetzt will die Bundesregierung die massenhafte Auslandsüberwachung neu legitimieren. SPD und Opposition im NSA-Ausschuss sowie Verfassungsexperten haben einiges auszusetzen.
Vorbild NSA? Auch das Bundesamt für Verfassungsschutz will wissen, wer im Netz mit wem kommuniziert. Es entwickelt Methoden für die verdeckte Überwachung.
Die Deutsche Telekom bewertet die Speicherdauer der neuen Vorratsdatenspeicherung positiv. Die verschieden langen Speicherungen von Verbindungsdaten zu Telefongesprächen, IP-Adressen und Standortdaten bei mobiler Telefonie bedeuteten aber einen erheblichen Mehraufwand, dessen Kosten der Steuerzahler tragen solle.
Microsoft hat mit dem jüngsten Windows-Update eine schwerwiegende Sicherheitslücke in der HTTP-Verarbeitung behoben. Der entsprechende HTTP-Code läuft als Kerneltreiber.
Überraschend schnell haben sich Justiz- und Innenministerium auf ihre Pläne zur Vorratsdatenspeicherung geeinigt. Daten zu E-Mail-Verkehr und zu abgerufenen Internetseiten sollen aber nicht gespeichert werden.
In der aktuellen Version des Chrome-Browsers ist die alte NPAPI standardmäßig abgeschaltet. Anwender können nun außerdem Push-Nachrichten in Web-APPs verwenden und der Browser warnt vor Zertifikaten mit SHA-1-Signatur.
Ein Vorschlag von Mozilla sieht vor, dass der Firefox-Browser künftig bestimmte neue Features nur noch über HTTPS-Verbindungen zulässt. Langfristig wird angestrebt, dass alle Webseiten HTTPS benutzen.
Überdosis nicht mehr ausgeschlossen: Der Sicherheitsforscher Billy Rios kann eine in Krankenhäusern verwendete Infusionspumpe über das Intranet manipulieren.
IT-Sicherheitsexperten haben die Schwachstelle Redirect to SMB wiederentdeckt, die sämtliche Windows-Versionen betrifft. Sie lässt sich auch über zahlreiche Anwendungen ausnutzen. Unter Umständen geben Nutzer ihre Zugangsdaten zum Windows-Netzwerk preis.
Das Hamburger Entwicklerstudio hinter Goodgame Empires und Shadow Kings ist offenbar ins Visier von Hackern geraten. Spieler sollten ihre Passwörter ändern, teilt die Firma mit.
Lollipop kommt für weitere Sony-Smartphones: Der Hersteller bringt Android 5.0 jetzt unter anderem auf das Xperia Z1 und das Xperia Z1 Compact. Erste Nutzer in Deutschland können die Aktualisierung bereits herunterladen.
In den USA hat ein 14-jähriger Schüler das Hintergrundbild des Desktops auf dem passwortgeschützten Rechner seines Lehrers verändert. Die Konsequenzen für ihn könnten gravierend sein.
Eine Zusatz-Software für einen LG-Monitor deaktiviert die Benutzerkontensteuerung von Windows komplett. Dadurch könnten Unbefugte ohne großen Aufwand Zugriff auf das System erhalten.
Derzeit haben Ermittlungsbehörden keinen Zugriff auf Daten, die über einen Hotspot übertragen werden. Die Bundesnetzagentur will, dass sich das ändert.
Wegen eines Facebook-Profilbilds will ein bekannter Fotograf in Deutschland über 2.000 Euro Schadensersatz. Der Anwalt der Abgemahnten erklärte, dass das unlizenzierte Hochladen von urheberrechtlich geschützten Bildern auf Facebook eine Urheberrechtsverletzung sei.
Durch Fuzzing-Technik können unter anderem Sicherheitslücken gefunden werden. Mit Libfuzzer stellt das LLVM-Projekt nun eine eigene Bibliothek dazu bereit und nutzt diese auch selbst für den Compiler Clang.
Mit Let's Encrypt soll jeder Webseitenbetreiber einfach und vor allem kostenlos ein TLS-Zertifikat bekommen. Die Linux Foundation will das Projekt nun unterstützen, was finanzielle und organisatorische Vorteile bringen soll.
Mehr Speicherkapazität bietet derzeit kein Magnetband: IBM und Fujifilm haben ein Bandlaufwerk entwickelt, das 220 TByte sichern kann. Bei der reinen Datendichte hat Sony aber noch Vorteile.
Per Knopfdruck lassen sich bei Posteo nun ganze Postfächer verschlüsseln. Damit können sich Nutzer vor dem Zugriff von Behörden auf ihre E-Mails schützen. Allzu vergesslich sollten sie aber nicht sein.
Den Redtube-Abmahnungen lag laut einem Gerichtsentscheid eine "vorsätzlich begangene unerlaubte Handlung" zugrunde. Der Exanwalt Thomas Urmann soll nun zahlen.
Kabel Deutschland musste für die Fritzbox 6490 zusammen mit AVM ein Firmware-Update entwickeln. Zuvor sollte ein nächtlicher Neustart des Kabelrouters helfen.
Ein vermeintliches Verschlüsselungstool für Smartphones namens NQ Vault verschlüsselt offenbar seine Daten überhaupt nicht. Doch damit nicht genug: Es erstellt auch ungefragt Fotos des Nutzers.
Ein Landesdatenschützer will durchsetzen, dass Google ermöglicht, dass Nutzer die Profilbildung der Dienste abschalten können. Der Konzern habe "bereits substantielle Änderungen signalisiert" und müsse nun Vorgaben umsetzen.