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iOS 8: Nutzung zufallsgenerierter MAC-Adressen ist eingeschränkt

Apples iOS 8 bringt eine Sicherheitsfunktion mit, die dem Nutzer mehr Anonymität verschaffen soll. Die Geräte mit iOS 8 wechseln ständig die MAC-Adresse, so dass ein Tracken individueller Nutzer unmöglich wird. Doch nicht jedes iOS-8-fähige Gerät kann das.
/ Andreas Donath
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iOS 8 mit wenig alltagstauglicher Mac-Zufallsfunktion (Bild: Apple/Screenshot:Golem.de)
iOS 8 mit wenig alltagstauglicher Mac-Zufallsfunktion Bild: Apple/Screenshot:Golem.de

Die Funktion für zufallsgenerierte MAC-Adressen(öffnet im neuen Fenster) innerhalb von iOS 8 ist eigentlich eine gute Sache: Sie verschleiert gegenüber fremden WLANs die Identität des Nutzers, weil sie ständig die bislang unveränderliche MAC-Adresse des WLAN-Moduls der mobilen Geräte verändert. Öffentliche Hotspots haben so keine Chance mehr, individuelle Nutzer zu erkennen.

Laut einer Untersuchung(öffnet im neuen Fenster) der Website Airtight Networks ist die Zufalls-MAC-Funktion auf Geräten ab dem iPhone 5S jedoch beschränkt. Sie lässt sich zum Beispiel nicht mit dem iPhone 5 oder dem iPad Mini einsetzen. In den Sicherheitsnotizen(öffnet im neuen Fenster) Apples zu iOS 8 steht allerdings, dass jedes Gerät die Funktion verwenden könne. Eventuell nimmt Apple bei einem Update von iOS 8 noch eine Korrektur vor. Außerdem(öffnet im neuen Fenster) müssen bislang die mobilen Daten und die Ortungsdienste in iOS 8 deaktiviert werden, sonst kommt der MAC-Adressen-Zufallsgenerator für WLANs nicht zum Zuge. Das ist alles anderes als praktisch und realitätsnah, denn wer schaltet schon immer im öffentlichen Bereich wesentliche Funktionen seines iOS-Geräts ab?

Airtight Networks hat zudem festgestellt, das die zufälligen MAC-Adressen beim Aufwachen der iOS-Geräte aus dem Schlafmodus generiert werden.


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