Abo
  • IT-Karriere:

100-Millionen-Dollar-Datenklau: Hacker wegen Software-Diebstahls angeklagt

Sie sollen Xbox-Spiele und weitere Software im Wert von 100 Millionen US-Dollar gestohlen haben, unter anderem bei Microsoft und der US-Armee. Nun kommen vier Hacker in den USA vor Gericht.

Artikel veröffentlicht am , Thorsten Schröder
Xbox-Spiele und andere Software für 100 Millionen US-Dollar sollen die Hacker geklaut haben
Xbox-Spiele und andere Software für 100 Millionen US-Dollar sollen die Hacker geklaut haben (Bild: Reuters/Wolfgang Rattay)

Vier Hacker sind in den USA angeklagt worden, Software im Wert von 100 Millionen US-Dollar gestohlen zu haben. Laut US-Justizministerium waren die Männer in die Netzwerke von Microsoft, der US-Armee und führenden Spieleherstellern eingedrungen. Dies berichtet der Guardian. Die Angeklagten seien Teil eines internationalen Hackerrings.

Stellenmarkt
  1. Ragaller GmbH & Co. Betriebs KG, Langenweddingen
  2. endica GmbH, Karlsruhe

Die vier Männer zwischen 18 und 28 Jahren sollen Xbox-Technologie, ein Trainingsprogramm für Apache-Hubschrauber und Vorabversionen von Spielen wie Call of Duty: Modern Warfare 3 gestohlen haben, wie der Guardian weiter berichtet. Weitere Ziele seien die Firmen Epic Games und Valve gewesen. Ein Angeklagter kommt aus Kanada. Ein fünfter Verdächtiger soll in Australien vor Gericht kommen.

Zwei Hacker haben gestanden

"Das waren sehr erfahrene Hacker, lassen Sie sich nicht von ihrem Alter blenden", zitiert der Guardian die Einschätzung eines US-Staatsanwalts. Zwei der Angeklagten hatten laut Justizministerium bereits am Dienstag Teilgeständnisse abgelegt.

Der Anklageschrift zufolge wird den Hackern Verschwörung zum Computerbetrug, Urheberrechtsverletzung, Überweisungsbetrug, Postbetrug und Identitätsdiebstahl vorgeworfen. Bereits seit 2011 soll das FBI der Gruppe auf der Spur sein. Laut Guardian stehen ihnen Haftstrafen von bis zu fünf Jahren bevor. Ein Urteilsspruch wird im Januar 2015 erwartet.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 32,99€
  2. 69,99€ (Release am 21. Februar 2020, mit Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 3,40€
  4. 22,49€

Lasse Bierstrom 02. Okt 2014

Ist doch alles bekannt! "Es gibt nichts mächtigeres als den Wunsch eines kleinen...

plutoniumsulfat 01. Okt 2014

clever xD

AlphaStatus 01. Okt 2014

Aus dem "apache übungsprogramm" drehen die dem sicher noch den terrorismus Strick und...

Dwalinn 01. Okt 2014

Das kommt mir für Amerikanische Verhältnisse ziemlich kurz vor. Allein für das eindringen...

Gucky 01. Okt 2014

warum die "Hacker" verfolgt wurden sondern, weil die "Jungs" sich mit dem US-Militär...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Ideapad S540 - Hands on (Ifa 2019)

Das Ideapad S540 hat ein fast unsichtbares Touchpad, das einige Schwierigkeiten bereitet. Doch ist das Gerät trotzdem ein gutes Ryzen-Notebook? Golem.de schaut es sich an.

Lenovo Ideapad S540 - Hands on (Ifa 2019) Video aufrufen
WLAN-Kameras ausgeknipst: Wer hat die Winkekatze geklaut?
WLAN-Kameras ausgeknipst
Wer hat die Winkekatze geklaut?

Weg ist die Winkekatze - und keine unserer vier Überwachungskameras hat den Dieb gesehen. Denn WLAN-Cams von Abus, Nest, Yi Technology und Arlo lassen sich ganz einfach ausschalten.
Von Moritz Tremmel

  1. Wi-Fi 6 Router und Clients für den neuen WLAN-Standard
  2. Wi-Fi 6 und 802.11ax Was bringt der neue WLAN-Standard?
  3. Brandenburg Vodafone errichtet 1.200 kostenlose WLAN-Hotspots

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

Banken: Die Finanzbranche braucht eine neue Strategie für ihre IT
Banken
Die Finanzbranche braucht eine neue Strategie für ihre IT

Ob Deutsche Bank, Commerzbank oder DKB: Immer wieder wackeln Server und Anwendungen bei großen Finanzinstituten. Viele Kernbanksysteme sind zu alt für aktuelle Anforderungen. Die Branche sucht nach Auswegen.
Eine Analyse von Manuel Heckel

  1. Bafin Kunden beklagen mehr Störungen beim Online-Banking
  2. PSD2 Giropay soll bald nahezu allen Kunden zur Verfügung stehen
  3. Klarna Der Schrecken der traditionellen Banken

    •  /