In den vergangenen Monaten häuften sich Berichte über den Einsatz von Imsi-Catchern in den USA. Die US-Bundespolizei FBI räumte ein, die Geräte häufig ohne richterlichen Beschluss zu benutzen.
Das Nutzerwachstum von Whatsapp hat sich etwas verlangsamt. Mark Zuckerberg hatte angekündigt, dass der Messenger zuerst eine Milliarde Nutzer erreichen müsse, bevor damit Geld zu verdienen sei.
CES 2015 In Las Vegas sagte Netflix Golem.de, was hinter der Aufregung um nicht funktionierende VPNs mit der App für Android steckt. Es soll sich um eine eigentlich gut gemeinte Funktion handeln.
Eine Google-Managerin hat nicht schlecht gestaunt, als ihr im Flugzeug ein falsches SSL-Zertifikat für Youtube angeboten worden ist. Provider Gogo begründet dies mit Traffic-Management.
31C3 Red Star OS heißt die Linux-Distribution aus der Demokratischen Volksrepublik Korea. Bisher gab es davon nur einige Screenshots, jetzt ist sie im Netz aufgetaucht. Wir haben uns das Betriebssystem genauer angesehen.
CES 2015 Synaptics arbeitet an einer Konkurrenz zu den Fingerabdrucksensoren von Apple. Auch Synaptics neues Lesegerät wird durch einfaches Auflegen des Fingers funktionieren. Bis zur Marktreife braucht der Touchpad-Spezialist jedoch recht lange.
Abfotografieren und ausdrucken lassen: Dienste wie KeyMe und KeyDuplicated haben sich darauf spezialisiert, Schlüssel nachzumachen. Das spart zwar den teuren Schlüsseldienst, könnte aber Dieben zugutekommen.
Zu lange gewartet: Nachdem Microsoft nach drei Monaten eine Sicherheitslücke im Betriebssystem Windows 8.1 immer noch nicht geschlossen hat, hat Google diese publik gemacht. Auf die Veröffentlichung hat Microsoft reagiert - allerdings anders als beabsichtigt.
Bayern hat viel Personal, um Kriminelle im Internet zu jagen. Geholfen hat es bisher nicht. Nun ruft der Innenminister nach Vorratsdatenspeicherung mit Speicherfristen von zumindest drei Monaten.
Als Wiedergutmachung für den Ausfall des Playstation Network (PSN) über Weihnachten kündigt Sony unter anderem einen Rabatt im Store des Netzwerks an - was die teils völlig überzogenen Preise dort allerdings nur minimal erträglicher macht.
Auf den Durchsuchungsbeschluss folgte die Festnahme: Ein Engländer ist wegen Verstoßes gegen den Computer Misuse Act verhaftet worden. Der Mann gehört zum Lizard Squad und bestätigte den Vorfall.
31C3 Biometrie ist kaputt. Davon zeigen sich Frank Rieger und Ron vom Chaos Computer Club in ihrer jährlichen Security-Rück- und Vorschau überzeugt. Mit einer neuen Sportart in Flickr-Galerien wollen sie Menschen wachrütteln.
Lizard Squad vermietet seine euphemistisch Dienst genannten DDoS-Attacken: Der Lizard Stresser kostet je nach Dauer bis zu 300 US-Dollar und soll Server acht Stunden lahmlegen.
Die US-Bundespolizei hat keine Hinweise, dass eine Ex-Mitarbeiterin von Sony Pictures für den massiven Datendiebstahl verantwortlich sein könnte. Ein Security-Unternehmen hatte hingegen behauptet, dafür Indizien zu haben.
Update Der Regensburger Anwalt Thomas Urmann, bekannt durch Massenabmahnungen an Redtube-Nutzer, hat nun endgültig keine Zulassung als Anwalt mehr. Nach seiner Darstellung hat er sie freiwillig zurückgegeben.
Mehr als die Hälfte der Rechner eines vom BKA zerschlagenen Botnetzes sollen in Deutschland gestanden haben. In Zusammenarbeit mit dem BSI, dem Fraunhofer Institut und Antivirenherstellern wurden die betroffenen Nutzer informiert.
Geduld ist weiterhin gefragt: Android-Updates für Smartphones anderer Hersteller erscheinen noch immer überwiegend mit deutlicher Verzögerung nach den Nexus-Modellen. Die aktuelle Analyse von Golem.de ergibt aber, dass sich mit Kitkat an anderer Stelle viel zum Besseren verändert hat.
Vereinzelt gibt es trotz des Endes der DDoS-Angriffe noch Probleme mit dem Playstation Network (PSN). Immerhin hat Sony dafür gesorgt, dass die Umstellung der MTU auf der PS4 nicht mehr nötig sein sollte.
Das deutsche Versicherungsunternehmen Debeka muss wegen der unerlaubten Weitergabe von Daten eine Millionenstrafe zahlen. Dieses Verfahren ist damit abgeschlossen, gegen einzelne Mitarbeiter wird aber unter anderem wegen mutmaßlicher Bestechung noch ermittelt.
31C3 In Deutschland sollen demnächst weitere Körperscanner an Flughäfen stehen. Wie diese manipuliert und überlistet werden können, haben amerikanische Sicherheitsforscher getestet.
31C3 Fast jeder Thunderbolt-Mac ist leicht mit einem EFI-Rootkit übernehmbar. Mangelnde Weitsicht Apples ist schuld an einer Lücke, die ideal für Geheimdienste ist. Aber es gibt eine halbe Lösung für das alte Problem.
31C3 Der HTTP-Server Rompager, der in Millionen von Internet-Devices eingesetzt wird, hat eine gravierende Sicherheitslücke. Auf dem 31C3 haben Forscher der Firma Check Point Details und Hintergründe zum wenig bekannten Protokoll TR-069 vorgestellt.
Wie sehr sich die NSA für die Infiltrierung von VPNs interessiert, zeigen umfangreiche Dokumente, die jetzt veröffentlicht worden sind. Mit aktueller Verschlüsselung hat der Geheimdienst aber Probleme.
31C3 Hacker sollen sich nicht mehr um die Sicherheit des Geldes und Daten von anderen kümmern. Stattdessen gilt es, den Fokus auf Industrieanlagen zu richten, auch, um Menschenleben zu schützen.
31C3 Der Spiegel hat 44 neue Dokumente der Geheimdienste NSA und GCHQ aus dem Fundus von Edward Snowden veröffentlicht. Sie zeichnen ein noch genaueres Bild des Ansatzes, alles über jeden wissen zu wollen - und zeigen auch, dass die Spione an guter Verschlüsselung fast verzweifeln.
Nach dem Angriff auf das Playstation Network und Xbox Live haben sich mutmaßliche Mitglieder der Gruppe Lizard Squad geäußert. Sie sagen, sie hätten direkten Zugang zu den Unterseekabeln zwischen den USA und Europa - und mit den Mega-Nutzerkonten von Kim Dotcom mindestens 15.000 US-Dollar verdient.
31C3 Ein USB-Stick, der als Datentresor dient: Das war die ursprüngliche Idee hinter USB Armory. Daraus entstand ein winziger, sicherer Rechner, auf dem ein VPN-Tunnel oder sogar eine Tor-Brücke eingerichtet werden kann.
Update Die Spionagewaffe Regin hat es in die Spitze der Bundesregierung geschafft. Eine Mitarbeiterin soll eine grundlegende Sicherheitsregel missachtet haben.
Unter dem Namen von Anonymous haben Unbekannte möglicherweise rund 13.000 Zugangsdaten - teils inklusive Kreditkarteninformationen - von Angeboten wie Xbox Live, Playstation Network sowie von Pornoseiten veröffentlicht.
31C3 Mit der Analyse von Malware für eine großflächige Spearphising-Attacke konnten Datenexperten die Angreifer enttarnen. In detektivischer Kleinarbeit haben sie dabei ausgefeilte Komponenten aufgedeckt und ein Land hinter dem Angriff ausgemacht.
Bei einer großen Cyberattacke auf die EU-Kommission im Jahr 2011 wurde höchstwahrscheinlich die Cyberwaffe Regin verwendet, hat das BSI dem Spiegel bestätigt. Das Programm wird britischen und US-Geheimdiensten zugeordnet.
Die Webseite des Internet Systems Consortiums (ISC) ist vor kurzem über eine Lücke in Wordpress gehackt worden. Für einige Zeit hat die Site dabei das Exploit-Kit Angler ausgeliefert, wovor das ISC nun warnt. Die dort angebotene Software wie Bind soll nicht betroffen sein.
31C3 Fingerabdrucksensoren und Iris-Erkennungen lassen sich austricksen: CCC-Hacker Starbug hat dafür einfache Werkzeuge gezeigt und einen Ausblick gegeben, welche bisher unerforschte Biometrietechnik er als Nächstes aushebeln will.
31C3 Bugs in der Speicherverwaltung von C-Programmen gehören zu den häufigsten Sicherheitslücken. Da es aussichtslos sein dürfte, alle Lücken zu beheben, hat Mathias Prayer eine Strategie vorgestellt, mit der sich die meisten verhindern lassen.
Update31C3 Selbstverteidigung mit einer App: Security Research Labs hat eine App für Android veröffentlicht, die Angriffe auf das eigene Telefon erkennen kann. Die Anwendung gibt es kostenlos im Play Store, doch für die Installation braucht es einen populären Chipsatz.
31C3 Identitätsklau per Kamera: Fingerabdrücke von Politikern zu kopieren, ist kein Problem. Ein Foto der Hand genügt, wie zwei Sicherheitsforscher demonstrierten.
31C3 Gleich drei Vorträge am ersten Tag des jährlichen Chaos-Kongresses widmen sich Hacks rund um Mobilfunkstandards. Bereits jetzt ist klar: Sicherheitsanwendungen, die auf SMS setzen, werden unbrauchbar. Der gute alte TAN-Zettel aus Papier dürfte mehr Sicherheit bieten.
In der aktuellen Android-App von Netflix sind Googles Namensserver fest kodiert. Dadurch lässt sich beispielsweise ein US-Account nicht mehr ohne weiteres von Deutschland aus nutzen. Es gibt aber schon erste Wege, das zu umgehen.
Lebenslange Premium-Accounts für Lizard Squad und schon sind PSN und Xbox Live wieder nutzbar: Kim Dotcom brüstet sich damit, aktuelle und kommende DDoS-Attacken auf die Online-Funktionen von Playstation und Xbox zu unterbinden.
Mit dem Aufstieg der Piraten schien das Internet als Werkzeug der Demokratie unverzichtbar zu werden. Ist von den hohen Erwartungen an Liquid Democracy, Twitter und Facebook nach dem Niedergang der Partei noch etwas übrig geblieben?
BTX statt Streamingdienst, Apple Macintosh statt iPhone: Im Orwell-Jahr standen ganz andere Dinge als heute auf der Wunschliste der Technikfans. Und so manch gefloppte Idee von damals ist heute sogar ein voller Erfolg.
Die Kernel-Entwickler wollen die Live-Patching-Technik mit Linux 3.20 im kommenden Frühjahr veröffentlichen. Zuvor soll der Code in Linux-Next aufgenommen werden. Ob dies tatsächlich geschieht, steht noch aus.
Zu Weihnachten werden Drohnen auf vielen Wunschzetteln stehen. Wo dürfen sie fliegen? Und filmen? Was darf man veröffentlichen? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.
Nordkorea war fast zehn Stunden lang vom Internet getrennt. Ob es sich um eine Vergeltungsmaßnahme der USA für die Angriffe auf Sony Pictures handelt, ist unklar.
Apple hat ein Sicherheitsupdate für OS X veröffentlicht, das jeder installieren sollte. Geschlossen wird damit eine unangenehme Sicherheitslücke im Dienst für das Network Time Protocol.
Die Geräte sind angeblich sehr sicher und gewiss sehr teuer. Doch weil die vom BSI zertifizierten Kryptohandys viele Nachteile haben, liegen sie häufig in den Schubladen. Muss das so sein?
Zwei PDFs, die dem US-Geheimdienst CIA zugeordnet werden, beschreiben die Tricks getarnter Agenten bei Flugreisen. Einiges ist offensichtlich, der Hinweis auf verräterische Apple-Geräte eher nicht. Die Unterlagen sind von Wikileaks veröffentlicht worden.