• IT-Karriere:
  • Services:

Umstieg auf Bitcoin: Paypal kündigt Dotcoms Mega wegen Verschlüsselung

Paypal hat die Zusammenarbeit mit dem Hoster Mega beendet. Der Zahlungsdienstleister begründet das Kim Dotcom zufolge mit der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Plattform - da dadurch nicht erkennbar sei, was sich darauf befindet.

Artikel veröffentlicht am ,
Onlinekauf über Paypal nicht für jedes Unternehmen möglich
Onlinekauf über Paypal nicht für jedes Unternehmen möglich (Bild: Tan Shung Sin/Reuters)

Der Zahlungsabwickler Paypal hat die Zusammenarbeit mit dem Hoster Mega gekündigt. Das gab das von Kim Dotcom gegründete Unternehmen bekannt. Dotcom erklärte, die US-Filmindustrieorganisation MPAA habe über die Digital Citizens Alliance Druck auf Visa und Mastercard aufgebaut, keine Zahlungen mehr für Mega anzunehmen. Schließlich habe Paypal die nicht verhandelbare Entscheidung getroffen, sofort alle Dienstleistungen für Mega zu beenden.

Stellenmarkt
  1. EPLAN Software & Service GmbH & Co. KG, Stuttgart
  2. allsafe GmbH & Co.KG, Engen

Paypal habe zugestimmt, dass Mega einen legalen Geschäftsbetrieb unterhalte. Der Grund für die Kündigung sei die "Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die zur Folge habe, dass unerkennbar ist, was sich auf der Plattform befindet."

Dotcom twitterte: "Ich möchte Paypal für die lange Unterstützung von Mega danken. Der Druck aus Hollywood und durch die US-Regierung war einfach zu groß." Er erklärte zudem, auf Bitcoin zu setzen.

Mega gewährt Kunden Zahlungsaufschub

Mega wolle in dieser Situation Kundenkonten, die jetzt nicht bezahlt werden könnten, nicht kündigen.

Der Nachfolger von Megaupload war am 19. Januar 2013 gestartet. Mehrheitseigentümer von Mega war laut früheren Angaben des Spiegel der Me-Trust, die Dotcom-Familienstiftung. Im März 2014 wurde der Wert von Mega mit 180 Millionen US-Dollar angegeben. Dotcom hatte seinen Posten als Managing Director bei dem Sharehoster Mega im August 2013 aufgegeben. Firmenchef ist Vikram Kumar.

Mega bietet nach eigenen Angaben Cloud-Storage-Service für rund 15 Millionen registrierte Kunden in 200 Ländern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-80%) 9,99€
  2. (-66%) 16,99€
  3. 19,99
  4. (-70%) 5,99€

Der Held vom... 28. Feb 2015

Um genau zu sein, wurde das Werkzeug ursprünglich primär als Werkzeug zum Herausdrehen...

tezmanian 28. Feb 2015

Dann nenne mir mal alternative Zahlungsmethoden wo ich weder jedem Händler meine Konto...

NaruHina 28. Feb 2015

dateiaustausch zwischen personen, läuft heutzutage fast nurnoch über sharehoster,w ie...

Das Original 28. Feb 2015

ja, das ist das blöde an einem freien markt: er gilt auch für andere. deswegen kämpfen...

sehr_interessant 28. Feb 2015

Die USA werden nicht umsonst zunehmend als Oligarchie bezeichnet. Menschen ohne Geld...


Folgen Sie uns
       


SSD-Kompendium

Sie werden alle SSDs genannt und doch gibt es gravierende Unterschiede. Golem.de-Hardware-Redakteur Marc Sauter stellt die unterschiedlichen Formfaktoren vor, spricht über Protokolle, die Geschwindigkeit und den Preis.

SSD-Kompendium Video aufrufen
Weltraumsimulation: Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend
Weltraumsimulation
Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend

Jubelnde Massen, ehrliche Entwickler und ein 30 Kilogramm schweres Modell des Javelin-Zerstörers: Die Citizencon 2949 hat gezeigt, wie sehr die Community ihr Star Citizen liebt. Auf der anderen Seite reden Entwickler Klartext, statt Marketing-Floskeln zum Besten zu geben. Das steckt an.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Theatres of War angespielt Star Citizen wird zu Battlefield mit Raumschiffen
  2. Star Citizen Mit der Carrack ins neue Sonnensystem
  3. Star Citizen Squadron 42 wird noch einmal verschoben

Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Arbeitsklima: Schlangengrube Razer
Arbeitsklima
Schlangengrube Razer

Der Gaming-Zubehörspezialist Razer pflegt ein besonders cooles Image - aber Firmengründer und Chef Tan Min-Liang soll ein von Sexismus und Rassismus geprägtes Arbeitsklima geschaffen haben. Nach Informationen von Golem.de werden Frauen auch in Europa systematisch benachteiligt.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

  1. Razer Blade Stealth 13 im Test Sieg auf ganzer Linie
  2. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  3. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch

    •  /