Abo
  • Services:
Anzeige
Es seien nur wenige und inzwischen veraltete SIM-Karten-Schlüssel von Geheimdiensten geklaut worden, sagt Gemalto.
Es seien nur wenige und inzwischen veraltete SIM-Karten-Schlüssel von Geheimdiensten geklaut worden, sagt Gemalto. (Bild: NSA/The Intercept)

Gemalto: "Nur wenige 2G-SIM-Karten wurden geklaut"

Es seien nur wenige und inzwischen veraltete SIM-Karten-Schlüssel von Geheimdiensten geklaut worden, sagt Gemalto.
Es seien nur wenige und inzwischen veraltete SIM-Karten-Schlüssel von Geheimdiensten geklaut worden, sagt Gemalto. (Bild: NSA/The Intercept)

Aktuelle SIM-Karten seien von dem Schlüsseldiebstahl durch Geheimdienste nicht betroffen, sagt der Hersteller Gemalto. Er bestätigt einen Datenklau, der allerdings weniger massiv gewesen sein soll, als das GCHQ behauptet.

Anzeige

Alles nicht so schlimm, sagt Gemalto und reagiert damit auf die jüngsten Meldungen, die NSA und das GCHQ hätten sich Zugriff auf sein Netzwerk verschafft und Millionen von Schlüsseln von SIM-Karten erbeutet. Ohnehin hätten die staatlichen Datendiebe nur Schlüssel von SIM-Karten für das 2G-Netzwerk erbeuten können, da sie ihre Angriffe 2010 und 2011 getätigt hätten. Die laut GCHQ erbeuteten Schlüssel seien außerdem in der Mehrzahl für Prepaid-Karten gedacht gewesen, die meist nach drei bis sechs Monaten verfallen.

Inzwischen werde weltweit das sicherere 3G- oder sogar 4G-Netzwerk verwendet und Gemalto habe keine Hinweise darauf, dass es den Geheimdiensten gelang, nach 2011 in ihre Netzwerke einzudringen. Der SIM-Karten-Hersteller habe die Einbrüche 2010 und 2011 bemerkt und danach entsprechende Maßnahmen ergriffen, um sie abzusichern. Bereits zuvor habe das Unternehmen ein sicheres Transfersystem implementiert, über das der Großteil der Schlüssel weitergegeben worden sei.

Nur Büronetzwerke infiltriert

Die von Gemalto entdeckten Einbrüche seien nur in Teilbereichen seines Netzwerks erfolgt, in erster Linie seien die Büronetzwerke infiltriert worden. Das deckt sich mit den GCHQ-Dokumenten, in denen beschrieben wird, wie Gemalto-Mitarbeiter ausspioniert wurden. Andere Netzwerke, die für weitere Produkte wie Kreditkarten oder elektronische Ausweise genutzt werden, seien nie betroffen gewesen, sagt das Unternehmen. Sie würden getrennt voneinander betrieben und seien auch durch externe Netzwerke nicht miteinander verbunden.

Gemalto habe auch inhaltliche Fehler in den GCHQ-Dokumenten entdeckt. So habe das Unternehmen niemals SIM-Karten an ein Telekommunikationsunternehmen in Somalia verkauft. In den Dokumenten behaupten die Geheimdienste, bei Gemalto 300.000 Schlüssel erbeutet zu haben, die in dem afrikanischen Land auf SIM-Karten zum Einsatz kommen sollten. Außerdem betreibe Gemalto keine Personalisierungszentren (Personalisation Centres) in Japan, Kolumbien und Italien, wie in den Dokumenten behauptet.

Telekom nutzt eigene Verschlüsselung

Die Telekom hatte zuvor in einer Stellungnahme versichert, dass es die von Gemalto erworbenen SIM-Karten mit einem eigenen Verschlüsselungsalgorithmus ersetzt. "Wir haben aktuell keine Kenntnis darüber, dass dieser zusätzliche Schutzmechanismus kompromittiert wurde. Vollkommen ausschließen können wir dies jedoch nicht."


eye home zur Startseite
jt (Golem.de) 25. Feb 2015

Es handelt sich um sogenannte Personalisation Centres. Das haben wir im Text jetzt...

jokey2k 25. Feb 2015

Steht ja nichts davon da, wann die Netze getrennt wurden. Vielleicht ist das eine der...

tfg 25. Feb 2015

Es ist ja kaum zu erwarten, dass ein Pressesprecher bestätigt: "Äh, ja, sorry, also mit...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Emsland-Stärke GmbH, Emlichheim
  2. Gries Deco Company GmbH, Niedernberg
  3. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  4. endica GmbH, Karlsruhe


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)
  3. (u. a. 3 Blu-rays für 18 EUR, TV-Serien reduziert, Box-Sets reduziert)

Folgen Sie uns
       


  1. Rockstar Games

    "Normalerweise" keine Klagen gegen GTA-Modder

  2. Stromnetz

    Tennet warnt vor Trassen-Maut für bayerische Bauern

  3. Call of Duty

    Modern Warfare Remastered erscheint alleine lauffähig

  4. Gmail

    Google scannt Mails künftig nicht mehr für Werbung

  5. Die Woche im Video

    Ein Chef geht, die Quanten kommen und Nummer Fünf lebt

  6. Hasskommentare

    Koalition einigt sich auf Änderungen am Facebook-Gesetz

  7. Netzneutralität

    CCC lehnt StreamOn der Telekom ab

  8. Star Trek

    Sprachsteuerung IBM Watson in Bridge Crew verfügbar

  9. SteamVR

    Valve zeigt Knuckles-Controller

  10. Netflix und Amazon

    Legale Streaming-Nutzung in Deutschland nimmt zu



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mario Odyssey angespielt: Die feindliche Übernahme mit dem Schnauz
Mario Odyssey angespielt
Die feindliche Übernahme mit dem Schnauz
  1. Nintendo Firmware 3.00 bringt neue Funktionen auf die Switch
  2. Nintendo Switch Metroid Prime 4, echtes Pokémon und Rocket League kommen
  3. Arms im Test Gerade statt Aufwärtshaken

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

Stehpult ausprobiert: Aufstehen gegen Rückenschmerzen
Stehpult ausprobiert
Aufstehen gegen Rückenschmerzen
  1. Stellenmarkt Softwareentwickler haben nicht die bestbezahlten IT-Jobs
  2. Looksee Wellington Neuseeland zieht mehr IT-Experten an
  3. Jobs Deutschland kann seinen IT-Fachkräftemangel selbst lösen

  1. Re: Ich wünsche mir mehr Coopspiele die man...

    JörgLudwig | 15:36

  2. Re: Wie "Anspannung im Netz" und Atomkraftwerke...

    bombinho | 15:35

  3. Re: Wasserstoff

    Stefan99 | 15:35

  4. Re: Aua.

    senf.dazu | 15:32

  5. Re: Was redest Du da?

    tonictrinker | 15:28


  1. 13:30

  2. 12:14

  3. 11:43

  4. 10:51

  5. 09:01

  6. 17:40

  7. 16:22

  8. 15:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel