Abo
  • Services:
Anzeige
Android-Schadsoftware macht Smartphone zum Spionagewerkzeug.
Android-Schadsoftware macht Smartphone zum Spionagewerkzeug. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Android-Schadsoftware: Vermeintlich ausgeschaltetes Smartphone hört mit

Android-Schadsoftware macht Smartphone zum Spionagewerkzeug.
Android-Schadsoftware macht Smartphone zum Spionagewerkzeug. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Eine neuartige Schadsoftware für Android-Geräte wurde entdeckt. Sie gaukelt ein abgeschaltetes Smartphone vor und kann es so unbemerkt als Abhörwerkzeug missbrauchen.

Anzeige

Bisher galt es eher als Filmstoff, jetzt ist es Realität: Das Smartphone ist abgeschaltet, kann aber weiterhin zum Ausspionieren benutzt werden. Möglich macht das eine Android-Schadsoftware, die dem Nutzer lediglich vorgaukelt, das Smartphone sei abgeschaltet, berichten die Sicherheitsspezialisten von AVG. Die Schadsoftware klinkt sich in den Android-Ausschaltprozess ein und verwendet dann einen eigenen Abschaltvorgang.

Fingierter Abschaltprozess

Der fingierte Abschaltvorgang sieht vom Aussehen her wie der normale Abschaltprozess aus. Auch die Animation zum Herunterfahren des Smartphones wird übernommen. Damit soll der Nutzer eines befallenen Geräts nicht bemerken, dass etwas anders ist. Denn das Smartphone lässt sich auf herkömmlichem Weg gar nicht mehr abschalten.

Wenn der Nutzer also meint, das Smartphone würde abgeschaltet herumliegen, könnten Angreifer das Smartphone zum Ausspionieren missbrauchen. Sie könnten aus der Ferne auf das Smartphone zugreifen, Anrufe tätigen und Gespräche in der Nähe des Smartphones belauschen. Weil das Display dabei komplett ausgeschaltet bleibt, hat ein Opfer kaum eine Chance, einen solchen Angriff zu bemerken, während er läuft.

Angreifer erhalten umfangreichen Zugriff

Aber auch viele andere Angriffsmöglichkeiten sind dann machbar, weil der Angreifer im Grunde vollen Zugriff auf das Smartphone erhält. Er könnte also auch Fotos machen und sich diese zuschicken lassen. Erst, wenn das Smartphone wieder eingeschaltet werden soll, würde auffallen, dass etwas nicht stimmt. Denn da das Smartphone nicht aus ist, würde die typische Animation fehlen, die beim Einschalten des Geräts erscheint.

Die reale Gefahr dürfte derzeit eher gering sein. Die Schadsoftware verbreitet sich derzeit vor allem in China, zitiert Mashable einen AVG-Sprecher. Bisher sollen rund 10.000 Geräte infiziert sein. Innerhalb von Europa wurden demnach bisher keine Angriff registrierte.

Zudem benötigt die Schadsoftware zwingend Root-Rechte, um sich in den Abschaltdialog einzuklemmen. Das bedeutet, das Android-Gerät muss entsprechend modifiziert sein und der Nutzer muss der App dann explizit Root-Rechte gewähren. Angriffe auf Geräte mit Android 5.0 alias Lollipop sollen nicht möglich sein.


eye home zur Startseite
__destruct() 21. Feb 2015

Theftie wurde von Google rausgeworfen. :(

__destruct() 20. Feb 2015

Sicherheit ist ein Prozess.

Djinto 20. Feb 2015

+1... Bin mal gespannt was die Geek Nerdes für ne Einstellung haben wenn sie mit der...

Anonymer Nutzer 20. Feb 2015

Welche Gründe hat es,dass AVG zu den wichtigsten Punkten keine Angaben macht...

Anonymer Nutzer 20. Feb 2015

Stille SMS....technisch längst Schnee von gestern. Googelst du mal nach "Geofence" bzw...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. telekom, Leinfelden-Echterdingen
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  3. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Vaihingen
  4. Ratbacher GmbH, Hamburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.029,00€ + 5,99€ Versand
  2. ab 649,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Deutschland-Chef der Telekom

    Bis 2018 flächendeckend Vectoring in Nordrhein-Westfalen

  2. Sipgate Satellite

    Deutsche Telekom blockiert mobile Nummer mit beliebiger SIM

  3. Rockstar Games

    "Normalerweise" keine Klagen gegen GTA-Modder

  4. Stromnetz

    Tennet warnt vor Trassen-Maut für bayerische Bauern

  5. Call of Duty

    Modern Warfare Remastered erscheint alleine lauffähig

  6. Gmail

    Google scannt Mails künftig nicht mehr für Werbung

  7. Die Woche im Video

    Ein Chef geht, die Quanten kommen und Nummer Fünf lebt

  8. Hasskommentare

    Koalition einigt sich auf Änderungen am Facebook-Gesetz

  9. Netzneutralität

    CCC lehnt StreamOn der Telekom ab

  10. Star Trek

    Sprachsteuerung IBM Watson in Bridge Crew verfügbar



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mieten bei Ottonow und Media Markt: Miet mich!
Mieten bei Ottonow und Media Markt
Miet mich!
  1. Elektronikkonzern Toshiba kann Geschäftsbericht nicht vorlegen
  2. Zahlungsabwickler Start-Up Stripe kommt nach Deutschland
  3. Übernahmen Extreme Networks will eine Branchengröße werden

Qubits teleportieren: So funktioniert Quantenkommunikation per Satellit
Qubits teleportieren
So funktioniert Quantenkommunikation per Satellit
  1. Quantencomputer Ein Forscher in den unergründlichen Weiten des Hilbertraums
  2. Quantenprogrammierung "Die physikalische Welt kann kreativer sein als wir selbst"
  3. Quantenoptik Vom Batman-Fan zum Quantenphysiker

Skull & Bones angespielt: Frischer Wind für die Segel
Skull & Bones angespielt
Frischer Wind für die Segel
  1. Forza Motorsport 7 Dynamische Wolken und wackelnde Rückspiegel
  2. Square Enix Die stürmischen Ereignisse vor Life is Strange
  3. Spider-Man Superheld mit Alltagssorgen

  1. A pro pos "mindestens 50 Mbit"

    Ovaron | 12:34

  2. Konkurrenz

    zyclon | 12:34

  3. buy fake passports id cards drivers license green...

    alphabay62 | 12:29

  4. buy fake passports id cards drivers license green...

    alphabay62 | 12:27

  5. Re: Coole Sache

    s10 | 12:27


  1. 12:01

  2. 10:37

  3. 13:30

  4. 12:14

  5. 11:43

  6. 10:51

  7. 09:01

  8. 17:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel