Googles Forschungsabteilung ATAP will mit Project Abacus eine Authentifizierung entwickeln, die die Eingabe von Kennwörtern überflüssig macht. Dabei wird anhand des Nutzerverhaltens ständig geprüft, ob der Anwender wirklich der ist, für den er sich ausgibt.
Ein Sprecher der Bundestagsverwaltung hat zugegeben, dass die Angreifer im Mai Daten kopieren konnten. Mittlerweile seien "vereinzelte Datenabflüsse festgestellt worden", sagte er. Von dem Angriff sollen auch Rechner von Regierungsmitgliedern betroffen sein.
Polizisten seien meist hilflos, wenn jemand einen "Datendiebstahl" meldet. Auch Fotos und Videos aus der Bevölkerung könnten nicht als Beweismittel verarbeitet werden, klagt der neue BKA-Chef.
Experten vermuten hinter dem aktuellen Angriff auf Rechner im Bundestag einen ausländischen Geheimdienst. Das gehe aus einer ersten Analyse der verwendeten Malware vor.
Gegen immer neue Fälle von Identitätsdiebstahl soll ein Gesetz zur Datenhehlerei helfen. Kritiker befürchten jedoch, dass es investigativen Journalismus erschweren würde - und sogar zu einem Verbot von Leaking-Plattformen führen könnte.
Unbekannte haben offenbar mehrere GByte Daten des Unternehmens MSpy gestohlen und veröffentlicht. Das Pikante dabei: Die Daten sollen von den fast 400.000 mit der Software Überwachten stammen.
Entsperren mit dem Fingerabdruck ist von vorgestern: Fujitsus neues Android-Smartphone Arrows NX F-04G kann durch einen Scan der Iris entsperrt werden. Auch Passwörter können durch den Iris-Scan ersetzt werden.
Unser Autor hat 152 Onlinekonten, die er möglichst gut absichern will. Mit dem Passwortmanager Keepass und einem sogenannten Token - dem Yubikey Neo. Eine Anleitung.
Keine 24 Stunden, nachdem Google seine neue Chrome-Erweiterung zum Passwortschutz vorgestellt hat, haben IT-Sicherheitsforscher ihn bereits ausgehebelt. Kurz darauf veröffentlichte Google eine korrigierte Version des Plugins.
Statt mit einem Passwort können sich Bankkunden mittlerweile mit ihrer Stimme am Telefon identifizieren. Akustische Biometriesysteme werden in immer mehr Firmen eingesetzt. Die Gefahr: Auch Geheimdienste und Staaten können auf die Technik zugreifen.
Mehr als sieben Jahre nach der ersten Alpha-Version steht nun GNU Mailman 3 bereit. Die Version verfügt über ein neues Web-Interface, eine neue Archivierung und eine REST-API zur Verwaltung.
IT-Sicherheitsexperten haben die Schwachstelle Redirect to SMB wiederentdeckt, die sämtliche Windows-Versionen betrifft. Sie lässt sich auch über zahlreiche Anwendungen ausnutzen. Unter Umständen geben Nutzer ihre Zugangsdaten zum Windows-Netzwerk preis.
Das Hamburger Entwicklerstudio hinter Goodgame Empires und Shadow Kings ist offenbar ins Visier von Hackern geraten. Spieler sollten ihre Passwörter ändern, teilt die Firma mit.
In den USA hat ein 14-jähriger Schüler das Hintergrundbild des Desktops auf dem passwortgeschützten Rechner seines Lehrers verändert. Die Konsequenzen für ihn könnten gravierend sein.
Die Malware der Operation Volatile Cedar ist nicht leicht aufzuspüren, auch wenn sie sich nicht mit ausgereifter Spionagesoftware vergleichen lässt - denn die Angreifer setzen sie nur gezielt ein und entwickeln sie akribisch weiter.
In einem offenbar automatisierten Angriff auf Konten des British Airways Executive Club ist es Einbrechern möglicherweise gelungen, die Bonusmeilen einiger Kunden abzugreifen.
Forscher haben erfolgreich Daten mit Hilfe der Temperatursensoren von einem Rechner zu einem anderen übermittelt. Die Computer müssen nur ganz nah nebeneinander stehen - bislang.
Troopers 2015 Das aktuelle KNX-Protokoll abzusichern, halten die Entwickler nicht für nötig. Denn Angreifer brauchen physischen Zugriff auf das System. Doch den bekommen sie leichter als gedacht - und können dann sogar Türöffner und Alarmanlagen steuern.
Die durch den Freak-Angriff ausgelöste schwache Verschlüsselung macht auch viele Apps unsicher. Betroffen sind laut ersten Untersuchungen mehrere populäre Anwendungen für Android und iOS.
Mit der neuen Trage-Erkennung können Lollipop-Nutzer den Passwortschutz ihres Smartphones umgehen, wenn sie ihr Gerät bei sich tragen. Beim Ablegen soll dieser aktiviert werden - was bei uns nicht zuverlässig funktioniert. Außerdem ist die Option generell nicht ungefährlich.
Ein Mitarbeiter der taz steht unter dem Verdacht, mittels eines Keyloggers seine Kollegen ausspioniert zu haben. Die Zeitung reagiert jetzt mit Schulungen und der Verschlüsselung interner Kommunikation. Gegen Keylogger dürfte das aber wenig helfen.
Golem-Wochenrückblick Erscheinungstermin, Hardware-Anforderungen und eine gute Nachricht für Nutzer illegaler Windows-Kopien: Diese Woche gab es viel Neues zu Windows 10 - und Nvidias neue Topgrafikkarte. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Windows 10 wird neue Authentifizierungsmethoden abseits des Kennworts ermöglichen. Microsoft setzt dabei im Rahmen von Windows Hello auf biometrische Erkennungsmethoden per Fingerabdruck, Iris-Scan und Gesichtserkennung.
Cebit 2015 Vodafone will ab Herbst 2015 Firmenkunden eine sichere E-Mail-Kommunikation mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung anbieten. Secure E-Mail kann über Outlook, Android, iOS und einen Webbrowser verwendet werden - technische Details sind aber noch Mangelware.
Innerhalb weniger Wochen hat das Bundeskriminalamt ein weiteres Botnetz zerschlagen. Der verantwortliche Computerwurm Ramnit war bereits seit 2011 aktiv.
Ein Gericht in Hamburg meint, dass ein voreingestellter individueller Authentifizierungsschlüssel eines Routers genauso sicher ist wie ein selbst gemachtes Passwort. Daher greife die Störerhaftung nicht.
Tippe, und ich sage dir, wer du bist: Forscher in den USA und China haben eine Tastatur entwickelt, die ihren Besitzer am Tippen erkennt. Das könnte eine Ergänzung zu herkömmlichen Passwörtern sein. Die Tastatur gewinnt per Energy Harvesting elektrische Energie aus den Tippbewegungen.
Immer wieder tauchen Daten wie private Schlüssel oder Passwörter in Github-Repositories auf. Mit Hilfe von Gitrob sollen diese gefunden werden können, um sich besser zu schützen. Das öffnet aber auch die Möglichkeiten für einen interessanten Angriff.
Nach erbitterten Diskussionen um passwortgeschützte Installationsdateien geht Gog.com auf die Community zu: Ab sofort will der Spieledownload-Shop ein anderes Format verwenden - auch wenn das fehleranfälliger ist.
31C3 Biometrie ist kaputt. Davon zeigen sich Frank Rieger und Ron vom Chaos Computer Club in ihrer jährlichen Security-Rück- und Vorschau überzeugt. Mit einer neuen Sportart in Flickr-Galerien wollen sie Menschen wachrütteln.
Mehr als die Hälfte der Rechner eines vom BKA zerschlagenen Botnetzes sollen in Deutschland gestanden haben. In Zusammenarbeit mit dem BSI, dem Fraunhofer Institut und Antivirenherstellern wurden die betroffenen Nutzer informiert.
31C3 Ein USB-Stick, der als Datentresor dient: Das war die ursprüngliche Idee hinter USB Armory. Daraus entstand ein winziger, sicherer Rechner, auf dem ein VPN-Tunnel oder sogar eine Tor-Brücke eingerichtet werden kann.
Update Die Spionagewaffe Regin hat es in die Spitze der Bundesregierung geschafft. Eine Mitarbeiterin soll eine grundlegende Sicherheitsregel missachtet haben.
31C3 Fingerabdrucksensoren und Iris-Erkennungen lassen sich austricksen: CCC-Hacker Starbug hat dafür einfache Werkzeuge gezeigt und einen Ausblick gegeben, welche bisher unerforschte Biometrietechnik er als Nächstes aushebeln will.
Weil ein Mitarbeiter eine umstrittene E-Book-Tauschplattform genutzt haben soll, ist ein Provider in Bremen von der Polizei durchsucht worden. Da der Firmenchef keine Passwörter herausgeben wollte, sind "die Festplatten aus allen Computern ausgebaut und beschlagnahmt" worden.
Die Sicherheitsprobleme mit Easybox-Routern sind seit Jahren bekannt. Offenbar lässt sich der WLAN-Zugang trotz neuer Firmware weiterhin leicht knacken.
Update Unter Mac OS X 10.10 werden sämtliche Eingaben im Browser Firefox protokolliert. Mozilla spricht von einer schweren Schwachstelle, die in der aktuellen Version des Browsers geschlossen ist. Die Protokolldateien sind allgemein zugänglich und sollten gelöscht werden.
Intel will sich im Sicherheitsbereich besser aufstellen und übernimmt dafür den kanadischen Anbieter PasswordBox, der einen Passwortmanager mit Cloud-Anbindung und Apps für mobile Geräte und Plugins für Browser entwickelt hat. Wer will, kann sogar festlegen, was mit den Daten im Todesfall passiert.
Update Die seit November kursierenden Mails mit Malware in Form von Dateianhängen an vermeintlichen Rechnungen der Telekom haben eine neue Qualität erreicht. Die Empfänger werden darin nun mit ihrem Vor- und Nachnamen angesprochen.
Immer bessere Verschlüsselungen machen es Ermittlern zunehmend schwer, Informationen von Smartphones abzurufen. Das US-Justizministerium macht sich ein jahrhundertealtes Gesetz zunutze, um die Hersteller zur Unterstützung zu zwingen.
Regin kann Admin-Passwörter für Mobilfunk-Netzwerke auslesen und so Basisstationen angreifen. Zudem kann es wohl Geheimdienstschnittstellen nutzen. Die Cyberwaffe kam auch in Deutschland zum Einsatz.
Sicherheitsexperten haben einen Trojaner entdeckt, der ähnlich wie der Computerwurm Stuxnet agiert und über Jahre Ziele in der Industrie ausgespäht haben soll. Wer hinter der Malware steckt, ist bislang unklar.