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Gog.com: Keine passwortgeschützten RAR-Archive mehr

Nach erbitterten Diskussionen um passwortgeschützte Installationsdateien geht Gog.com auf die Community zu: Ab sofort will der Spieledownload-Shop ein anderes Format verwenden – auch wenn das fehleranfälliger ist.
/ Peter Steinlechner
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Startseite von Gog.com (Bild: Screenshot Golem.de)
Startseite von Gog.com Bild: Screenshot Golem.de

Die Betreiber des auf DRM-freie Spiele spezialisierten Onlineshops Gog.com kündigen an, dass sie künftig keine passwortgeschützten RAR-Archivdateien mehr für die Auslieferung ihrer Games verwenden wollen. Dieser Entscheidung ist eine seit wenigen Tagen erbittert geführte Diskussion mit Teilen der Community vorausgegangen.

Die hatte in den Foren(öffnet im neuen Fenster) und auf Reddit.com kritisiert, dass Gog.com durch die Passwörter eben doch einen Kopierschutz durch die Hintertür einführe. Die Betreiber von Gog.com – das zum polnischen Publisher und Entwickler CD Projekt gehört – wiederum hatten argumentiert: Durch dieses spezielle Format lasse sich am einfachsten verhindern, dass Spiele insbesondere von unerfahrenen Anwendern anders als vorgesehen installiert werden. Es drohe etwa die Gefahr, dass Nutzer die Archive nur zum Teil entpacken. Die zuvor meistverwendete Lösung Innoextract hatte wohl gelegentlich zu Problemen geführt.

In einer Erklärung auf Gog.com(öffnet im neuen Fenster) ist nun zu lesen, dass man keine RAR-Archive mit Passwortschutz mehr verwende. Sowieso sei das Verfahren nur bei rund 30 besonders großen Titeln zum Einsatz gekommen – und zwar seit sechs Monaten, und erst kürzlich habe es die Diskussionen gegeben. Bis eine bessere Lösung gefunden sei, sollen nun wieder die früher verwendeten Systeme genutzt werden, auch wenn diese fehleranfälliger seien.


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