Abo
  • Services:
Anzeige
Regin GSM Activity Log
Regin GSM Activity Log (Bild: Kaspersky)

Kaspersky Lab: Cyberwaffe Regin griff Mobilfunk-Basisstationen an

Regin GSM Activity Log
Regin GSM Activity Log (Bild: Kaspersky)

Regin kann Admin-Passwörter für Mobilfunk-Netzwerke auslesen und so Basisstationen angreifen. Zudem kann es wohl Geheimdienstschnittstellen nutzen. Die Cyberwaffe kam auch in Deutschland zum Einsatz.

Anzeige

Ein Hauptmodul von Regin kann GSM-Basisstationen überwachen und Daten über GSM-Zellen und die Netzwerkinfrastruktur weiterleiten. Es kam nach Angaben von Kaspersky Lab auch in Deutschland zum Einsatz.

Über die Cyberangriffsplattform Regin hatte zuerst das Sicherheitsunternehmen Symantec berichtet. Laut den Untersuchungen von Kaspersky wurden neben bisher bekannten Cyberspionage-Aktivitäten erstmalig GSM-Netzwerke infiltriert und ausgespäht. Netzwerke und Computer in mindestens 14 Ländern wurden infiziert.

Der Schwerpunkt der Angriffe richtete sich gegen Telekommunikationsunternehmen, Regierungseinrichtungen, Finanzinstitute, Forschungsorganisationen, multinationale politische Organisationen und Einzelpersonen, die im Bereich Mathematik oder Kryptographie forschen.

Opfer seien neben Deutschland in Afghanistan, Algerien, Belgien, Brasilien, Indien, Indonesien, Iran, dem Inselstaat Kiribati, Malaysia, Pakistan, Fidschi, Russland und Syrien identifiziert worden.

Komplexe Plattform aus zahlreichen Modulen

Die Regin-Plattform besteht aus verschiedenen Tools, mit denen die Angreifer Zugriff auf das gesamte kompromittierte Netzwerk einer Organisation erhalten können. Eine komplexe Kommunikation zwischen den infizierten Netzwerken und den Command-and-Control-Servern (C&C) ermöglichte verdeckte Fernsteuerung und Datenübertragung.

Im April 2008 seien Administrations-Zugangsdaten gestohlen worden, mit denen GSM-Netzwerke im Nahen Osten manipulierbar wurden.

"Die Fähigkeit, in GSM-Netze einzudringen und sie zu überwachen, ist vermutlich der ungewöhnlichste und interessanteste Aspekt dieser Operation", erklärte Costin Raiu, Director Global Research und Analysis Team bei Kaspersky Lab. Diese arbeiten aber auf Basis von veralteten Kommunikationsprotokollen. "Für Strafverfolgungsbehörden sind Mechanismen in GSM-Netze eingebaut, um verdächtige Personen zu überwachen und zu verfolgen", dies könne genutzt werden, um Angriffe verschiedenster Art auf Mobilfunkkunden ausführen, sagte Raiu.

Die Analyse ergab, dass es sich bei Regin nicht nur um ein einzelnes Schadprogramm, sondern um eine komplexe Plattform handelt, die aus zahlreichen Modulen besteht. "Kaspersky Lab ist im Frühjahr 2012 auf Regin aufmerksam geworden", erklärte das Unternehmen. Die Frage ist, warum die Öffentlichkeit erst jetzt informiert wurde.


eye home zur Startseite
axolot 25. Nov 2014

GSM an sich ist nicht geknackt. Es sind einige der genutzten Algorithmen in einigen...

Wallbreaker 25. Nov 2014

Effektiv? Nein, sowas schürt nur ein gewaltiges Misstrauen, was irreparable Schäden...

Malocchio 24. Nov 2014

Nee, das ist unerheblich. Auch in dem Fall bleibt es falsch. Wenn nicht sogar doppelt falsch.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Technische Universität Hamburg, Hamburg
  2. SBK - Siemens-Betriebskrankenkasse, München
  3. BG-Phoenics GmbH, München
  4. VeriTreff GmbH, Ruhrgebiet


Anzeige
Top-Angebote
  1. 429,00€ statt 469,00€
  2. 62,90€ statt 69,90€
  3. (heute u. a. Fire-Tablets günstiger, DC-Filme und Serien reduziert, Sigma-Objektive reduziert)

Folgen Sie uns
       


  1. Siri-Lautsprecher

    Apple versemmelt den Homepod-Start

  2. Open Routing

    Facebook gibt interne Plattform für Backbone-Routing frei

  3. Übernahme

    Vivendi lässt Ubisoft ein halbes Jahr in Ruhe

  4. Boston Dynamics

    Humanoider Roboter Atlas macht Salto rückwärts

  5. Projekthoster

    Github zeigt Sicherheitswarnungen für Projektabhängigkeiten

  6. Sicherheitslücke bei Amazon Key

    Amazons Heimlieferanten können Cloud Cam abschalten

  7. Luftfahrt

    China plant Super-Windkanal für Hyperschallflugzeuge

  8. Quad9

    IBM startet sicheren und datenschutzfreundlichen DNS-Dienst

  9. Intel

    Ice-Lake-Xeon ersetzt Xeon Phi Knights Hill

  10. Star Wars Jedi Challenges im Test

    Lichtschwertwirbeln im Wohnzimmer



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
iPhone X im Test: Es braucht schon Zwillinge, um Face ID zu überlisten
iPhone X im Test
Es braucht schon Zwillinge, um Face ID zu überlisten
  1. Homebutton ade 2018 sollen nur noch rahmenlose iPhones erscheinen
  2. Apple-Smartphone iPhone X knackt und summt - manchmal
  3. iPhone X Sicherheitsunternehmen will Face ID ausgetrickst haben

Smartphone-Speicherkapazität: Wie groß der Speicher eines iPhones sein sollte
Smartphone-Speicherkapazität
Wie groß der Speicher eines iPhones sein sollte
  1. iPhone Apple soll auf Qualcomm-Modems verzichten
  2. iPhone iOS 11 bekommt Schutz gegen unerwünschte Memory-Dumps
  3. Handy am Steuer Gericht bestätigt Apples Unschuld an tödlichem Autounfall

Rubberdome-Tastaturen im Test: Das Gummi ist nicht dein Feind
Rubberdome-Tastaturen im Test
Das Gummi ist nicht dein Feind
  1. Surbook Mini Chuwi mischt Netbook mit dem Surface Pro
  2. Asus Rog GL503 und GL703 Auf 15 und 17 Zoll für vergleichsweise wenig Geld spielen
  3. Xbox One Spielentwickler sollen über Maus und Tastatur entscheiden

  1. Re: HomePod vs Echo

    nightmar17 | 00:07

  2. Re: Sollte ich mich geirrt haben

    Hyrule | 00:04

  3. Re: schnellste serienmässige Beschleunigung?

    ChMu | 17.11. 23:57

  4. Re: "Versemmelt"

    DAUVersteher | 17.11. 23:50

  5. A8-Chip

    AussieGrit | 17.11. 23:49


  1. 19:05

  2. 17:08

  3. 16:30

  4. 16:17

  5. 15:49

  6. 15:20

  7. 15:00

  8. 14:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel