
Erneut ist ein vBulletin-Forum gehackt worden. Betroffen sind vermutlich 1,1 Millionen Nutzer von Supercell-Foren. Der Spielehersteller vertreibt populäre Titel wie Clash of Clans und Clash Royale.

Ein taz-Redakteur, der seine Kollegen mit einem Keylogger ausspioniert hatte, ist rechtskräftig verurteilt worden. Die Entscheidung wurde in Abwesenheit des Mannes getroffen.

Das Verbot der Datenhehlerei soll eigentlich den Handel mit gestohlenen Nutzerdaten erschweren. Doch investigative Journalisten sehen sich dadurch in ihrer Arbeit bedroht.

Rund 1,5 Millionen Daten von Mitgliedern der E-Sports Entertainment Association (Esea) sind offenbar im Netz aufgetaucht. Auch Angaben zur Steam-, Xbox-Live- und PSN-ID sind mit dabei - somit könnten besonders glaubwürdige Phishing-Mails gebastelt werden.

Bösartige Webseiten können die Autovervollständigen-Funktion einiger Browser missbrauchen, um unbemerkt an persönliche Nutzerdaten zu gelangen. Zum Schutz hilft offenbar nur, Autofill ganz abzuschalten oder den Browser zu wechseln.

Ein Unbekannter ist offenbar in Tausende unsichere MongoDB-Server eingedrungen und hat die dort vorgefundenen Datenbanken kopiert. Anschließend überschrieb er die Daten mit einer Lösegeldforderung. Die ersten Nachahmer sind bereits aktiv.

33C3 Der Anonymous-Aktivist und Hacker Lauri Love soll an die USA ausgeliefert werden. Dort drohen ihm wegen des unberechtigten Veränderns von Webseiten und Hacking fast 100 Jahre Haft. Wenn wir Lauri nicht retten können, können wir uns auch nicht selbst retten, warnen Aktivisten.

Einfache Lösungen für verschlüsselte Kommunikation gibt es viele - Vodafone konnte sich bei Firmenkunden offenbar nicht mit seinem Dienst Secure E-Mail durchsetzen - das Angebot wird eingestellt. Zunächst gab es widersprüchliche Angaben zur Verschlüsselung.

Eine Auswertung von Passwörtern aus frei zugänglichen Daten-Leaks hat ergeben, dass die meistgenutzten Passwörter in Deutschland alles andere als sicher sind. Nach "hallo" finden sich auch die Klassiker "passwort" und "passwort1" in der Liste.

Einen Rekord der ganz unschönen Art gesteht Yahoo ein: Unbefugte haben auf mehr als eine Milliarde Nutzerkonten zugegriffen und die Daten kopiert. Eine Folge ist, dass die geplante Übernahme des Unternehmens durch Verizon nun wackelt.

Die aktuelle Version 11 von Nextcloud enthält einige neue Sicherheitsfunktionen und Nextcloud ist einem Security-Check der NCC Group unterzogen worden. Zudem erneuert das Projekt seinen Appstore, der Signaturen nutzt und der Server bietet eine experimentelle WebRTC-Integration mit Spreed.me an.

Strafverfolgungsbehörden weltweit nutzen die Forensiksoftware Encase. Doch einige Sicherheitslücken in der Software können zu einem Absturz der Software führen - oder sogar zur Codeausführung missbraucht werden.
Von Hauke Gierow

Obwohl die Zwei-Faktor-Authentifizierung einer der wirksamsten Wege ist, einen Account abzusichern, schrecken nach wie vor viele Nutzer davor zurück. Wir erklären die wichtigsten Fakten.
Von Hauke Gierow

Das Magazin Motherboard hatte über einen angeblichen Leak von Daten der Pornoseite Xhamster berichtet. Das Unternehmen widerspricht - und bezeichnet die Datenbank als "Fake-Leak".

Kriminelle nutzen offenbar übernommene Mailchimp-Accounts, um Malware zu verbreiten. Das geschieht vor allem über Mails mit angeblichen Rechnungen. Alle 2.000 betroffenen Accounts wurden vorläufig stillgelegt.

US-Behörden haben in Prag einen Mann festnehmen lassen, der hinter dem LinkedIn-Hack stecken soll. Auch Russland will, dass der Mann ausgeliefert wird - wegen eines deutlich geringeren Vergehens.

Droht die Netzwerkapokalypse, sobald ein unsicheres IoT-Gerät im Heimnetzwerk angeschlossen wurde? Der Sicherheitsforscher Rob Graham hat es ausprobiert - und sich innerhalb von 98 Sekunden die erste Infektion abgeholt.

Die Doppelverwendung von Passwörtern bezeichnet der Sicherheitschef von Facebook als "größte Gefahr für Schaden im Internet". Aus diesem Grund hat das Unternehmen begonnen, im Darknet gehackte Passwörter zu kaufen.

Nach dem Ashley-Madison-Hack gibt es einen weiteren großen Einbruch in ein Datingnetzwerk. Angreifer veröffentlichten 412 Millionen Accountdaten des Webseitennetzwerkes rund um Adult Friend Finder.

Mit mindestens einer halben Milliarde entwendeter Datensätze war der Hackerangriff auf Yahoo bereits besonders schwer. Doch alles könnte noch schlimmer gewesen sein: Möglicherweise konnten die Angreifer danach auch ohne Passwort an die Daten einzelner User herankommen.

Trotz jahrelanger Beschwerden vieler Nutzer verschlüsselt der beliebte FTP-Client Filezilla die gespeicherten Passwörter nicht. Ein privater Fork des Projekts bietet jedoch die Möglichkeit. Noch ist unklar, ob und wie sich die Funktion durchsetzt.

Schnellere Reaktionszeiten, schnellere Datenübertragung und die Fernwartung von Smartphone zu Smartphone: Die Fernwartungssoftware Teamviewer 12 ist ab heute als Betaversion erhältlich.

Der Browserverlauf von deutschen Nutzern wird offenbar von Addon-Anbietern vermarktet. Die Daten hätten sich leicht deanonymisieren lassen, berichtet das ARD-Magazin Panorama. Die Erweiterung Web of Trust wurde mit einem simplen Trick überführt.

Die Hersteller vernetzter Geräte für das IoT sollen nach Ansicht des BSI höhere Sicherheitsstandards einhalten. Bei der Entwicklung dürfe nicht nur auf den Preis geachtet werden.

Die Veröffentlichungen von Wikileaks bringen die US-Politik in Schwierigkeiten. Die Hacks machen deutlich, welche Gefahren durch die Nutzung populärer E-Mail-Dienste wie Gmail entstehen.

Knapp drei Monate nach dem Inkrafttreten des neuen Telemediengesetzes zum Schutz der Hotspot-Anbieter vor Abmahn-Anwälten sieht das Bundeswirtschaftsministerium Bedarf für Nachbesserungen.

Der Truecrypt-Fork Veracrypt wurde einem Security-Audit unterzogen. Dabei zeigten sich eine ganze Reihe von Sicherheitslücken in der Verschlüsselungssoftware. Beispielsweise eine uralte zlib-Version von 1998 und eine fehlerhafte Verwendung eines russischen Verschlüsselungsalgorithmus.

Yahoo dürfte wegen des verheimlichten Hacks weniger von Verizon bekommen. Doch über den Angriff war in den Medien berichtet worden.

Ein Sicherheitsforscher hat alle Hashes aus dem Dropbox-Hack des Jahres 2012 veröffentlicht - zu Recherchezwecken, wie er sagt. Etwa die Hälfte davon ist angreifbar.

Das IoT-DDoS-Botnetz Mirai sorgt derzeit für die größten bekannten DDoS-Angriffe mit einer Kapazität von mehr als 1 Tbit/s. Der Sicherheitsforscher Brian Krebs hat analysiert, wer die unsicheren Geräte herstellt.

Marissa Mayer verteilte bei Yahoo kostenfreie iPhones und teures Catering - an der Sicherheit wurde aber offenbar gespart. Außerdem bezweifelt eine Sicherheitsfirma, dass Yahoo wirklich von einem staatlichen Akteur gehackt wurde.

Es klingt wie ein Computerspiel oder ein Hackerfilm, ist aber leider Realität: Die Ampelanlagen eines deutschen Herstellers lassen sich fernsteuern. Obwohl das Unternehmen seit Monaten Kenntnis davon hat, ist bislang nichts geschehen.
Ein Bericht von Hauke Gierow

Der Käufer von Yahoo hat sich seit dem katastrophalen Datenhack nicht mehr zu der Übernahme bekannt. In Kürze dürfte sich zeigen, ob die 5-Milliarden-US-Dollar-Übernahme noch zustande kommt.

Das dürfte einer der größten Datenhacks der Geschichte sein. Der Umfang der bei Yahoo entwendeten Nutzerdaten ist noch deutlich größer als bislang angenommen.

Kurz vor dem Abschluss der Übernahme durch Verizon will Yahoo offenbar einen Hack eingestehen, über den bereits im Juli berichtet wurde. Das Unternehmen gefährdet seine Kunden unnötig.

Mit seinem zweischneidigen Urteil zur Störerhaftung hat der EuGH die Rechtsunsicherheit für WLAN-Betreiber nicht beseitigt. Da sich die Koalition mit der Entscheidung bestätigt sieht, kommt es nun auf die Gerichte oder die EU an, wie mit Unterlassungsforderungen umgegangen wird.

Kommerzielle Anbieter offener WLANs können teilweise aufatmen: Der EuGH erklärte Abmahnkosten und Schadenersatz bei erstmaligen Urheberrechtsverletzungen für unzulässig. Aber das Urteil hat einen großen Haken.

Fehler in der Sandbox, eine falsch konfigurierte Tastatur-App und Over-the-Air-Updates nun endlich verschlüsselt: Apple hat Details zu den Sicherheitsupdates der neuen mobilen Betriebssysteme bekanntgegeben.

Weil die Kunden zu einfache E-Mail-Passwörter gewählt hatten, sperrte die Swisscom Tausende Accounts. Das Unternehmen fürchtet offenbar, sonst auf Spam-Blacklists von Google oder anderen Providern zu landen. Die Kunden müssen nun aktiv werden.

Wie umgehen mit unverschlüsselten Webseiten? Google will in Chrome künftig warnen, wenn unverschlüsselte Webseiten Passwörter und Kreditkartendaten abfragen. Doch das ist nur der Beginn der Planungen.

Eine Kanzlei, die gegen unrechtmäßige Nutzung von Fotos vorgeht, nutzt offenbar Software, die nachlässig konfiguriert ist. Unberechtigte Nutzer konnten Daten zu Mandaten und Abmahnungen einsehen.

Ein offensichtlich historisch interessierter britischer Politiker teilt aus Versehen sein Passwort und andere Zugangsdaten auf Twitter mit. Dabei geht es um den Kampf der Normannen gegen die Angelsachsen. Mittlerweile hat die Kampagne den Post entfernt - und sich ein neues Passwort ausgedacht.

Die Pornowebseite Brazzers reiht sich ein in die lange Liste von gehackten vBulletin-Foren. Einige der Accounts sollen als Login für die Webseite genutzt worden sein. Die Passwörter sind ungeschützt.

Schon wieder neue Passwörter: Einige Kunden von Spotify sollen sie als Vorsichtsmaßnahme ändern, der Hintergrund bleibt vage. Auch nach welchen Kriterien die Kunden ausgewählt wurden, ist nicht bekannt.

Dropbox warnt zahlreiche Nutzer vor einem Einbruch in die eigenen Systeme aus dem Jahr 2012. Betroffene Accounts sollten mit einem neuen Passwort versehen werden.

Moderne Router für mehr als 150 Euro bieten automatische Updates und die aktuellen Funkstandards. Doch was können Nutzer im Einsteigerbereich in puncto Sicherheit erwarten? Wir haben uns ein paar Router für unter 30 Euro pro Stück gekauft und nachgeschaut.
Ein Test von Hauke Gierow

Der Browser-Hersteller Opera hat seine Nutzer über einen Angriff auf seine Server informiert. Von der schnell abgewehrten Attacke sei das Sync-System betroffen, möglicherweise wurden Passwörter und Nutzernamen abgegriffen. Sicherheitshalber wurden alle Passwörter zurückgesetzt.

In iOS stecken Sicherheitslücken, die aktiv ausgenutzt werden und viel Schaden anrichten können. Angreifer erhalten weitreichenden Zugriff auf ein iPhone. Apple hat einen Patch veröffentlicht, mit dem die Sicherheitslücken geschlossen werden.

Ein neuer Angriff auf TLS- und VPN-Verbindungen betrifft alte Verschlüsselungsalgorithmen wie Triple-DES und Blowfish, die Daten in 64-Bit-Blöcken verschlüsseln. Der Angriff erfordert das Belauschen vieler Gigabytes an Daten und dürfte damit nur selten praktikabel sein.

Keine Ümläüte mehr in Öütlöök-IMÄP-Pässwörtern: Erst machte POP-3 bei Outlook 2016 Probleme, und Microsoft riet zum Umstieg auf IMAP. Jetzt nimmt IMAP nicht mehr alle Passwörter, und Microsoft rät dreierlei.