Abo
  • IT-Karriere:

Vergleich: Yahoo soll 118 Millionen US-Dollar für Hacks bezahlen

Ein neuer Vergleich für die Yahoo-Datenlecks sieht eine Zahlung von 117,5 Millionen US-Dollar an Yahoo-Nutzer aus Israel und den USA vor. Ein Richter muss noch zustimmen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Vergleich könnte Yahoo knapp 118 Millionen US-Dollar kosten.
Ein Vergleich könnte Yahoo knapp 118 Millionen US-Dollar kosten. (Bild: Yahoo/CC-BY 2.0)

Einer der größten Hackerangriffe zieht nun auch die höchste Kompensation für gestohlene Daten nach sich. 2013 und 2014 war Yahoo gehackt worden. Die Angreifer entwendeten die Daten von allen drei Milliarden Yahoo-Konten. Nach einem Vergleich soll Yahoo 194 Millionen betroffenen Kunden 117,5 Millionen US-Dollar bezahlen, ein Richter muss dem noch zustimmen. Teile von Yahoo wurden 2017 vom US-Telekommunikationsunternehmen Verizon übernommen. Zuerst hatte das Onlinemagazin Arstechnica berichtet.

Stellenmarkt
  1. BAS Kundenservice GmbH & Co. KG, Berlin
  2. Ragaller GmbH & Co. Betriebs KG, Langenweddingen

Der Vergleich gilt für alle in den USA oder Israel lebenden Yahoo-Nutzer sowie dort ansässige Firmen, die zwischen 2012 und 2016 ein Yahoo-Konto hatten. Insgesamt handelt es sich um 896 Millionen Konten und 194 Millionen Menschen. Ein Versuch, auch die Betroffenen aus Australien, Venezuela und Spanien in das Verfahren aufzunehmen, wurde seitens des Gerichts abgelehnt. Nur die Nutzer von rund einem Drittel der betroffenen Konten können also mit einer Zahlung rechnen.

Vergleich im Januar kassiert

Bereits im Januar konnten sich die Parteien auf einen Vergleich über 50 Millionen US-Dollar plus Anwaltskosten und andere Ausgaben einigen. Dieser wurde allerdings von einer Richterin kassiert und führte zu dem aktuellen Vergleich über 117,5 Millionen US-Dollar.

2013 waren alle drei Milliarden Yahoo-Konten gehackt worden, es wurden Namen, E-Mailadressen, Telefonnummern und Geburtsdaten kompromittiert, außerdem mit dem unsicheren MD5-Verfahren gehashte Passwörter. Ende 2014 wurden erneut 500 Millionen Nutzerprofile von Yahoo kopiert. Die Angreifer könnten sich auch dauerhaften Zugang zu einigen Yahoo-Konten gesichert haben. Yahoo hatte lange über die Datenlecks geschwiegen und die Öffentlichkeit nur nach und nach über das Ausmaß der Hacks informiert.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-50%) 14,99€
  2. 4,99€
  3. 29,99€
  4. 4,99€

Anonymer Nutzer 11. Apr 2019

Kommt auf den Inhalt und die Aktualität an. Dann werd lieber drogenhändler. ^-^


Folgen Sie uns
       


LG G8x Thinq - Hands on

Das G8x Thinq von LG kann mit einer speziellen Hülle verwendet werden, die dem Smartphone einen zweiten Bildschirm hinzufügt. Golem.de hat sich das Gespann in einem ersten Kurztest angeschaut.

LG G8x Thinq - Hands on Video aufrufen
Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

SSD-Kompendium: AHCI, M.2, NVMe, PCIe, Sata, U.2 - ein Überblick
SSD-Kompendium
AHCI, M.2, NVMe, PCIe, Sata, U.2 - ein Überblick

Heutige SSDs gibt es in allerhand Formfaktoren mit diversen Anbindungen und Protokollen, selbst der verwendete Speicher ist längst nicht mehr zwingend NAND-Flash. Wir erläutern die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Solid State Drives.
Von Marc Sauter

  1. PM1733 Samsungs PCIe-Gen4-SSD macht die 8 GByte/s voll
  2. PS5018-E18 Phisons PCIe-Gen4-SSD-Controller liefert 7 GByte/s
  3. Ultrastar SN640 Western Digital bringt SSD mit 31 TByte im E1.L-Ruler-Format

Linux-Kernel: Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen
Linux-Kernel
Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

Bisher gilt Google als positive Ausnahme von der schlechten Update-Politik im Android-Ökosystem. Doch eine aktuelle Sicherheitslücke zeigt, dass auch Google die Updates nicht im Griff hat. Das ist selbst verschuldet und könnte vermieden werden.
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Kernel Linux bekommt Unterstützung für USB 4
  2. Kernel Vorschau auf Linux 5.4 bringt viele Security-Funktionen
  3. Linux Lockdown-Patches im Kernel aufgenommen

    •  /