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V-Bucks: Fortnite wird offenbar immer öfter von Kriminellen genutzt

Nicht nur Epic Games verdient prächtig mit Fortnite – sondern auch immer mehr Kriminelle. Laut einem Medienbericht steigt die Anzahl der Angebote, über die gestohlene Kreditkartendaten in Geld umgesetzt werden.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Fortnite (Bild: Epic Games)
Artwork von Fortnite Bild: Epic Games

Das Actionspiel Fortnite dient Kriminellen in aller Welt anscheinend immer häufiger dazu, um mit gestohlenen Kreditkartendaten echtes Geld einzunehmen. Das berichten US-Medien wie The Independent(öffnet im neuen Fenster), die bei den Recherchen mit der Firma Sixgill(öffnet im neuen Fenster) gearbeitet haben. Laut diesem Sicherheitsunternehmen steigt derzeit die Anzahl der entsprechenden Angebote im sogenannten Darknet.

Aber auch auf Twitter oder Instagram sei inzwischen Werbung zu sehen, die zu möglicherweise problematischen Offerten verlinke. Ebenso findet etwa eine Suche auf Ebay entsprechende Verkaufsangebote. Ob dahinter Kreditkartenbetrüger stecken, lässt sich zwar nicht sagen – in jedem Fall verstößt zumindest ein Teil der Angebote aber gegen die Nutzungsbedingungen von Fortnite.

Fortnite – Trailer (100 Tage)
Fortnite – Trailer (100 Tage) (00:38)

Die Tricks von Kriminellen sind einfach: Sie legen ein neues Nutzerkonto für Fortnite an und statten es über die gestohlenen Kreditkartendaten üppig mit kostenpflichtigen Skins und vor allem mit der Ingame-Währung V-Bucks aus. Das Konto wird dann verkauft – oft über nur schwierig zu verfolgende Kryptowährungen wie Bitcoin. Alternativ muss der Nutzer dem Verkäufer den Zugang zu seinem Konto erlauben, damit der mit seinen Kartendaten oder mit Codes die Käufe tätigt.

Diese Vorgehensweisen sind nicht neu, sie kamen immer wieder beim Verkauf von Keys für Downloadspiele oder Online-Abos zum Einsatz. Aber während die größeren Reseller inzwischen relativ effektiv gegen derartige Aktivitäten vorgehen, scheint sich Epic Games(öffnet im neuen Fenster) zumindest bislang für den Missbrauch von Fortnite nicht sonderlich zu interessieren.

Ein paar Tage nach den Medienberichten hat das Unternehmen nur eine relativ nichtssagende Erklärung veröffentlicht. Laut der nehme man das Thema ernst – allein schon, "weil Rückbelastungen und Betrug unsere Spieler und unser Unternehmen in Gefahr bringen". Davon abgesehen verweist der Publisher darauf, dass Spieler die allgemeinen Sicherheitsvorkehrungen beachten sollten und etwa keine Passwörter mehrfach verwenden oder weitergeben.


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