SPI soll die finanzielle Organisation der X.org-Foundation übernehmen. Mit diesem Wechsel soll die Stiftung auch offiziell um Mesa, Wayland und weitere Grafikprojekte erweitert werden.
Das Open-Pandora-Team arbeitet an einem Nachfolger seines Linux-Handhelds. Das Pyra-Gehäuse soll dem Open Pandora ähneln, die Hardware wird aber deutlich aufgebessert.
Update Eine Sicherheitslücke im Linux-Kernel ermöglicht Nutzern das Schreiben in beliebige Speicherbereiche. Betroffen sind nur Kernel mit Unterstützung für x32-Code, in Ubuntu ist dies standardmäßig aktiviert.
Einer der Nouveau-Entwickler hat eine Bibliothek zum PCI-Zugriff auf Windows portiert. So kann er Informationen über Nvidia-Karten erlangen, die nur unter Windows zur Verfügung stehen.
Nach einer ersten offiziellen Abstimmung über das künftige Init-System in Debian hat das technische Komitee entschieden, weiter zu diskutieren. Diese langwierige Debatte stößt bei einigen Community-Mitgliedern inzwischen auf Unverständnis.
Anwendungen ohne Appdata tauchen in Fedora 22 nicht mehr im Gnome-eigenen Softwarecenter auf. Das könnte sehr viel Nicht-Gnome-Software ausschließen, zur Umsetzung bleibt aber wohl noch ein Jahr Zeit.
Collabora soll Valve dabei helfen, Beiträge an die Linux-Community zu leisten. Zunächst stellt Valve sämtlichen Debian-Entwicklern sein gesamtes aktuelles und künftiges Spieleportfolio gratis zur Verfügung.
Ein aktuelles Abbild von Valves SteamOS-Beta erlaubt die Nutzung von Bios-Rechnern und einen Dual-Boot. Die Funktionen stammen von Ye Olde SteamOSe, die Hacker sind Valve aber um einiges voraus.
Die US-Army testet "Smart Rifles" der Firma Tracking Point. Der Computer der Gewehre macht aus jedem einen Scharfschützen und gibt einmal markierte Ziele per WLAN weiter.
Es basiert auf Linux, soll sonst aber eine Eigenentwicklung sein - das COS genannte Betriebssystem, das chinesische Firmen und Wissenschaftler mit staatlicher Hilfe entwickelt haben. Es ist für Smartphones, Tablets und auch PCs vorgesehen.
Mit Nftables erhält Linux 3.13 einen neuen Paketfilter. Auf x86-Systemen werden künftig 8.192 statt wie bisher 4.096 CPUs unterstützt. Außerdem soll der neue Multiqueue Block Layer die Schreibgeschwindigkeiten auf SSDs deutlich beschleunigen.
Die Kernel-Implementierung von D-Bus könnte schon in wenigen Wochen in Linux eingepflegt werden, schreibt Greg Kroah-Hartman. Androids Binder wird KDBus wohl aber nie ersetzen können.
Nach einem Hack der vBulletin-Software haben die Opensuse-Admins das Forum vorübergehend abgeschaltet. Nun ist es wieder online, doch die proprietäre Software soll gegen eine freie Alternative ersetzt werden.
Smartphones bekannter Hersteller mit Ubuntu wird es wohl nicht vor 2015 geben, berichtet Community-Manager Jono Bacon. Geräte für regional beschränkte Märkte könnte es aber noch in diesem Jahr geben.
CES 2014 Der Diskstation Manager von Synology wird bald in einer neuen Hauptversion erscheinen. Mehr Tempo vor allem in professionellen Umgebungen, aber auch eine runderneuerte Oberfläche mit Apps stehen im Vordergrund.
Ein Intel-Mitarbeiter hat begonnen, Compute-Shader in der freien Mesa-Bibliothek umzusetzen. Noch sind diese aber nicht nutzbar, weitere Patches sollen folgen.
Das Betriebssystem SteamOS bietet per Update unter anderem bessere Unterstützung für AMD- und Intel-Grafikkarten, aber auch bei Steam selbst gibt es jetzt Neues: mehr Macht für Eltern.
Eher als erwartet soll das NPAPI aus dem freien Chromium-Browser unter Linux verschwinden. Bereits ab April müssten Nutzer auf Googles Chrome ausweichen oder auf den Flash Player verzichten.
Das Fedora-Projekt legt noch keinen Termin für die kommende Version 21 fest, da das Zusammenstellen der Distribution derzeit grundlegend diskutiert wird. Fedora 21 erscheint vermutlich frühestens im August und vielleicht sogar ohne Codename.
Ein Hacker hat sich Zugang zu den Foren des Opensuse-Projekts verschafft. Passwörter seien nicht entwendet worden, wohl aber die E-Mail-Adressen der Mitglieder. Der Hacker will die Daten jedoch nicht veröffentlichen.
Die KDE-Community hat eine Vorschau auf ihre Frameworks 5 veröffentlicht. Produktiv einsetzbar sind erst 2 der 57 Bibliotheken, die finale Version erscheint im Juni 2014.
Red Hat wird künftig bei der Entwicklung von CentOS mithelfen und unterstützt dabei den bisherigen Rivalen: die Open-Source-Community um den Red-Hat-Enterprise-Linux-Nachbau.
CES 2014 Hersteller wie Alternate, Alienware und Gigabyte bauen laut Valve die offizielle Steam Machine. Die ersten Geräte kosten zwischen 500 und 6.000 US-Dollar. Noch teurer könnte es werden, wenn der Kunde Sonderwünsche hat.
Canonical hat die Entwicklervorschau einer Dual-Boot-Option für Ubuntu und Android veröffentlicht. Damit laufen beide Betriebsysteme auf einem Smartphone und Nutzer können zwischen beiden umschalten.
Die 4er-Entwicklungszweige der KDE Plasma Arbeitsfläche und grundlegenden Bibliotheken sind eingefroren. Mit KDE SC 4.12 bekommen deshalb nur die Anwendungen neue Funktionen, allen voran die PIM-Suite.
Etwas mehr als zehn Jahre nach der ersten Version erscheint die zwanzigste Ausgabe von Fedora - Codename Heisenbug. Fedora 20 ist dem Yum-Entwickler Seth Vidal gewidmet, der im Juli 2013 plötzlich verstarb.
Wartezeiten und Beschränkungen bei der Anzahl der Spieler sind laut Valve bei Dota 2 nicht mehr nötig. Grund sind Upgrades bei der Server-Infrastuktur.
Die SteamOS-Beta Alchemist verbindet den Big Picture Modus von Steam mit einem auf Spiele hin optimierten Debian-Unterbau. Die Geschwindigkeit überzeugt je nach Titel, das eingeschränkte Linux und die ausbaufähige Controller-Unterstützung trüben den sonst guten Eindruck des Betriebssystems.
Auf dem Jolla läuft eine moderne Linux-Distribution mit Systemd, Btrfs, Qt5 und Wayland. Dank eingebauter Terminals und Root-Zugriff kann das System entdeckt, erweitert und leicht verändert werden. Zudem wird klar, wie es Sailfish OS auf Android-Telefone schaffen kann.
Valve hat das SteamOS zum Download freigegeben. Dieses basiert auf der Linux-Distribution Debian und setzt laut Valve ein UEFI-fähiges Mainboard sowie eine Nvidia-Grafikkarte voraus.
Der Münchner Stadtrat hat das Limux-Projekt für beendet erklärt. Nach 10 Jahren Umstellung startet damit nun der Regelbetrieb von Linux-Systemen an fast 15.000 Arbeitsplätzen.
Canonical-Entwickler wollen das Gnome-Control-Center unter dem Namen Unity-Control-Center selbst weiterpflegen. Dies soll eine vorübergehende Maßnahme sein.
Valve möchte das SteamOS zum Download bereitstellen, sobald die Steam Gaming Machines verschickt wurden. Der Hersteller betont, im Umgang mit Linux wenig versierte Nutzer sollten sich aber noch etwas gedulden.
2014 sollen die ersten Oberklasse-Smartphones mit Ubuntu Touch auf den Markt kommen. Laut Mark Shuttleworth sei der erste Vertrag mit einem Hersteller bereits abgeschlossen, Verhandlungen mit weiteren laufen. Shuttleworth verrät außerdem nähere Informationen über die Vermarktung des Betriebssystems.
Entwicklern ist es gelungen, Jollas Sailfish OS auf Nokias N9 zu portieren. Telefonieren und Verbindungen über WLAN sollen bereits funktionieren. Sailfish OS lässt sich parallel zum bestehenden Betriebssystem installieren.
Die Leser der US-Zeitschrift Linux Journal haben das Raspberry Pi zum besten Open-Source-Produkt 2013 gekürt. Gnome 3 war demnach die schlechteste Open-Source-Idee des vergangenen Jahres.
Valve will die weitere Entwicklung von Linux aktiver fördern. Das Unternehmen, das mit der Linux-basierten Steam Box eine Konsole plant, mit der das offene Betriebssystem auch bei Spielern mehr Verbreitung finden könnte, will dafür die Linux-Stiftung unterstützen.
In der kommerziellen Version des Windows-API-Nachbaus Wine sollen Spiele, die D3D verwenden, deutlich schneller laufen als bisher. Die Neuerung wird auch in Wine 1.7.1 umgesetzt.
Mit Kexec lassen sich leicht laufende Kernel ersetzen und anschließend nutzen. Unter Verwendung von UEFI mit Secure Boot verursacht dies aber nach wie vor Sicherheitsprobleme, eventuell sogar für Windows.
Statt auf dem Berliner Messegelände wird der Linuxtag 2014 in der Station abgehalten. Sie ist seit zwei Jahren Tagungsort der Konferenz Re:publica. Die Droidcon zieht von der Urania ebenfalls in die Station und findet dort zur gleichen Zeit statt.
Der taiwanische Hersteller DM&P liefert nach eigenen Angaben eine der ersten Arduino-Plattformen aus, die mit einem x86-Linux laufen. Möglich macht das ein SoC, dessen CPU-Kern auf einem 20 Jahre alten Intel-Design basiert.
Mesa 3D in Version 10.0 erhält zahlreiche neue Erweiterungen für OpenGL 4.x. Die freie Grafikbibliothek rückt der vollständigen Unterstützung für die aktuelle Version von OpenGL ein Stückchen näher. Zudem lässt sich mit Mesa 3D DRI3 nutzen.
Der Init-Dienst Systemd könnte künftig Agetty und Login an einem VT ersetzen und auch die Sitzung läuft dann in einer Systemd-eigenen Konsole und nicht mehr in der Kernel-Konsole. Dazu gibt es einen Boot-Splash für Initrds.
Der Controller stammt von Valve, die Steam Machine von einem unabhängigen US-Hersteller: Für rund 500 US-Dollar soll es Anfang 2014 eine gut ausgestattete, Linux-basierte Konkurrenz für Konsolen und hochgezüchtete PCs geben.
Schnellere Datenträgerzugriffe, ein neuer Paketfilter und Unterstützung für ARMs Big.Little-Architektur - Linux 3.13 verspricht zahlreiche Neuerungen. Dessen Testphase beginnt jetzt.
Auf Basis des Android-Emulators stellt Canonical nun auch einen Emulator für die Smartphoneversion Ubuntu-Touch bereit. Der noch experimentelle Emulator stellt ein funktionierendes Unity 8 mittels Mir dar, hat aber noch einige Fehler.
Für den nächsten Linux-Kernel 3.13 wurde ein neues Tracing-Werkzeug eingereicht. Ktap ist ein Tracepoint-Filter, der Lua-Skripts abarbeitet. Nach Protesten wurde Ktap aber wieder entfernt - vorübergehend.
Das kommende Ubuntu 14.04 soll fünf Jahre lang mit Updates versorgt werden. Zur notwendigen Stabilität verzichte die Distribution standardmäßig auf den Displayserver Mir sowie auch auf Unity 8, bestätigt Mark Shuttleworth.