Abo
  • Services:

86Duino: Arduino-Board mit x86-CPU unter Linux

Der taiwanische Hersteller DM&P liefert nach eigenen Angaben eine der ersten Arduino-Plattformen aus, die mit einem x86-Linux laufen. Möglich macht das ein SoC, dessen CPU-Kern auf einem 20 Jahre alten Intel-Design basiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Das 86Duino
Das 86Duino (Bild: DP&M)

Der Pentium macht es möglich - vor 20 Jahren kam Intels damals revolutionäre Architektur mit Superskalarität als x86-CPU auf den Markt, und heute findet sich eine abgewandelte Form eines Pentium-Kerns auf der Arduino-kompatiblen Entwicklerplatine x86Duino.

Stellenmarkt
  1. Bayerisches Landesamt für Steuern, Nürnberg
  2. Bosch Gruppe, Abstatt

Sowohl das Board als auch das SoC stammen vom taiwanischen Embedded-Anbieter DM&P, der das System nach eigenen Angaben zu Preisen ab rund 40 US-Dollar nun ausliefert. Das SoC heißt VortexX86DX, der Prozessorkern arbeitet mit 300 MHz. Peripherie wird über PCI-Express angebunden, ein Bussystem, das zu Zeiten des Pentiums noch gar nicht erfunden war. Auch SATA, USB 2.0 und andere Schnittstellen sind viel moderner als der Prozessor selbst.

Die seriellen Schnittstellen, die bei vielen Einsatzgebieten der Plattformen zum Messen und Steuern eingesetzt werden, sind ebenso wie der Formfaktor Arduino-kompatibel. Gegenüber einem für ARM-Architekturen optimierten Linux kann aber auch eine x86-Distribution eingesetzt werden.

Damit konkurriert das 86Duino mit Intels Galileo-Board, das ebenfalls Arduino-kompatibel ist. Darauf kommt jedoch ein SoC mit der Architektur des i486 zum Einsatz, der eine Generation vor dem Pentium lag, Intel hat das Design als Quark wiederbelebt. Zudem verkauft der x86-Erfinder die Galileos noch nicht direkt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

am (golem.de) 29. Nov 2013

Das m.W. gilt auch für Intels SoC 1000 auf Intels Galileo-Board, also kein Nachteil in...

Mingfu 29. Nov 2013

Es wurde nur der 386-Support entfernt, siehe Artikel. Der 486 und die darauffolgenden...


Folgen Sie uns
       


Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 2

In Teil 2 des Livestreams zu Shadow of the Tomb Raider finden wir lustige Grafikfehler und der Chat trinkt zu viel Bier, kann Michael aber trotzdem bei einigen Rätseln helfen.

Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 2 Video aufrufen
Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
  3. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten

Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

    •  /