Abo
  • Services:

Ubuntu Touch: Canonical findet ersten Hersteller für eigene Smartphones

2014 sollen die ersten Oberklasse-Smartphones mit Ubuntu Touch auf den Markt kommen. Laut Mark Shuttleworth sei der erste Vertrag mit einem Hersteller bereits abgeschlossen, Verhandlungen mit weiteren laufen. Shuttleworth verrät außerdem nähere Informationen über die Vermarktung des Betriebssystems.

Artikel veröffentlicht am ,
Mark Shuttleworth verrät Details zum Start des ersten Ubuntu-Touch-Smartphones.
Mark Shuttleworth verrät Details zum Start des ersten Ubuntu-Touch-Smartphones. (Bild: Mike Hutchings/Reuters)

Canonical hat seine Pläne zu einem Ubuntu-Touch-Smartphone konkretisiert. Das Unternehmen habe einen ersten Vertrag mit einem Smartphone-Hersteller abgeschlossen, wie Canonical-Gründer Mark Shuttleworth im Gespräch mit Cnet.com bestätigt. "Wir sind vom Zustand 'Ein Konzept erstellen' zu 'Es wird ausgeliefert' gewechselt", erklärt der Südafrikaner.

Name des Herstellers noch geheim

Stellenmarkt
  1. AFS Aviation Fuel Services GmbH, Hamburg
  2. MDK Baden-Württemberg Medizinischer Dienst der Krankenversicherung, Lahr

Den Namen des Herstellers will oder darf Shuttleworth nicht verraten, die Geräte sollen allerdings im Oberklassebereich angesiedelt sein und 2014 erscheinen. Gleichzeitig sei Canonical in Verhandlungen mit weiteren Herstellern, auch mit einigen Mobilfunknetzbetreibern wie Vodafone und T-Mobile sei sich das Unternehmen bereits einig.

Shuttleworth erkennt die starke Konkurrenz der anderen mobilen Betriebssysteme und will dieser mit einer starken Einbindung von Dienstleistungen in Ubuntu Touch entgegentreten. Die Dienste von Unternehmen wie Facebook, Evernote, LinkedIn und Pinterest sollen in Ubuntu Touch prominenter als bei Android vertreten sein. Android bringe die Nutzer stärker zu Google-Angeboten als zu denen anderer Anbieter, weshalb sich diese nach Alternativen umsehen, erklärt Shuttleworth.

App-Entwicklung für Android-Programmierer einfach

Ein zweiter Standfuß von Ubuntu Touch soll die Offenheit des Systems sein, das auf den gleichen Grundlagen wie Ubuntu für PCs basiert. Shuttleworth glaubt außerdem, dass Entwickler auch für Ubuntu Touch angepasste Versionen ihrer Apps programmieren werden, da der Programmieraufwand vergleichbar mit dem für die fragmentierte Android-Landschaft sei. "Wir geben keine Garantien für eine Android-Kompatibilität von Ubuntu Touch, aber wir werden es super einfach machen, die Programmierung auf beide Systeme auszurichten", erklärt er.

Canonical hatte im Juli 2013 versucht, über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter ein eigenes Smartphone zu finanzieren. Das Ubuntu Edge scheiterte allerdings trotz einer Rekordsumme von 12,8 Millionen US-Dollar an dem mit 32 Millionen US-Dollar hochgesteckten Finanzierungsziel. Im August 2013 kündigte Canonical bereits an, dennoch ein eigenes Smartphone zu bringen. Das ursprüngliche Ziel war, bereits Anfang 2014 ein Ubuntu-Touch-Smartphone zu veröffentlichen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. ab 349€
  3. 57,99€

Schnarchnase 12. Dez 2013

Das doofe ist, die echten Kunden ärgert es. Die Hippster-Freude über Facebook-Quatsch...

Anonymer Nutzer 12. Dez 2013

Ich denke es wird Lenovo oder Oppo. Ggf ist noch möglich das sich Canonical an den Nexus...


Folgen Sie uns
       


PC Building Simulator - Test

Der PC Building Simulator stellt sich im Test als langweiliges Spiel, aber gutes Product Placement heraus - inklusive falscher Informationen und Grafikfehlern.

PC Building Simulator - Test Video aufrufen
God of War im Test: Der Super Nanny
God of War im Test
Der Super Nanny

Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
Von Peter Steinlechner

  1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

Facebook-Anhörung: Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle
Facebook-Anhörung
Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

In einer mehrstündigen Anhörung vor dem US-Senat hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein Unternehmen verteidigt. Doch des Öfteren hinterließ er den Eindruck, als wisse er selbst nicht genau, was er in den vergangenen Jahren da geschaffen hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten
  2. Facebook Messenger Zuckerbergs Nachrichten heimlich auf Nutzerkonten gelöscht
  3. Böswillige Akteure Die meisten der zwei Milliarden Facebook-Profile ausgelesen

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

    •  /