SteamOS: Bessere Unterstützung für AMD - und für Eltern

In der neuen Ausgabe von SteamOS hat Entwickler Valve die Unterstützung für Grafikkarten von AMD deutlich verbessert. Das Betriebssystem enthält jetzt Version 13.11 Beta 9.9 der Catalyst-Treiber, mit der Karten ab der Serie HD 5000 sowohl optimiert als auch von Fehlern befreit wurden. Ab sofort soll es kein Tearing mehr geben - und wer von einem Spiel auf die Steam-Oberfläche umschaltet, muss nicht mehr mit Problemen rechnen.

Weitere wichtige Fehlerkorrekturen gibt es laut Changelog(öffnet im neuen Fenster) bei Intel-Grafikkarten durch die Integration einer neuen Bibliothek sowie durch Änderungen am Kernel. Dazu kommt eine Reihe kleinerer Verbesserungen, etwa bei der Unterstützung für Steam-Controller und mit bestimmten Audiotreibern. Das Update wird bei der Verbindungsaufnahme mit den Steam-Servern automatisch installiert. Wer mag, findet direkt bei Valve die aktuelle Version der ISO-Datei für SteamOS 1.0 Beta Build 01.07.14(öffnet im neuen Fenster) .
Entwicklerwerkzeuge für VR-Headsets
In den kommenden Tagen will Valve außerdem neue Entwicklerwerkzeuge veröffentlichten. Darunter sollen sich nach Angaben des Studios auch Tools und ein API befinden, die letztlich Unterstützung für VR-Headsets bieten. In erster Linie dürfte damit Oculus Rift sowie die Eingabe dafür gemeint sein. Der Hersteller Oculus VR arbeite eng mit Valve zusammen, so ein Bericht auf BBC.co.uk(öffnet im neuen Fenster) .
Volle Kontrolle
Neues gibt es aber auch bei Steam selbst: So hat Valve die erstmals umfangreichen Familieneinstellungen(öffnet im neuen Fenster) eingebaut. Damit können Eltern über eine vierstellige PIN den Zugriff ihrer Kinder auf Spiele in der Bibliothek und im Store, auf Freundeslisten, nutzergenerierte Inhalte und sogar auf Funktionen wie Screenshots oder Erfolge begrenzen.