Abo
  • Services:
Anzeige
Vorstellung des ChinaOS an der CAS
Vorstellung des ChinaOS an der CAS (Bild: CAS)

COS: Chinas Smartphone-OS soll keine Android-Kopie sein

Vorstellung des ChinaOS an der CAS
Vorstellung des ChinaOS an der CAS (Bild: CAS)

Es basiert auf Linux, soll sonst aber eine Eigenentwicklung sein - das COS genannte Betriebssystem, das chinesische Firmen und Wissenschaftler mit staatlicher Hilfe entwickelt haben. Es ist für Smartphones, Tablets und auch PCs vorgesehen.

Nachdem in einer großen Zeremonie an Chinas Akademie der Wissenschaften (CAS) Mitte Januar 2014 das "China OS" vorgestellt worden war, regte sich schnell Kritik. So soll laut der New York Times im chinesischen Mikroblogging-Dienst Weibo der einige Zeit am besten bewertete Kommentar die Abkürzung COS als "Copy Other System" übersetzt haben. Das Betriebssystem, so auch andere Quellen, sei eine Kopie von Googles Android.

Anzeige

Dem widerspricht Wu Yanjun, einer der beteiligten Wissenschaftler, in einem Bericht der staatlichen Zeitung Global Times. Zwar soll COS auf einem Linux-Kernel basieren, alle darüber liegenden Schichten seien jedoch eigene Entwicklungen. "In unserem Bereich ist es anerkannt, dass die Entwicklung unabhängigen geistigen Eigentums bedeutet, dass der entscheidende Teil des Produkts sich von anderen unterscheidet", sagte Wu Yanjun.

Einer der Unterschiede zu Android könnte sein, dass COS laut dem Bericht nur die Installation von Apps über einen einzigen Store zulässt. Das soll laut den Entwicklern für mehr Sicherheit sorgen, kann aber wohl auch dazu eingesetzt werden, nur staatlich erwünschte Inhalte auf die Geräte zu transportieren.

COS soll nicht nur ein Forschungsprojekt bleiben. Hinter dem Betriebssystem steht eine Investmentgesellschaft aus Schanghai, welche die Verbreitung bei Geräteherstellern übernehmen soll. Als Grund für die Entwicklung nennt die CAS, dass sich China unabhängiger von US-Betriebssystemen machen will. So war laut Angaben der Marktforscher von IDC im Jahr 2013 Android auf fast 90 Prozent aller chinesischen Smartphones installiert. Auch Sicherheitsbedenken durch die Enthüllungen von Edward Snowden sowie das Ende des Supports für Windows XP gibt die CAS als Motivation an.

Daher soll COS nicht nur auf mobilen Geräten, sondern auch PCs laufen. Ein Einsatz auf Settop-Boxen für digitales Fernsehen mit Internetfunktionen ist ebenfalls vorgesehen.


eye home zur Startseite
amministratore 21. Jan 2014

Eine Art Instant-Betriebssystem? :-D

vistahr 21. Jan 2014

Zu steuern, das ist korrekt, aber wenn man hier etwas steuern wollen würde, ist der Zug...

Pflechtfild 20. Jan 2014

Träum (eingeschränkt) weiter... - es wird erheblich mehr geblockt als irgendwelchen...

nille02 20. Jan 2014

Welche? Für ein Desktopsystem sollte man das Paketsystem noch überarbeiten. Warum...

hempel 20. Jan 2014

EOS: das "Europa Operating System" mit Root-Zugriff sollen sich dann auch die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Hannover
  2. SICK AG, Waldkirch bei Freiburg im Breisgau
  3. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  4. Robert Bosch GmbH, Leonberg


Anzeige
Top-Angebote
  1. 699,00€
  2. 37,49€
  3. 47,99€

Folgen Sie uns
       


  1. VBB Fahrcard

    E-Ticket-Kontrolle am Prüfgerät wird in Berlin zur Pflicht

  2. Glasfaser

    M-net schließt weitere 75.000 Haushalte an

  3. Pwned Passwords

    Troy Hunt veröffentlicht eine halbe Milliarde Passworthashes

  4. Smach Z

    PC-Handheld nutzt Ryzen V1000

  5. Staatstrojaner und Quick-Freeze

    Österreich verschärft frühere Überwachungspläne

  6. Allensbach-Studie

    Altersvorsorge selbständiger IT-Experten ist sehr solide

  7. Maschinelles Lernen

    Biometrisches Captcha nutzt Sprache und Bild

  8. Gigabit

    Swisscom führt neue Mobilfunkgeneration 5G schon 2018 ein

  9. Bpfilter

    Linux-Kernel könnte weitere Firewall-Technik bekommen

  10. Media Broadcast

    Freenet TV kommt auch über Satellit



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Freier Media-Player: VLC 3.0 eint alle Plattformen
Freier Media-Player
VLC 3.0 eint alle Plattformen

Fujitsu Lifebook U727 im Test: Kleines, blinkendes Anschlusswunder
Fujitsu Lifebook U727 im Test
Kleines, blinkendes Anschlusswunder
  1. Palmsecure Windows Hello wird bald Fujitsus Venenscanner unterstützen
  2. HP und Fujitsu Mechanischer Docking-Port bleibt bis 2019
  3. Stylistic Q738 Fujitsus 789-Gramm-Tablet kommt mit vielen Anschlüssen

Black Panther: Spezialeffekte für Hollywood aus Berlin
Black Panther
Spezialeffekte für Hollywood aus Berlin
  1. Synthesizer IIIp Moog legt Synthie-Klassiker für 35.000 US-Dollar wieder auf
  2. Roli Blocks im Test Wenn der Kollege die Geige jaulen lässt
  3. Kaputtes Lizenzmodell MPEG-Gründer sieht Videocodecs in Gefahr

  1. Re: Was ist mit Salt?

    GnomeEu | 05:41

  2. Re: Samsung liefert ja auch nur Hardware

    koriwi | 04:31

  3. Re: Wozu sollte man das auf dem Land auch brauchen?

    plutoniumsulfat | 04:29

  4. Re: Und warum funktioniert das nur in München?

    Reddead | 03:55

  5. Re: Linux on Galaxy

    DAGEGEN | 03:47


  1. 18:21

  2. 18:09

  3. 18:00

  4. 17:45

  5. 17:37

  6. 17:02

  7. 16:25

  8. 16:15


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel