Update Die Betreiber von Adblock Plus haben Inhalte ihres Forums entfernen müssen. Bild.de behauptet vor Gericht, durch dort veröffentlichte Filterbefehle könne eine "Softwareverschlüsselung" der Seite umgangen werden. Die Codes sollen von Eyeo-Mitarbeitern stammen.
Forscher haben ein Programm entwickelt, das Prozessoren in kurzer Zeit so abnutzt, dass sie unbrauchbar werden. Mögliche Nutznießer: Hersteller, Kunden - oder Militärs.
Um die Sicherheit von Routern ist es schlecht bestellt, wie zahlreiche Berichte über Sicherheitslücken zeigen. Das BSI will jetzt mit einem neuen Prüfkonzept für bessere Router sorgen. Im Detail könnte noch nachgebessert werden.
Ein Wochenende lang wenig Schlaf, dafür viel Club-Mate, unzählige Raspberry Pis und 140 code-begeisterte Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren: Wir waren da, wo "Außenseiter-Nerds" die Insider sind.
IT-Analysten warnen, dass 256 iOS-Apps widerrechtlich Nutzerdaten sammeln könnten. Apple reagiert und nimmt die verdächtigen Apps aus seinem App Store. Eine chinesische Werbefirma soll die fraglichen Apps manipuliert haben - fast eineinhalb Jahre lang unbemerkt.
Facebook will von staatlichen Angriffen bedrohte Nutzer künftig warnen und ihnen den Einsatz von Zwei-Faktor-Authentifizeriung empfehlen. Bei der Klarnamenpflicht bleibt das Unternehmen aber bei seiner Position.
Adobe hat es schon wieder getan: Es gibt ein neues Sicherheitsupdate für den Flash-Player. Es kommt so kurzfristig, dass das Unternehmen die eigenen Sicherheitshinweise noch nicht überarbeitet hat.
Adobe hat den Flash-Player und Adobe Air diese Woche mit neuen Updates versorgt - doch schon werden neue Sicherheitslücken gemeldet. Ein neuer Zero-Day-Exploit in Flash soll für Angriffe auf Außenministerien in aller Welt genutzt worden sein. Der nächste Patch dürfte schon nächste Woche folgen.
Die chinesischen Jailbreak-Experten vom Team Pangu haben den ersten Jailbreak für iOS 9 veröffentlicht. Für die 1-Million-Dollar-Prämie von Zerodium sind sie aber nicht qualifiziert.
Eine neue Ransomware für Android tut sich nicht durch innovative Verbreitungswege hervor, sondern durch ein besonderes Design. Bei der Entwicklung der Malware wurde auf Open-Source-Komponenten zurückgegriffen.
Eine seit einem Jahr bekannte Sicherheitslücke in einem VPN-Dienst von Cisco wird offenbar weiterhin ausgenutzt, weil nicht alle Systeme gepatcht sind. Sicherheitsforscher haben noch weitere Angriffe auf Cisco-Produkte vorgestellt, die mittels Javascript Nutzerdaten abgreifen.
Eine neue Android-Malware nutzt zahlreiche Verfahren, um das Gerät der Nutzer zu rooten. Verbreitet wird sie über aggressive Werbenetzwerke und In-App-Werbeanzeigen.
Das Angler-Exploit-Kit ist eines der beliebtesten Werkzeuge krimineller Hacker. Forscher konnten nun einen großen Datensatz untersuchen und so mehr über die Funktionsweise der Malware erfahren.
Outlook-Web-Access wird von vielen Firmenkunden eingesetzt, um Mitarbeitern von unterwegs einen einfachen Zugriff auf Mails zu ermöglichen. In einem konkreten Fall ist es Angreifern jetzt gelungen, über eine mit Malware infizierte DLL mehr als 11.000 Zugangsdaten zu kopieren.
Atomkraftwerke gelten nicht erst seit dem Reaktorunglück in Fukushima als Sicherheitsrisiko - eine Untersuchung zeigt jetzt gravierende Sicherheitslücken im Bereich IT-Sicherheit auf.
Die Spendenseite Patreon nutzte falsch konfigurierte Debugging-Umgebungen - diese ermöglichten den umfangreichen Hack in der vergangenen Woche. Tausende weiterer Webseiten sollen den gleichen Fehler machen und weisen ähnliche Sicherheitslücken auf.
Eine gefälschte Paypal-App versucht, die Login-Daten von Smartphone-Nutzern abzugreifen. Von der Malware sollen zahlreiche Varianten existieren - Nutzer müssten jedoch immer eine App installieren, die nicht bei Google Play gehostet ist.
Sicherheitstipps und deaktivierte Telnet-Daemons: Eine neue Malware möchte Internetnutzer erziehen. Die Entdecker raten trotzdem dazu, das Programm zu entfernen.
Nutzer der Spendenseite Patreon sollten ihre Passwörter ändern - Hacker haben 15 GByte an Daten erbeutet und im Netz veröffentlicht. Kreditkartennummern sollen nicht betroffen sein.
Auf ins Sonnensystem: 2020 will die Nasa ein oder zwei Forschungsmissionen zu Zielen in unserem Sonnensystem schießen. Ziele sind unter anderem zwei Asteroiden und die Venus.
Apples Sicherheitsmechanismus Gatekeeper soll die Ausführung von Schadcode verhindern. Doch ein jetzt vorgestellter Angriff umgeht die Prüfung mit einfachen Mitteln.
Wegen ihres Werbeblockers Adblock Plus wird die Eyeo GmbH von der Werbewirtschaft stark angefeindet. Nun zieht sich die Firma aus der Kontrolle über die akzeptierte Werbung zurück.
Truecrypt wurde im vergangenen Jahr unter rätselhaften Umständen eingestellt. Jetzt sind neue kritische Sicherheitslücken bekanntgeworden. Das Nachfolgeprojekt Veracrypt hat bereits einen Patch veröffentlicht.
Update Der Werbeblocker Adblock Plus hat einen weiteren Prozess gegen Medien gewonnen. In dem Verfahren vertrat der Verlag Axel Springer eine sehr ehrliche Auffassung, wozu ihm Journalismus dient und was er von Adblock-Nutzern hält.
Herzschrittmacher, Infusionsgeräte, Magnetresonanztomographen: Sicherheitsforscher haben Zehntausende medizinische Geräte entdeckt, die über das Internet leicht angegriffen werden können - weil sie meist noch mit Windows XP laufen. Die Forscher setzten Defibrillatoren und MRTs als Honeypots ein.
Selbst entpackende Archive können mit einfachen Mitteln mit Schadcode infiziert werden, der dann auf dem Rechner der Nutzer ausgeführt wird. Die Winrar-Entwickler geben jedoch Entwarnung und kritisieren die Veröffentlichung.
Update Point-of-Sale-Terminals der Nobelhotelkette Hilton wurden vermutlich gehackt. Es gibt nur wenige Details zu dem Angriff vor allem Nutzer, die in Shops und Restaurants mit Kreditkarte gezahlt haben, sollen betroffen sein. Hilton rät Kunden, Kreditkartenrechnungen zu überprüfen.
Saudi-Arabien verhandelte mit Hacking Team offenbar über den Kauf der Firma - das geht aus den geleakten E-Mails des Unternehmens hervor. Bedenken hatte Hacking Team offensichtlich nicht.
Golem-Wochenrückblick Uns hat in dieser Woche beschäftigt, wie leicht es ist, unentdeckt Auto-Software zu manipulieren. Außerdem haben wir das iPhone 6S Plus getestet und neue Games angespielt. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Experten haben im Auftrag der US-Regierung darüber nachgedacht, wie Behörden Zugang zu verschlüsselten Daten auf Smartphones bekommen können - und vier Optionen entwickelt. Doch alle bringen große technische Probleme mit sich.
Dutzende oder sogar Tausende Apps im App Store wurden mit der gefälschten Software Xcode-Ghost entwickelt. So etwas will Apple nicht noch einmal erleben - und ergreift Maßnahmen.
Virenscanner sollen Nutzer eigentlich vor Bedrohungen schützen. Doch durch schlampige Programmierung hätten viele von ihnen selbst Sicherheitslücken, sagt Google-Forscher Tavis Ormandy. Jetzt hat er weitere Details zu Mängeln bei Kaspersky veröffentlicht.
In China ist Cisco seit dem NSA-Skandal ziemlich am Boden, und Huawei übernimmt mehr und mehr Anteile auf dem Servermarkt. Jetzt soll Cisco offenbar ein Bündnis mit der staatlichen chinesischen Inspur Group helfen.
Nutzer des Flash Players sollten aktiv werden: Adobe hat außer der Reihe ein Sicherheitsupdate für den Videoplayer bereitgestellt. Mit dem Patch sollen zahlreiche Sicherheitslücken gestopft werden.
Exploits für iOS 9 sind offensichtlich eine begehrte Ware: Der Exploit-Händler Zerodium hat nun eine Million US-Dollar für funktionierende, aus der Ferne bedienbare Exploits ausgelobt. Das Programm geht bis zum 31. Oktober, doch es gibt zahlreiche Einschränkungen.
Mit Hilfe gefälschter Entwicklerwerkzeuge haben Kriminelle Apps in Apples App Store infiziert. Die Malware versucht, Nutzerdaten abzugreifen. Betroffen sind auch iOS-Geräte ohne Jailbreak.
Dem Hardwarehersteller D-Link ist ein peinlicher Fehler unterlaufen. Im Quellcode der Firmware für eine Überwachungskamera vergaßen die Entwickler private Code-Signing-Schlüssel. Der Hersteller hat bereits reagiert.
Die Hackergruppe The Dukes spioniert westliche Ziele aus - seit mindestens sieben Jahren und mit zum Teil besonders dreisten Methoden. Ihre Spuren führen nach Russland.
Eine kritische Sicherheitslücke in iOS und OS X ermöglicht Angreifern, über Airdrop infizierte Apps zu installieren und Daten auf das System zu schreiben. In iOS 9 hat Apple erste Maßnahmen ergriffen, um die Nutzer zu schützen - und ein neues Security-Advisory veröffentlicht.
Router von Cisco sind weltweit von Hackern mit einer spezialisierten Firmware angegriffen worden. Fireeye vermutet hinter den Angriffen staatliche Akteure wie Geheimdienste, nennt aber keine Namen.
Ein Team von Sicherheitsforschern wollte auf einer Konferenz über Sicherheitslücken in Fireeye-Produkten berichten. Fireeye sah durch die Präsentation Geschäftsgeheimnisse bedroht und hat eine einstweilige Verfügung erwirkt.
Prominente Werbenetzwerke wurden in den vergangen Wochen von kriminellen Banden genutzt, um Nutzer mit Malware zu infizieren. Betroffen waren auch der Anbieter Doubleclick und bekannte Seiten wie Ebay.
Eine neue Ransomware begnügt sich nicht mit der Verschlüsselung der Festplatte, sondern lädt weitere Malware nach. Betroffen sind auch viele Nutzer aus dem deutschsprachigen Raum.
Eine E-Mail mit einer fingierten Absenderadresse der Vereinten Nationen verschaffte Unbefugten Zugriff auf das Computernetzwerk des Bundestags. Die Empfänger öffneten einen Link zu einer manipulierten Webseite und aktivierten so die Schadsoftware.
Ein neuer Android-Trojaner in der App Porn Droid sichert sich mit einem Trick Administrator-Rechte auf dem Gerät und aktiviert die PIN-Sperre. Nutzer sollen 500 US-Dollar überweisen, um ihr Gerät wieder verwenden zu können.
Als Reaktion auf den Hackerangriff werden im Bundestag nun mehr als 10.000 Webseiten dauerhaft gesperrt. Außerdem soll T-Systems ein neues Netzwerk aufbauen. Bundestags-Mitarbeiter müssen ihre USB-Sticks bald zu Hause lassen.
Die Login-Dateien im Ashley-Madison-Fundus galten bislang als sicher, weil der Anbieter eine sichere Hashfunktion verwendet haben soll. Doch jetzt haben Hacker eine Schwachstelle gefunden, um einen Teil der Passwörter zu knacken.
Die Stagefright-Entdecker legen nach: Sie haben einen Exploit zur Ausnutzung der Sicherheitslücke veröffentlicht. Die meisten Gerätehersteller haben die Lücke bislang nicht gepatcht.