Abo
  • Services:
Anzeige
Über einen neu entdeckten Trojaner für Linux lassen sich DDoS-Angriffe starten.
Über einen neu entdeckten Trojaner für Linux lassen sich DDoS-Angriffe starten. (Bild: Ross Burgess)

Malware: DDoS-Trojaner für Linux entdeckt

Über einen neu entdeckten Trojaner für Linux lassen sich DDoS-Angriffe starten.
Über einen neu entdeckten Trojaner für Linux lassen sich DDoS-Angriffe starten. (Bild: Ross Burgess)

Mit einem bereits aktiven Trojaner für Linux können Angreifer infizierte Rechner nutzen, um DDoS-Angriffe durchzuführen. Er nistet sich unter dem Namen iptables6 ins System ein.

Anzeige

Linux.BackDoor.Xnote.1 nennt sich ein neu entdeckter Trojaner. Mit ihm lassen sich Linux-Rechner für DDoS-Angriffe missbrauchen. Er lässt sich auch als Client eines C&C-Servers nutzen. Damit können Angreifer auch beliebige Dateien aus der Ferne hochladen und ausführen. Der russische Hersteller der Antivirensoftware Dr. Web will auf Grund einer Code-Analyse die Urheber in China festmachen. Es soll sich um die Hackergruppe ChinaZ handeln.

Der Trojaner installiert sich mit dem Dateinamen iptables6 im Bin-Verzeichnis. Für die Installation benötigen Angreifer jedoch Root-Rechte. Bislang seien die gefundenen Exemplare auf Linux-Systemen entdeckt worden, die die Angreifer über Brueforce-Angriffe auf SSH-Verbindungen knackten. Wie weit verbreitet der Trojaner ist, erwähnt der Blogeintrag nicht, wohl aber, dass die Antivirensoftware des Herstellers die Malware erkennt und entfernt.

Vollzugriff

Nach der detaillierten Beschreibung dürfte Linux.BackDoor.Xnote.1 auch ohne Software leicht aufzuspüren und entfernen sein. Er wird als Daemon beim Systemstart aufgerufen. Dazu trägt er bei der Installation eine Zeile mit einem Startbefehl in ein offenbar beliebiges Skript im Verzeichnis /etc/init.d ein. Im laufenden Betrieb legt die Malware die Lock-Datei /tmp/.wq4sMLArXw an. An dieser erkennt die Malware auch, ob sie bereits auf einem Rechner installiert ist. Optional legt die Malware auch eine Log-Datei im Verzeichnis /etc/.Xserver_note an. Mit ihr lassen sich Angriffe per SYN-, UDP- und HTTP-Flooding sowie NTP-Reflection-Angriffe starten. Jeder infizierte Rechner erhält eine eigene UID, über die ihn der C&C-Server identifizieren kann.

Neben einer integrierten Updatefunktion kann sich der Trojaner auch selbst löschen. Außerdem kann er Informationen über das System einholen, etwa Dateilisten, oder über die Blockgröße und die Inodes eines Dateisystems. Ferner kann er vom C&C-Server versandte Dateien akzeptieren und sie auch ausführen. Zudem ist die Malware in der Lage, einen eigenen Socks-Server starten, mit dem er sich zu seinem C&C-Server verbinden kann. Auch einen eigenen Portmap-Server kann der Trojaner starten.


eye home zur Startseite
ccmomi 12. Feb 2015

Nicht wenn es um Sicherheit geht und der Admin fachlich kompetent genug ist um seine...

apfelfrosch 11. Feb 2015

Das ist ja der Trick dieser Malware, dass sie so tut als ob und so den User oder den...

tunnelblick 11. Feb 2015

"Als Trojanisches Pferd (englisch Trojan Horse), im EDV-Jargon auch kurz Trojaner...

tunnelblick 11. Feb 2015

naja, "über ssh rootzugriff" kann aber auch bedeuten, dass man den ssh-zugang von hans...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Haufe Gruppe, Freiburg im Breisgau
  2. über Nash Direct GmbH, München/Ismaning
  3. Thomas Sabo GmbH & Co. KG, Lauf an der Pegnitz
  4. FRAUNHOFER-INFORMATIONSZENTRUM RAUM UND BAU IRB, Stuttgart


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 20,99€ + 5€ Versand (für Prime-Mitglieder)
  2. ab 59,00€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. ab 59,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Google

    Youtube Red und Play Music fusionieren zu neuem Dienst

  2. Facebook Marketplace

    Facebooks Verkaufsplattform kommt nach Deutschland

  3. Ryzen 3 1300X und 1200 im Test

    Harte Gegner für Intels Core i3

  4. Profitbricks

    United Internet kauft Berliner Cloud-Anbieter

  5. Lipizzan

    Google findet neue Staatstrojaner-Familie für Android

  6. Wolfenstein 2 angespielt

    Stahlskelett und Erdbeermilch

  7. Streaming

    Facebooks TV-Shows sollen im August starten

  8. Geldwäsche

    Mutmaßlicher Betreiber von BTC-e angeklagt und festgenommen

  9. HTC

    Das Vive Standalone erscheint in China

  10. New Nintendo 2DS XL im Test

    Schwaches Hardware-Finale



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Surface Laptop im Test: Microsofts Next Topmodel hat zu sehr abgespeckt
Surface Laptop im Test
Microsofts Next Topmodel hat zu sehr abgespeckt
  1. Microsoft Neues Surface Pro fährt sich ohne Grund selbst herunter
  2. iFixit-Teardown Surface Laptop ist fast nicht reparabel
  3. Surface Studio Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  2. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten
  3. Space10 Ikea-Forschungslab untersucht Umgang mit KI

Quantengatter: Die Bauteile des Quantencomputers
Quantengatter
Die Bauteile des Quantencomputers
  1. Anwendungen für Quantencomputer Der Spuk in Ihrem Computer
  2. Quantencomputer Ein Forscher in den unergründlichen Weiten des Hilbertraums
  3. Quantenprogrammierung "Die physikalische Welt kann kreativer sein als wir selbst"

  1. Re: Warum kein Hyperthreading?

    schap23 | 16:34

  2. Re: 200$ klingt gut....

    Cyber1999 | 16:34

  3. Re: Noch mehr Müll zum ansehen

    azeu | 16:33

  4. Re: Smartphone aus der Hand geben

    h4z4rd | 16:33

  5. Re: deutsche Version mal wieder geschnitten

    Veo | 16:29


  1. 16:27

  2. 15:00

  3. 15:00

  4. 14:45

  5. 14:31

  6. 14:10

  7. 13:36

  8. 13:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel