Nach Sony-Hack: Obama will Meldepflicht für Hackerattacken

US-Präsident Barack Obama hat weitreichende Vorschläge für neue Gesetze zum Schutz der Onlinewelt gemacht. Der Verkauf von Kreditkartendaten soll künftig ebenso strafbar sein wie der von Botnetzen. Angegriffene Unternehmen - wie Sony - sollen mit US-Behörden besser zusammenarbeiten.

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US-Präsident Barack Obama erlaubt der NSA, Sicherheitslücken zu verschweigen.
US-Präsident Barack Obama erlaubt der NSA, Sicherheitslücken zu verschweigen. (Bild: Mandel Ngan/AFP/Getty Images)

Wenn US-Unternehmen wie jüngst Sony von Hackern angegriffen werden, sollen sie das künftig unmittelbar an Sondereinheiten von US-Behörden melden. Dies schlägt Barack Obama in einer Initiative zur Sicherung der Onlinewelt vor. Eine zentrale Anlaufstelle soll die Abteilung NCCIC des US-Heimatschutzes (DHS) werden. Das Vorhaben wird als Reaktion auf die Angriffe auf Sony gewertet, auch wenn Obama dieses Unternehmen nicht ausdrücklich nennt. Er spielt aber auf "staatliche und nichtstaatliche" Akteure bei Onlineverbrechen an. Laut US-Ermittlern wird der Sony-Hack Nordkorea zugeordnet.

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Auch Aktivitäten, die bisher nicht direkt unter Strafe stehen, sollen durch neue Gesetze geahndet werden. Der Präsident nennt hier unter anderem den Verkauf von Kreditkartendaten und andere Finanzinformationen. Ebenso sollen Botnetze stärker bekämpft werden, dazu sollen US-Gerichte Anordnungen zum Abschalten der verteilten Systeme erlassen können. Auch die durch solche Netze häufig durchgeführten DDoS-Attacken nennt Obama.

Um mit der Wirtschaft Lösungen für solche Probleme zu finden, gibt es am 13. Februar 2015 einen Gipfel zur IT-Sicherheit an der Stanford-Universität. Dort sollen auch Public-Private-Partnerships in der Sache diskutiert werden. Obama braucht auch jede Form der Unterstützung für seine Vorhaben, denn schon seit dem Jahr 2011 gibt es entsprechende Vorschläge seiner Regierung. Sie hat jedoch seit den letzten Wahlen keine Mehrheit in beiden Kammern des US-Parlaments mehr.

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