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Innovation & Forschung

Intergraph einigt sich mit Intel auf 225 Millionen US-Dollar

Patentrechtsstreit außergerichtlich beigelegt. Intergraph hat sich außergerichtlich mit Intel über einen seit 2002 schwelenden Patentrechtsstreit geeinigt. Das Abkommen sieht vor, dass Intel an Intergraph 225 Millionen US-Dollar zahlt. Darüber hinaus hat man sich mit Dell wegen der Clipper-Patente geeinigt.

SCO will Prozess gegen IBM aufspalten

Mögliche Patentverletzungen durch SCO sollen gesondert verhandelt werden. SCO will den Rechtsstreit mit IBM aufspalten und die von IBM erhobenen Vorwürfe, SCO habe Patente von IBM verletzt, einzeln verhandeln und nicht im Paket mit den eigenen Vorwürfen gegen IBM. Einen entsprechenden Antrag hat SCO jetzt bei Gericht eingereicht.

Chip-Designer verklagt Intel und Dell

Intel-Prozessoren sollen Patente von MicroUnity verletzen. Der Chip-Designer MicroUnity verklagt Intel und Dell wegen Patentverletzungen. MicroUnity wirft den Unternehmen vor, eine von ihnen patentierte Multimedia-Technik kopiert zu haben, das berichtet die New York Times. Vertreten wird MicroUnity vom gleichen Anwaltsteam, das bereits Intergraph gegen Intel erfolgreich vertreten hatte.

Apple versucht iPod-Bedienoberfläche zu patentieren

Patentschrift eingereicht. Apple hat eine Patentschrift eingereicht, nach der das Unternehmen versucht, mehrere Aspekte der iPod-Bedienoberfläche schützen zu lassen. Die Patenteinreichung erfolgte am 28. Oktober 2002 und die Erstveröffentlichung dieser Schrift am 25. März 2004.

Nano-Blitze sollen Computerchips kühlen

Forscher nutzen ionisierte Luft, um Chips zu kühlen. Forscher an der Universität von Purdue haben einen neuen Ansatz zur Kühlung von Computerchips entwickelt. Sie nutzen eine Art Nano-Blitze, um Chips zu kühlen. Die Forscher konnten bereits zeigen, dass das zu Grunde liegende Konzept funktioniert und haben ein entsprechendes Patent beantragt.

Forscher bringen Kohlenstoff-Nanoröhren zum Leuchten

Bislang wird nur infrarotes Licht von den Nanoröhren abgestrahlt. Forscher am Brookhaven National Laboratory, das zum US-Energieministerium gehört, haben zusammen mit Forschern des IBM T.J. Watson Research Center einzelne Kohlenstoff-Nanoröhren zum Leuchten gebracht. Nach Angaben der Forscher hat man damit den bislang kleinsten elektronisch kontrollierbaren Licht-Emitter entwickelt.

EU-Projekt fördert druckbare RFID-Etiketten

PolyApply macht den Joghurtdeckel intelligent. Im europäischen Forschungsprojekt PolyApply (The Application of Polymer Electronics Towards Ambient Intelligence) arbeiten 20 europäische Partner aus Industrie und Forschung daran, RFIDs und andere elektronische Bausteine auf Basis polymer-elektronischer Technologie druckbar zu machen.

HoloGraphics verbindet Computergrafik und Holografie

Hologramme werden mit Computergrafiken überlagert. Sowohl die Holografie als auch die Computergrafik sind wichtige Werkzeuge für verschiedene Anwendungsbereiche, die aber z.Z. noch getrennt voneinander benutzt werden. Das Forschungsprojekt "HoloGraphics" der Juniorprofessur Augmented Reality, unter der Leitung des Juniorprofessors Oliver Bimber, wurde jetzt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit über 150.000 Euro auf zwei Jahre gefördert. Es versucht, beide Welten zu vereinen.
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Sony Librié: Erstes Produkt mit elektronischer Tinte kommt

Neuer E-Book-Reader mit elektronischer Tinte von Sony vorgestellt. Mit dem E-Book-Reader Librié EBR-1000EP bringt Sony das erste Produkt für Endkunden auf Basis elektronischer Tinte auf den Markt, das zusammen mit E Ink und Philips Electronics entwickelt wurde. Während das Konzept der elektronischen Tinte von E Ink stammt, hat Philips Electronics das passende Display hergestellt und Sony das entsprechende Endgerät gebaut.
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Software analysiert und beantwortet E-Mails autonom

Prototyp für Outlook fertig gestellt. Auf der CeBIT stellt das Fraunhofer Institut für Autonome Intelligente Systeme AIS mit Responsio eine Software vor, die die tägliche E-Mail-Flut in geordnete Bahnen lenken soll. Dabei analysiert und kategorisiert sie eingehende E-Mails nicht nur autonom, sondern macht auch gleich noch Vorschläge für eine passende Antwort.
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Toshiba zeigt tragbaren Video-/Foto-Betrachter mit OLED

SD-Card-Viewer mit selbstleuchtendem 3,45-Zoll-Display. Im Forschungs- und Entwicklungsbereich des Toshiba-Standes auf der CeBIT 2004 findet sich unter anderem ein kompakter "SD-Card-Viewer" mit organischem, selbstleuchtendem Display. Das verwendete 3,45-Zoll-OLED ist dadurch leichter als herkömmliche LCDs, die beleuchtet werden müssen und mehr Energie benötigen.

IBM entwickelt Folien aus Halbleitermaterialien

Spin-Coating für die Entwicklung von Low-Cost-Elektronik. Ein Team von Wissenschaftlern am T.J. Watson Forschungszentrum (Yorktown Heights, N.Y.) von IBM hat eine einfache, kostengünstige Methode zur Erzeugung außerordentlich dünner Filme aus Halbleitermaterial entwickelt, die es elektrischen Ladungen erlaubt, diese zehnmal so leicht zu passieren wie bei allen bisherigen ähnlichen Ansätzen. Damit soll vor allem Elektronik wie Low-cost-Displays, Hochleistungs-Smart-Cards, Sensoren, Solarzellen oder flexible Elektronikelemente in vielfachen Formen und Ausprägungen hergestellt werden können.

Intelligente biomedizinische Kleidung von Philips

Für die persönliche Gesundheitsversorgung. Philips-Forscher in Aachen haben jetzt ein tragbares, kabelloses Überwachungssystem entwickelt, das sowohl Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen frühzeitig warnen als auch Klinikpersonal in der Diagnose und Überwachung von Herzkrankheiten unterstützen kann. Im Fall eines akuten medizinischen Notfalles kann es automatisch ärztliche Hilfsdienste alarmieren.

Zoran verklagt Hersteller von CD/DVD-Playern

ITC soll Import der Player von MediaTek und MinTek untersagen. Zoran, respektive deren Tochter Oak Technology klagt vor dem U.S. Court in Los Angeles gegen MediaTek und Mintek. Die beiden Unternehmen sollen mit ihren Produkten gegen das Patent von Zoran verstoßen.

Kosten für Gesundheitskarte übersteigen Milliarden-Marke

Enormes Einsparpotenzial? Die geplante elektronische Gesundheitskarte wird voraussichtlich eine Milliardeninvestition. Wie das Nachrichtenmagazin Focus meldet, rechnen die Firmen IBM und Orga mit Gesamtkosten von rund 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro. Die Ergebnisse einer neuen Machbarkeitsstudie im Auftrag der Spitzenverbände der Krankenkassen sollen offiziell ab dem 15. März 2004 vorliegen.

RSA Security entwickelt Störsender gegen RFID-Scanner

"RSA Blocker-Tag" soll Privatsphäre der Verbraucher schützen. Das Sicherheits-Unternehmen RSA Security will auf der CeBIT 2004 den Prototypen eines "RSA Blocker-Tags" präsentieren. Dieses von den RSA Laboratories entwickelte Gerät soll Verbrauchern den Schutz ihrer Privatsphäre bei der Nutzung sämtlicher Vorteile der Radio-Frequency-Identification-(RFID-)Technologie ermöglichen.

Fraunhofer macht MP3 Surround-fähig

Multikanal-Ton mit nur minmal höherer Datenrate und Abwärtskompatibilität. Mit seiner aktuellen Generation des Audiocodier-Verfahrens MP3 will das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS ein vollkommen neues Hörerlebnis ermöglichen. War das herkömmliche MP3 auf Stereo-Ton beschränkt, so bietet MP3 Surround nun vollen Multikanal-Ton und das mit minimalem Mehraufwand und voller Kompatibilität.

Neues Patent für Nintendo - GBA-Emulatoren ab sofort illegal

Firestorm gbaZ für Tapwave Zodiac wird wohl nicht erscheinen. Nintendo hat das U.S. Patent 6,672,963 zugesprochen bekommen, in dem Emulatoren zur Abbildung von Game-Boy- und Game-Boy-Advance-Spielen auf anderen Plattformen wie etwa Handys oder PDAs beschrieben werden. Damit sind ab sofort sämtliche Game-Boy-Emulatoren illegal.

BfS lässt Handy-Strahlung untersuchen

Münchener Universitäten erhalten 908.000 Euro für Forschungsprojekt. Viel wurde schon geforscht, ob "Handy-Strahlung" aber nun wirklich schädlich oder unschädlich für die Gesundheit ist, wurde noch nicht eindeutig geklärt. Diese und andere offene Fragen zur gesundheitlichen Relevanz neuer Kommunikationstechnik wollen Wissenschaftler zweier Münchener Universitäten im Rahmen des vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mit 908.000 Euro geförderten Forschungsprojekts "In Vivo" mittels Verhaltensstudien an Laborratten klären.

Mauszeiger nur per Gehirn steuern

Berliner Forscher stellen Brain-Computer Interface vor. In einem interdisziplinären Berliner Projekt entwickeln Wissenschaftler von Fraunhofer FIRST und der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Benjamin Franklin (UKBF) ein Brain-Computer Interface (BCI), eine Schnittstelle zwischen Gehirn und Rechner, welche die Forscher auch auf der CeBIT 2004 zeigen werden.

Fairer Musik-Vertrieb per Kartoffel-Prinzip?

Zusammenarbeit von IDMT und 4FO AG. Die 4FriendsOnly.com Internet Technologies AG und das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT glauben, mit dem so genannten Potato-System gemeinsam einen neuen Weg gefunden zu haben, um Mediendateien wie Musik, Filme und Bilder fair über das Internet zu vertreiben - und zwar ohne dass ein DRM-System eingesetzt werden müsste, um den Künstlern die ihnen zustehenden Einnahmen zu garantieren. Käufer bestimmter Dateien sollen selbst zum Verkäufer werden und es so vor allem unbekannten Musikern und Filmemachern ermöglichen, schneller bekannt zu werden.

Kodak verklagt Sony

Sonys Digitalkameras sollen Patente von Kodak verletzen. Der Kamera-Hersteller Eastman Kodak verklagt Sony, da nach Ansicht von Kodak Sonys Digitalkameras Patente von Kodak verletzen. Kodak verlangt dabei Schadenersatz in bisher nicht bezifferter Höhe.

Vorwärts: Stärkere Förderung für deutsche Nanotechnologie

Deutschland investiert 200 Millionen Euro von 2005 bis 2009. Im Rahmen der "Innovationsinitiative" der Bundesregierung hat Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn die nationale Strategie zur Nanotechnologie vorgestellt, die gezielt bestimmte Marktbereiche fördern soll. Der im internationalen Vergleich vorhandene Vorsprung Deutschlands in der Nanotechnologie soll damit weiter ausgebaut werden, erklärte Bulmahn am 9. März 2004 im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin.

Tuister - Neue Eingabesteuerung nicht nur für mobile Geräte

Neuartige Bluetooth-Fernsteuerung auf der CeBIT 2004. Auf der CeBIT 2004 zeigen Informatiker der Universität des Saarlandes ein von ihnen im Rahmen eines DFG-geförderten Projekts entwickeltes Eingabegerät mit integriertem Display. Der Name "Tuister" kommt dabei nicht von ungefähr: Das zylinderförmige große Eingabegerät erlaubt eine Steuerung durch Drehen und Drücken einzelner Komponenten - die Wissenschaftler versprechen sich daher breite Einsatzmöglichkeiten und gute Verwertungschancen.

Eolas-Patent vorläufig aufgehoben

Etappensieg für Microsoft im Patentstreit mit Eolas. Das US-Patent- und Trademark Office hat das so genannte Eolas-Patent vorerst aufgehoben, das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen Microsoft-Sprecher. Auf Basis dieses Patents wurde Microsoft im August 2003 zur Zahlung von rund 521 Millionen US-Dollar Schadensersatz verurteilt.

OnVista kauft Gesundheitsportal Medicine-Worldwide

Wachstum und Diversifikation durch zweites Themenportal geplant. Das Kölner Medien- und IT-Unternehmen OnVista AG übernimmt rückwirkend zum 1. Januar 2004 100 Prozent der Anteile der Berliner A Med-World AG. Die Aufsichtsgremien beider Unternehmen haben bereits zugestimmt. Die nicht börsennotierte A Med-World AG betreibt das werbefinanzierte Gesundheitsportal www.medicine-worldwide.de und bietet Lizenzkunden medizinische Inhalte für deren Internetangebote.

NAI bekommt Patent für Lösch-Tool zugesprochen

Patent beschreibt allgemeine Methoden zur Datenlöschung. Erneut löst eine Entscheidung des US-Patentamtes Verwunderung aus. Dieses Mal erhielt Network Associates, ein Anbieter von Sicherheits-Software, ein Patent darauf, unerwünschte Dateien auf einem Computersystem mit einer Software zu löschen.

Microsoft verharmlost Gefahr von offenen Sicherheitslücken

Microsoft: Sicherheitsleck-Exploits kommen erst nach Erscheinen eines Patches. In einem Interview mit der britischen BBC erklärte ein Microsoft-Mitarbeiter, dass so genannte Exploits zur Ausnutzung von Sicherheitslücken erst erscheinen würden, nachdem Microsoft entsprechende Patches veröffentlicht habe. Das suggeriert, dass nicht bereinigte Sicherheitslücken in Software-Produkten kein Risiko darstellen, so lange kein Patch erhältlich ist. Sicherheitsexperten bezweifeln diese Aussage.

Amazon wegen Patentverletzung verklagt

Soverain Software klagt gegen Amazon.com. Die Firma Soverain Software hat Amazon.com bereits am 12. Januar 2004 wegen Patentverletzungen verklagt, das geht aus einer Pflichtmitteilung von Amazon an die US-Börsenaufsicht hervor. Amazon soll insgesamt drei Patente verletzen, die sich auf netzwerkbasierte Verkaufssysteme sowie Zugangskontroll- und Monitor-Systeme beziehen.

Bericht: Hausdurchsuchung bei Microsoft Japan

Microsoft soll japanisches Wettbewerbsrecht verletzt haben. Die japanische Wettbewerbsaufsicht verdächtigt Microsoft, gegen Wettbewerbsrecht verstoßen zu haben. Der Softwarehersteller soll japanischen PC-Herstellern sehr restriktive Konditionen aufgezwungen haben, wollten diese ihre Systeme mit Windows XP ausstatten, das berichten unter anderem die Financial Times, AP und Bloomberg. Die Geschäftsräume von Microsoft in Tokio wurden in diesem Zusammenhang durchsucht.

HP präsentiert Superdome mit 128 Prozessoren

Prozessordichte und Skalierbarkeit verdoppelt. HP stellt die nächste Generation der HP-9000-Server-Familie vor. Dazu gehört auch ein besonders leistungsstarker und kompakter Superdome mit 128 Prozessoren. Das Herzstück der Server bildet der neue PA-8800-Prozessor.

Fraunhofer zeigt Digital-Kino auf der CeBIT 2004

Forscher zeigen unter anderem Raumklang- und Projektionssysteme für Kinos. Auf der CeBIT 2004 in Hannover wollen Fraunhofer-Forscher Komponenten für das digitale Kino vorstellen: Neben einem mobilen Datenspeicher für den Drehort, Video-Kompression im Format Motion JPEG2000 (MJPG2000) und Klangfeldsynthese-basiertem Sound-System für besseren Kino-Raumklang soll auch eine günstige Projektortechnik gezeigt werden, mit der die Investitionen bei Kinobetreibern reduziert werden können.

SightSound setzt sich im Patentstreit mit CDnow durch

CDnow zahlt, erkennt Patentverletzung aber nicht an. SightSound hat sich im Patentstreit mit der Bertelsmann-Tochter CDnow außergerichtlich durchgesetzt. CDnow erkennt zwar die Patente von SightSound an - und zahlt 3,3 Millionen US-Dollar an diese -, nicht aber die Patentverletzung.

Verwirrung um neue Apache-Lizenz

Ist die Apache Lizenz 2.0 inkompatibel zur GNU General Public License? Ein Kommentar auf den Seiten der Free Software Foundation hat in den letzten Tagen für erhebliche Verwirrung um die neue Apache Lizenz 2.0 geführt. Diese sei zwar eine Lizenz für freie Software, aber zur GPL inkompatibel, heißt es auf den Seiten der FSF. Die Apache Group widerspricht dieser Darstellung.

IBM baut Leistung von eServer p690 aus

Jetzt mit Power4+-Prozessor mit 1,9 GHz. IBM hat dem Unix-Server eServer p690 ein Upgrade verpasst, das den Server um bis zu 20 Prozent mehr Leistung bringen soll. Ab März 2004 kann man den stärksten Unix-Rechner, den IBM anbietet, mit Power4+-Prozessor mit 1,9 GHz Taktfrequenz statt bisher bis zu 1,7 GHz bekommen.

EU-Rat für grenzenlose Software-Patente?

FFII kritisiert neue Vorschläge des Europäischen Rates. Die Diskussion um die Einführung von Software-Patenten in Europa gewinnt erneut an Schwung. Nachdem sich das Europäische Parlament weitgehend gegen die Einführung von Software-Patenten nach US-Vorbild ausgesprochen hat, legt der der Europäische Rat unter irischem Vorsitz nun ein Arbeitspapier mit entsprechenden Gegenvorschlägen vor.

Infineon: Schalter aus Kohlenstoff-Nanoröhren

Forscher bauen Leistungshalbleiter mit Nanotechnologie. Forschern des Halbleiter-Herstellers Infineon Technologies AG ist es jetzt zum ersten Mal gelungen, Kohlenstoff-Nanoröhrchen auch für die Herstellung von Leistungshalbleitern zu nutzen. Gezeigt wird ein erster Schalter aus Nanoröhrchen, der Leuchtdioden oder Elektromotoren steuern kann. Die Infineon-Forscher sehen darin einen Druchbruch für die Nanotechnik, ging man bisher doch davon aus, dass sich die Nanoröhren nicht für die hohen Spannungen und Stromstärken in Leistungshalbleitern eignen.

FTC stellt Verfahren gegen Rambus ein

Betrugsvorwurf gegen Rambus vom Tisch. Bereits Anfang 2003 wurde Rambus vor dem "United States Court of Appeals for the Federal Circuit" im Streit mit Infineon von dem Vorwurf freigesprochen, die Speicherindustrie-Vereinigung JEDEC während der Mitgliedschaft in Bezug auf eigene Patentanmeldungen betrogen zu haben. Nun hat auch die Federal Trade Commission (FTC) ihr Verfahren gegen Rambus eingestellt.

QNX Neutrino 6.3 unterstützt dank Mesa 3D-Grafik

Echtzeit-Betriebssystem bald mit Programmierschnittstelle für 3D-Grafik. QNX Software Systems will mit der nun vorgestellten Version 6.3 von QNX Neutrino eines der ersten Echtzeitbetriebssysteme mit direkter Unterstützung für 3D-Grafiken und mehrschichtige Benutzeroberflächen bieten. Damit lasse sich die Entwicklung von Embedded-Geräten beschleunigen, zumal auf zusätzliche Software von Drittanbietern verzichtet werden könne.

Microsoft erhält Patent auf XML-basierte Script-Automation

Patent beschreibt ein System in XML eingebetteter Scripte in mehreren Sprachen. Microsoft hat in den USA ein Patent zugesprochen bekommen, das eine automatische Verarbeitung von Scripten in verschiedenen Sprachen beschreibt, die in einer XML-Datei eingebettet sind. Auswirkungen auf XML im Allgemeinen soll die Patentgewährung nicht haben, so Microsoft.

Überall und immer vernetzt - EU-Forschungsprojekt

Wissenschaftler erforschen Systemkonzepte der mobilen Kommunikation. Dank der so genannten "Ambient Network"-Technik sollen Menschen in Zukunft mit beliebigen mobilen Endgeräten in der eigenen Wohnung, im Nah- und Fernverkehr sowie am Arbeitsplatz ständig vernetzt sein. Dabei soll sich das persönliche Netz automatisch, effizient und sicher mit den jeweils umgebenden Netzen verbinden und die für den Nutzer relevanten Kommunikationsdienste zur Verfügung stellen.

Massenklagen wegen iPod-Akku

Apple prüft Anschuldigungen. Im Rahmen einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht hat Apple offiziell bestätigt, dass in den USA im Dezember 2003 fünf Gemeinschaftsklagen gegen das Unternehmen eingereicht wurden. Auslöser ist der immer wieder in der Kritik stehende Akku des portablen Music Players iPod.

W3C legt Grundstein für das Semantic Web

RDF und OWL werden zum W3C-Standard. Das World Wide Web Consortium (W3C) hat jetzt einige Kerntechniken für das so genannte semantische Web verabschiedet, darunter eine überarbeitete Version des Resource Description Framework (RDF) und die Web Ontology Language (OWL).

Telekom droht mit Investitionsstopp

Neues Telekommunikationsgesetz entzürnt rosa Riesen. Die Deutsche Telekom droht, künftig nicht mehr in ihre Netze zu investieren. Anlass ist die geplante Verpflichtung der Telekom, ihre Anschlüsse zu Großhandelspreisen an Wiederverkäufer abzugeben (Resale). In der Stellungnahme der Telekom zur Anhörung zum neuen Telekommunikationsgesetz, die am Montag (9. Februar 2004) vor dem Wirtschaftsausschuss des Bundestags stattfindet und die dem "Tagesspiegel am Sonntag" vorliegt, schreibt die Telekom: Ob eine flächendeckende Telekommunikationsinfrastruktur mit hoher Qualität und zu erschwinglichen Preisen "auch in Zukunft gewährleistet bleiben kann, ist durch die vorgesehene Resale-Regelung ernsthaft in Frage gestellt".

Thermometer mit Ethernet-Anschluss

Eingebauter Webserver bietet Fernüberwachungsmöglichkeit. Wer schon immer einmal Temperaturen übers lokale Netzwerk oder gleich über das Internet messen wollte, kann dies nun mit dem neuen ALL3000-Ethernet-Thermometer von Allnet ausgiebig tun.

Nicht-metallische Magnete machbar? Neues Material entdeckt

Purdue- und Southern-California-Uni erforschen "5-Dehydro-1,3-Quinodimethan". Ein von Wissenschaftlern der Purdue University in den USA entdecktes ungewöhnliches Material könnte zur Entwicklung nichtmetallischer Magneten führen. Diese könnten leichter, günstiger und zudem einfacher herzustellen sein - und auch für den Computerbereich interessant sein.

Eolas-Patent: Microsoft will Internet Explorer nicht ändern

Microsoft legt geplante Änderungen an IE und Windows vorerst auf Eis. Microsoft will in Bezug auf das Eolas-Patent vorerst keine Änderungen an seinem Web-Browser Internet Explorer oder dem Betriebssystem Windows vornehmen. Auf Basis dieses Patents war Microsoft zur Zahlung von Schadensersatz in Höhe von 521 Millionen US-Dollar verurteilt worden.