Abo
  • Services:
Anzeige

Handy-Strahlung: Studie untersucht Auswirkung auf Kinder

Start der Untersuchung "MobilEe" im Februar 2006 in Bayern

Im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) führt das Institut für Arbeits- und Umweltmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität München eine wissenschaftliche Untersuchung zu möglichen Befindlichkeitsstörungen durch Mobilfunkstrahlung bei Kindern und Jugendlichen durch. Ziel ist es, etwaige Folgen der bei Kindern und Jugendlichen sehr häufigen Handy-Nutzung aufzuspüren.

"Gerade diese Gruppe ist gegenüber Mobilfunkfeldern möglicherweise besonders empfindlich und steht daher im Zentrum unserer Vorsorgeempfehlungen. Im Rahmen des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms soll jetzt eine Studie bei Kindern und Jugendlichen über Mobilfunkexposition und Befinden für mehr Klarheit sorgen", so Arthur Junkert, Sprecher des BfS. Daher sollen nun bei der MobilEe-Untersuchung (Mobilfunk - Exposition und Befinden) im Laufe von zwei Jahren insgesamt 3.000 Kinder und Jugendliche aus Bayern untersucht werden.

Anzeige

Die Studienteilnehmer werden von den Einwohnermeldeämtern zufällig ausgewählt und mit einem Fragebogen zur Teilnahme eingeladen. Wenige Tage nach Rücksendung des Fragebogens werden die Teilnehmer telefonisch angesprochen und ein 45-minütiger Gesprächstermin im örtlichen Untersuchungszentrum vereinbart. Dabei sollen die jungen Teilnehmer zunächst in einem Interview nach gesundheitlichen Befindlichkeitsstörungen wie z. B. Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, Hyperaktivität, Nervosität, Schwindel und Unwohlsein befragt werden. Bei Kindern bis zwölf Jahren werden auch die Eltern um Auskünfte gebeten.

Anschließend wird über 24 Stunden die Mobilfunkexposition durch Felder von Mobilfunkbasisstationen oder durch Handynutzung mit einem mobilen, 60 Gramm wiegenden Messgerät ermittelt. Die Kinder und Jugendlichen können und sollen während der Aufzeichnung ihren Tag wie gewohnt verbringen, so das BfS. Besorgte können also aufatmen, der Nachwuchs wird nicht an einen Mobilfunkmast geschnallt. Die Auswertung ihrer eigenen Messungen wird den Teilnehmern zur Verfügung gestellt.

Anfang Februar 2006 beginnt der Versand der Einladungsschreiben. Das BfS bittet die ausgewählten Personen dringend um Teilnahme an der Studie. Nur so könne eine hohe Aussagekraft der Untersuchung erreicht werden, heißt es in einer Mitteilung. Außerdem winkt den Teilnehmern ein Einkaufsgutschein im Wert von 20,- Euro als Dankeschön.


eye home zur Startseite
Wissard 01. Feb 2006

Solange man nicht genau auf den Sender, sondern nur an den Mast geschnallt würde, wäre...

Bibabuzzelmann 01. Feb 2006

Fügt ihnen und ihren Mitmenschen erheblichen Schaden zu. Es macht aus Jugendlichen auch...

..... 01. Feb 2006

lol



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SYNCHRON GmbH, Stuttgart
  2. KIT - Karlsruher Institut für Technologie, Eggenstein-Leopoldshafen, Karlsruhe
  3. SSI Schäfer IT Solutions GmbH, Oberviechtach bei Weiden
  4. GIGATRONIK Stuttgart GmbH, Stuttgart


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hacksaw Ridge, Lion, Snowden, Lone Survivor, London Has Fallen, Homefront)
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  3. 79,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Unternehmen

    1&1 Versatel bietet Gigabit für Frankfurt

  2. Microsoft

    Xbox One emuliert 13 Xbox-Klassiker

  3. DMT Bonding

    Telekom probiert 1 GBit/s ohne Glasfaser aus

  4. Telekom-Software

    Cisco kauft Broadsoft für knapp 2 Milliarden US-Dollar

  5. Pubg

    Die blaue Zone verursacht künftig viel mehr Schaden

  6. FSFE

    "War das Scheitern von Limux unsere Schuld?"

  7. Code-Audit

    Kaspersky wirbt mit Transparenzinitiative um Vertrauen

  8. iOS 11+1+2=23

    Apple-Taschenrechner versagt bei Kopfrechenaufgaben

  9. Purism Librem 13 im Test

    Freiheit hat ihren Preis

  10. Andy Rubin

    Drastischer Preisnachlass beim Essential Phone



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
ZFS ausprobiert: Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
ZFS ausprobiert
Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
  1. Librem 5 Purism zeigt Funktionsprototyp für freies Linux-Smartphone
  2. Pipewire Fedora bekommt neues Multimedia-Framework
  3. Linux-Desktops Gnome 3.26 räumt die Systemeinstellungen auf

Verschlüsselung: Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
Verschlüsselung
Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
  1. RSA-Sicherheitslücke Infineon erzeugt Millionen unsicherer Krypto-Schlüssel
  2. TLS-Zertifikate Zertifizierungsstellen müssen CAA-Records prüfen
  3. Certificate Transparency Webanwendungen hacken, bevor sie installiert sind

Zotac Zbox PI225 im Test: Der Kreditkarten-Rechner
Zotac Zbox PI225 im Test
Der Kreditkarten-Rechner

  1. Re: Bonding von 8 Leitungen?

    ArcherV | 06:15

  2. Re: Günstiger?

    Ovaron | 06:11

  3. Re: Problem = Nutzer

    matzems | 06:08

  4. Re: Wer könnte jetzt auf Linux migrieren?

    hum4n0id3 | 06:05

  5. Re: Darum wird sich Linux nie so richtig durchsetzen

    matzems | 06:02


  1. 18:46

  2. 17:54

  3. 17:38

  4. 16:38

  5. 16:28

  6. 15:53

  7. 15:38

  8. 15:23


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel