Schnellster Supercomputer Europas in Jülich gestartet
"In Deutschland und Europa wird der Bedarf an Rechenzeit in den kommenden fünf Jahren mehr als tausendfach ansteigen. Deshalb müssen wir die Supercomputer im Forschungszentrum Jülich weiterhin ganz massiv ausbauen. Davon lebt nicht nur die Jülicher Forschung, sondern vor allem auch die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und unsere deutsche und europaweite Nutzergemeinde an Universitäten und Forschungseinrichtungen", sagte Prof. Joachim Treusch, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich.
Der Jülicher Rechner nutzt im parallelen Betrieb insgesamt 16.384 stromsparende Prozessoren. Der Hauptspeicher des Rechners ist 4 Terabytes groß. Der JUBL wird durch den bereits vorhandenen Supercomputer JUMP ergänzt. Da Anwendungen mit größtem Rechenbedarf in Zukunft auf JUBL gerechnet werden, sollen die Nutzer nun mehr Kapazitäten erhalten, mit JUMP datenintensive Probleme zu lösen.
"Für das vom BMBF geförderte deutsche E-Science-Projekt D-Grid bauen wir zurzeit ein Grid-System auf, das den Anwendern in ganz Europa einen komfortablen Zugang zu unserem Rechnerkomplex gestattet und die optimale Einbindung der Helmholtz-Zentren sowie deutscher Universitäten und Forschungsinstitute ermöglicht", erklärte Prof. Thomas Lippert, geschäftsführender Direktor des Jülicher John von Neumann-Instituts, in dem der Jülicher Rechner angesiedelt ist.
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