Abo
  • Services:

Fraunhofer-Studie zu Open-Source-Software

"Open Source Software: Einsatzpotenziale und Wirtschaftlichkeit"

Das Stuttgarter Fraunhofer-Institut (IAO) hat in der Studie "Open Source Software: Einsatzpotenziale und Wirtschaftlichkeit" freie Software mit proprietären Anwendungen verglichen und deren Vor- und Nachteile aus Sicht von Anwendern und Entwicklern aufgelistet. Der Einsatz freier Software wurde dabei am Beispiel eines großen Unternehmens untersucht.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Auf 186 Seiten setzen sich die Autoren der Studie mit freier und proprietärer Software auseinander, um Unternehmen im Falle einer anstehenden Migration Argumente zu liefern. Als allgemeine Vorteile freier Software werden dabei die bessere Anpassbarkeit, die Möglichkeit den Quelltext wiederzuverwenden sowie eine höhere Sicherheit und teilweise bessere Produktqualität aufgeführt. Weiterhin zählt das IAO auch die Unabhängigkeit von einem Anbieter und die wegfallenden Lizenzkosten als Vorteil - wobei nicht weiter darauf eingegangen wird, dass Open-Source-Software prinzipiell durchaus auch kommerziell sein kann.

Stellenmarkt
  1. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Braunschweig
  2. Dataport, verschiedene Einsatzorte (Home-Office)

Weiter führen die Autoren an, dass die Entwicklung bei freier Software wesentlich beschleunigt sei. Zudem sei durch den Verzicht auf feste Veröffentlichungstermine die Gefahr gebannt, dass unfertige Programme ausgeliefert werden, die der Anbieter dann erst später nachbessert.

Als Nachteil von freier Software werden die fehlende Unterstützung durch den Hersteller und Entwickler ebenso aufgelistet wie der notwendige Schulungsaufwand für Anwender. Auch die Tatsache, dass in der Regel keine Haftungs- und Gewährleistungsansprüche gegen die Entwickler freier Software geltend gemacht werden können, wird als Nachteil genannt. Darüber hinaus sehen die Wissenschaftler die Gefahr, dass die Entwicklung freier Software eher eingestellt wird sowie eine mangelnde Interoperabilität mit kommerziellen Applikationen.

Zum Vergleich wird ferner der Funktionsumfang von Anwendungen aus verschiedenen Bereichen, wie Betriebssysteme, Office- oder Grafikanwendungen, in Tabellen gegenübergestellt. So können sich Interessierte ein Bild vom Funktionsumfang freier und proprietärer Lösungen machen.

Die Fraunhofer-Studie kann als PDF heruntergeladen oder für 50,- Euro gedruckt beim Fraunhofer IAO erworben werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 58,99€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 99,99€ (versandkostenfrei)
  4. 94,90€ + Versand mit Gutschein QVO20

Null 06. Jul 2009

Warum wird das immer falsch geschrieben?

Nameless 05. Feb 2006

Für freie Software gibt es doch Unterstützung durch den Hersteller - vorausgesetzt man...

Thilo Pfennig 02. Feb 2006

Die "fehlende Unterstützung" mag ich nicht sehen. Die besser Unterstützung, v.a. bei...

Nicht wirklich 02. Feb 2006

Schreiben kann man alles, nur das dann auf einem fremden System (oder schon auf einem...

Suomynona 02. Feb 2006

Wo unterscheidet sich die Situation denn? Wo wurde jemals ein Software-Unternehmen fuer...


Folgen Sie uns
       


Festo Bionic Softhand und Softarm angesehen

Die Bionic Softhand ist ein robotischer Greifer, der der menschlichen Hand nachgebildet ist. Das Unternehmen Festo präsentiert sie auf der Hannover Messe 2019.

Festo Bionic Softhand und Softarm angesehen Video aufrufen
Openbook ausprobiert: Wie Facebook, nur anders
Openbook ausprobiert
Wie Facebook, nur anders

Seit gut drei Wochen ist das werbe- und trackingfreie soziale Netzwerk Openbook für die Kickstarter-Unterstützer online. Golem.de ist dabei - und freut sich über den angenehmen Umgangston und interessante neue Kontakte.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Hack Verwaiste Twitter-Konten posten IS-Propaganda
  2. Openbook Open-Source-Alternative zu Facebook versucht es noch einmal
  3. Klage eingereicht Tinder-Mitgründer fordern Milliarden von Mutterkonzern

Passwort-Richtlinien: Schlechte Passwörter vermeiden
Passwort-Richtlinien
Schlechte Passwörter vermeiden

Groß- und Kleinbuchstaben, mindestens ein Sonderzeichen, aber nicht irgendeins? Viele Passwort-Richtlinien führen dazu, dass Nutzer genervt oder verwirrt sind, aber nicht unbedingt zu sichereren Passwörtern. Wir geben Tipps, wie Entwickler es besser machen können.
Von Hanno Böck

  1. Acutherm Mit Wärmebildkamera und Mikrofon das Passwort erraten
  2. Datenschutz Facebook speicherte Millionen Passwörter im Klartext
  3. Fido-Sticks im Test Endlich schlechte Passwörter

Batterieherstellung: Kampf um die Zelle
Batterieherstellung
Kampf um die Zelle

Die Fertigung von Batteriezellen ist Chemie und damit nicht die Kernkompetenz deutscher Autohersteller. Sie kaufen Zellen bei Zulieferern aus Asien. Das führt zu Abhängigkeiten, die man vermeiden möchte. Dank Fördergeldern soll in Europa eine Art "Batterie-Airbus" entstehen.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. US CPSC HP muss in den USA nochmals fast 80.000 Akkus zurückrufen
  2. Erneuerbare Energien Shell übernimmt Heimakku-Hersteller Sonnen
  3. Elektromobilität Emmanuel Macron will europäische Akkuzellenfertigung fördern

    •  /