Wegen der Coronavirus-Pandemie sind Videokonferenzen angesagt. Eine eigene Instanz der freien Videokonferenz-Software Jitsi Meet ist innerhalb von wenigen Minuten lauffähig, Golem.de stellt eine bereit.
Statt Erweiterungen in C++ oder Lua für Netzwerk-Proxy Envoy zu schreiben, unterstützt dieser jetzt Webassembly. Zum Ausrollen braucht es nicht mal einen Neustart.
Update Immer mehr Unternehmen schicken ihre Mitarbeiter wegen des Coronavirus ins Homeoffice - doch wie arbeitet man aus der Ferne effektiv zusammen? Wir zeigen im großen Übersichtstest die besten und schlechtesten Konferenz-Tools für Videochats.
101Kommentare/Ein Test von Tobias Költzsch,Oliver Nickel
Die Paketverwaltung des Debian-Projekts Apt unterstützt in Version 2.0 die Muster von Aptitude. Das Werkzeug soll außerdem eine bessere Leistung liefern und sicherer sein.
Fast alle kompromittierten Konten in Azure Active Directory hätten laut Microsoft durch Mehrfaktorauthentifizierung geschützt werden können. Die bietet der Hersteller zwar an, verlangt dafür aber teilweise nicht unerhebliche Geldsummen.
Google Authenticator, Microsoft Authenticator und etliche andere Apps zur Zwei-Faktor-Authentifizierung haben keinen Schutz vor Screenshots eingerichtet. Eine Schadsoftware soll dies bereits ausnutzen.
Bis zum Chaos sei es nur eine Frage der Zeit, schreiben die ME-Hacker. Intel versucht, das zu verschweigen, und kann das Security-Theater eigentlich auch gleich sein lassen.
Google steht offenbar kurz davor, die Gesichtsentsperrung des Pixel 4 endlich abzusichern: Es ist eine Einstellung aufgetaucht, die die Notwendigkeit geöffneter Augen vorschreibt. Funktionieren tut sie allerdings noch nicht.
Microsoft bringt ein UEFI-Update für den Surface Laptop 3 heraus. Die Akkulaufzeit und Stabilität des Notebooks mit AMD-Ryzen-Chip sollen so verbessert werden.
Auf Basis des Noobs-Tools hat die Raspberry Pi Foundation ein kleines Programm erstellt, mit dem Nutzer einfach und schnell Installationsimages auf SD-Karten für den Raspberry Pi erstellen können. Das Tool kommt für Windows, MacOS und Ubuntu.
Statt zur Verbrechersuche haben Kunden der Gesichtserkennungssoftware Clearview AI ihren Zugang wohl auch für private Zwecke verwendet. Eigentlich sollten Polizisten die Software für Untersuchungen nutzen.
Cortana könnte bald Microsoft 365 Assistant heißen. Das ist eine schlechte Idee, da dieser Name in den vielen Angeboten mit der Zahl 365 im Namen einfach untergehen würde. Microsoft sollte Cortana stattdessen einen simulierten Charakter geben, damit sie ihrem Namen gerecht wird.
Der freie Serverdienst Samba entfernt für die aktuelle Version 4.12 die bisher selbst gepflegten und setzt stattdessen auf GnuTLS. Das soll auch zu Leistungssteigerungen führen.
Die CNCF verschiebt ihre kommende europäische Konferenz Kubecon in den Sommer aus Sorge wegen des Coronavirus. Der Ableger der Veranstaltung in China fällt ohne Ersatz aus.
Von der lokalen Telefonanlage in die Cloud: Zoom Phone wird auch in deutschsprachigen Ländern angeboten. Über dieses Angebot sollen Nutzer Anrufe führen, Anrufbeantworter einrichten und Anrufverläufe durchsuchen können. Allerdings ist nicht ganz klar, wo der Hersteller die Daten speichert.
Eigentlich wollte Let's Encrypt letzte Nacht drei Millionen Zertifikate zurückziehen. Viele sind aber nach wie vor gültig. Let's Encrypt hat sich offenbar entschieden, noch in Benutzung befindliche Zertifikate vorerst auszunehmen.
Mit einer Art internem Enterprise-Angebot seiner Community-Seite bietet Stack Overflow ein eigenes Produkt zur Kollaboration von Teams. Das Unternehmen integriert dazu nun die wichtigen Werkzeuge Jira und Github.
Permira verdient rund 700 Millionen Euro mit einem Aktienverkauf an Teamviewer. Beim Börsengang nahm der britische Finanzinvestor bereits 2,2 Milliarden Euro ein.
Die Entwickler des Unix-Systems FreeBSD haben nach deutlich mehr als zehn Jahren ihre völlig veraltete Version der GNU-Compiler-Sammlung GCC aus ihrem Code entfernt. Der Grund ist die prinzipielle Ablehnung der Lizenz.
Die Werkzeugsammlung Kubeflow soll es einfach ermöglichen, komplizierte Machine-Learning-Aufgaben mit Kubernetes aufzusetzen. Das Projekt erreicht nun die wichtige Version 1.0.
Ein Fehler bei Let's Encrypt hat dazu geführt, dass der Check von CAA-DNS-Records nicht korrekt durchgeführt wurde. Die Zertifizierungsstelle zieht jetzt kurzfristig betroffene Zertifikate zurück, was für einige Probleme sorgen dürfte.
Aus Microsoft Teams heraus direkt eine E-Mail schreiben: Das wird in der neuen Version der Software möglich sein. Außerdem schaltet der Hersteller die Spracherkennung in Videokonferenzen frei, die Gesprochenes als Text anzeigt.
Die freie 3D-Grafiksuite Blender wird erstmals in der Projektgeschichte Versionen mit Langzeitunterstützung (LTS) anbieten. Das Team habe Anfragen von Studios für LTS-Verträge.
Die speziell für den Cloud-Einsatz erstellte Container-Engine Rkt wird nach der Übernahme von Core OS durch Red Hat nicht mehr weiterentwickelt. Als Alternative gibt es die native Umsetzung des Kubernetes-Projekts oder von Docker.
Mit dem Encoding-Format Brunsli wollen Google-Entwickler JPEG-Dateien verlustfrei um bis zu 22 Prozent verkleinern können. Das Format ist Teil von JPEG XL und bereits für den Webeinsatz verfügbar.
Microsoft wird Cortana umstrukturieren. Künftig können wohl nur noch Kunden die Sprachassistentin nutzen, die sich mit einem Microsoft-Konto an ihrem PC anmelden. Die neue Cortana wird beim Eintragen von Kalenderterminen, Tasks und bei der Bing-Suche helfen. Einige Skills verschwinden aber.
Mehr als 2.000 Kunden in 27 Ländern haben sich für die App von Clearview AI entschieden. Diese ist erst kürzlich durch ein Datenleck aufgefallen. Neben Sicherheitsbehörden setzen auch Supermarktketten auf die umstrittene Gesichtserkennungssoftware.
Die neue Gitlab-Instanz mit CI-Pipeline der Grafikentwickler der X.org-Community kommt gut an - offenbar zu gut. Die Kosten steigen so schnell, dass es neue Lösungen braucht oder eine Notabschaltung der CI ist unausweichlich.
Mehrere Google-Forscher überlegen in einer Abhandlung, wie sich der Bau von Intermediate Representations (IR) für domänenspezifische Programmiersprachen vereinfachen lässt. Das könnte große Auswirkungen auf den Compilerbau von LLVM haben.
Das US-Unternehmen Clearview ist durch seine enorme Datenbank für Gesichtserkennung bekanntgeworden. Nach einem Datenleck könnte die Öffentlichkeit erfahren, wer wie häufig dessen Dienste nutzt.
Die aktuelle Version 1.14 von Go löst Abhängigkeiten einfacher auf und erlaubt das störungsfreie Einbetten von Schnittstellen, deren Methoden sich überschneiden. Ebenso kann nun ein unsicheres Go definiert werden.
Noch in diesem Jahr will die Free Software Foundation eine Plattform für Code-Hosting und Kollaboration online stellen. Welche Software zum Einsatz kommen soll, ist noch nicht klar.
Die Entwickler von Netflix haben ihr Framework Dispatch als Open Source veröffentlicht. Damit will das Team besser auf kritische Situationen vorbereiten, auf die schnell reagiert werden muss.
Die Upstream-Arbeiten für den Raspberry Pi 4 haben nun die Display-Pipeline des Grafiktreibers erreicht. Damit sollte die Videoausgabe auf dem Bastelrechner bald mit dem Mainline-Linux-Kernel genutzt werden können.