Permira: Finanzinvestor verdient erneut Millionen an Teamviewer

Permira verdient rund 700 Millionen Euro mit einem Aktienverkauf an Teamviewer. Beim Börsengang nahm der britische Finanzinvestor bereits 2,2 Milliarden Euro ein.

Artikel veröffentlicht am ,
Fernwartung mit Teamviewer
Fernwartung mit Teamviewer (Bild: Teamviewer/Screenshot: Golem.de)

Der britische Finanzinvestor Permira hat einige Monate nach dem Börsengang erneut hohe Einnahmen mit Teamviewer-Aktien verzeichnet. Das gab das Unternehmen am 4. März 2020 bekannt. Durch den Verkauf von 22 Millionen Aktien zum Preis von 32 Euro nahm Permira rund 700 Millionen Euro ein.

Stellenmarkt
  1. Senior Service Manager Linux Server (m/w/d)
    BWI GmbH, Berlin, Bonn, Meckenheim, Wilhelmshaven
  2. IT-Support
    Alexianer St. Hedwig Kliniken Berlin GmbH, Berlin-Mitte
Detailsuche

Permira hält jedoch weiterhin 51,5 Prozent der Anteile an den deutschen Softwareunternehmen. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte bereits am Dienstagabend über den bevorstehenden Verkauf berichtet. Demnach sei die Nachfrage sehr hoch gewesen. Das Angebot bestand nur aus Aktien, die von Tigerluxone gehalten werden, einer Holding, die sich im Besitz von Fonds befindet, die von Permira beraten wurden.

Bei seinem Börsengang im September 2019 wurde Teamviewer mit 5,25 Milliarden Euro bewertet. Die Einnahmen aus dem IPO von rund 2,2 Milliarden Euro gingen komplett an Permira. Der Investor zahlte fünf Jahre zuvor nur 870 Millionen Euro für Teamviewer.

Teamviewer mit Videokonferenzen, Dateitransfer und VPN erhalten Privatnutzer in einer eingeschränkten Freeware-Version, für Firmenkunden gibt es eine kostenpflichtige Version, für die sogenannte Billings berechnet werden.

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Photoshop Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14./15.07.2022, Virtuell
  2. Angular für Einsteiger: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    26./27.09.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Insgesamt hatte Teamviewer Ende des vergangenen Jahres 467.000 Abonnenten, das waren fast 200.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Insbesondere bei Enterprise-Kunden legte das schwäbische Unternehmen zu. Teamviewers Enterprise-Angebot zählte zum Jahresende 698 Abonnenten, nach 419 im Vorjahreszeitraum. Das Konzernergebnis im vierten Quartal 2019 betrug 44,6 Millionen Euro. Teamviewer hatte Ende Januar 2020 ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum im griechischen Ioannina eingeweiht. Am neuen Standort arbeiten bereits 17 Beschäftigte. Mittelfristig soll das Team auf 150 bis 200 Angestellte anwachsen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Xennor 05. Mär 2020

Richtig lesen hilft. Die 44 Millionen Euro haben sie im vierten Quartal erwirtschaftet...

thorben 04. Mär 2020

Erstmal danke für den Hinweis auf veyon. Das muss ich mir mal genauer anschauen. Könnte...

Micha_T 04. Mär 2020

Gibts dazu schon Informationen was teamviewer alles mitschneidet und analysiert.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Wissenschaft
LHC hat drei neue exotische Teilchen entdeckt

Der sogenannte Teilchenzoo der Physik ist noch größer geworden. Die Wissenschaft hofft auf Bestätigung der Modelle zu deren internen Aufbau.

Wissenschaft: LHC hat drei neue exotische Teilchen entdeckt
Artikel
  1. Superior Continuous Torque: E-Motor von Mahle für Dauerbetrieb unter Stress
    Superior Continuous Torque
    E-Motor von Mahle für Dauerbetrieb unter Stress

    Mahle hat einen neuen Auto-Elektromotor entwickelt, der unbegrenzt lange unter hoher Last betrieben werden kann. Dies wird durch ein neues Kühlkonzept im Motor erreicht.

  2. Security: BSI beginnt Zertifizierung für 5G-Komponenten
    Security
    BSI beginnt Zertifizierung für 5G-Komponenten

    Eine schnelle und zuverlässige IT-Sicherheitsaussage für die geprüften Produkte, das verspricht das BSI. Doch welche Produkte sind betroffen?

  3. VW.OS: VW-Software soll einfach updatefähig und bezahlbar sein
    VW.OS
    VW-Software soll "einfach updatefähig" und bezahlbar sein

    Mit seiner Softwaresparte Cariad will VW ein einheitliches System mit vereinfachter Architektur erstellen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bestellbar • HP HyperX Gaming-Headset -40% • Corsair Wakü 234,90€ • Samsung Galaxy S20 128GB -36% • Audible -70% • MSI RTX 3080 12GB günstig wie nie: 948€ • AMD Ryzen 7 günstig wie nie: 259€ • Der beste 2.000€-Gaming-PC • CM 34" UWQHD 144 Hz günstig wie nie: 467,85€ [Werbung]
    •  /