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Office 365: Microsoft bringt Teams und Skype näher zusammen

Ob Teams oder Skype : Nutzer sollen auch programmübergreifend miteinander kommunizieren können - das ist Microsofts Plan für März 2020.
/ Oliver Nickel
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Teams und Skype können bald besser zusammen genutzt werden. (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)
Teams und Skype können bald besser zusammen genutzt werden. Bild: Microsoft/Montage: Golem.de

Microsoft will im März 2020 die Teams-Nutzer und Anwender von Skype näher zusammenbringen. Entsprechende Pläne hatte das Unternehmen bereits im Sommer 2019 bekanntgegeben - gemeinsam mit dem Plan, Skype for Business Online bis 2021 komplett zu ersetzen . Mit der kommenden Integration sollen Nutzer aus Teams heraus mit Skype-Anwendern kommunizieren können. Dies soll per Nachrichten-, Voice- und Videochat möglich werden, berichtet das IT-Blog Dr. Windows(öffnet im neuen Fenster) .

Sinnvoll kann eine solche Integration sein, wenn Mitarbeiter etwa mit ihren Kunden kommunizieren möchten, die auf einer jeweils anderen Plattform arbeiten. Für eine Interaktion benötigen Sie die E-Mail-Adressen des jeweiligen Gesprächspartners, die mit einem entsprechenden Microsoft-Konto verbunden ist. Sowohl Skype als auch Teams verwenden diese als primäre Anmeldemöglichkeit. Allerdings sollen Suchen so nur in einer Richtung funktionieren: von Microsoft Teams auf Skype.

Teams sucht Skype

Das ist letztlich auch logisch, da Teams zwar von jedem Office-365-Kunden kostenlos genutzt werden kann, dies allerdings eine kostenpflichtige Lizenz für Microsofts Büro-Tools voraussetzt. Skype ist in der Standardversion hingegen vollkommen kostenfrei und wird derzeit von Werbung finanziert. Die Bezahl-Variante Skype for Business soll hingegen weiterhin ein für sich stehendes Tool bleiben, welches Anwender weiterhin nutzen können.

Dr. Windows spekuliert, dass auch die Endkundenvariante von Skype irgendwann in der Software Teams aufgehen wird. Das würde allerdings voraussetzen, dass Microsoft die Software von Office 365 abkoppelt und komplett gratis anbietet. Das ist allein schon wegen der Struktur von Teams schwierig: Das Programm ist für die Kommunikation von Mitarbeitern untereinander - repräsentiert durch kostenpflichtige Office-365-Konten - ausgelegt. Skype wird daher wahrscheinlich weiterhin als eigenständiges Voice- und Videochat-Tool existieren. Sicher ist aber auch das nicht.


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