Office 365: Microsoft Teams erneut ausgefallen

Manche Mitarbeiter können sich nicht anmelden, andere keine Nachrichten schicken. Die Probleme dauern an.

Artikel veröffentlicht am ,
Zum Verzweifeln: Microsofts Kollaborationssoftware Teams
Zum Verzweifeln: Microsofts Kollaborationssoftware Teams (Bild: Screenshot: Moritz Tremmel/Golem.de)

Microsofts Kollaborationssoftware Teams ist am 16. und 17. März immer wieder schlecht zu erreichen. Nachrichten wurden teils gar nicht, teils nach mehreren Sendeversuchen zugestellt. Manche Nutzer können sich erst gar nicht bei Teams einloggen. Microsoft hat die Probleme auf Twitter bestätigt und bereits mehrfach erklärt, dass sie behoben seien - die Probleme dauern jedoch an. Es ist nicht der erste Ausfall von Teams: Erst kürzlich hatte Microsoft vergessen, ein TLS-Zertifikat zu erneuern, was zu einem Ausfall führte.

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Teams ist Teil von Microsofts Clouddienst Office 365, der derzeit von etlichen Firmen verwendet wird, um die Mitarbeiter aufgrund der Coronavirus-Pandemie aus dem Homeoffice anzubinden. Das war Montag und Dienstag zu Arbeitsbeginn kaum möglich. Zum Hintergrund der Einschränkungen äußerte sich Microsoft auf Twitter nicht, verwies jedoch auf das Admin-Center von Office 365, zu dem auch Teams gehört. Dort solle nach dem Code "TM206544" gesucht werden.

Doch unsere Suche nach dem Code im Admin-Center blieb ergebnislos. Auf Twitter berichten Nutzer ebenfalls von Problemen mit dem Admin-Center. Bei manchen Nutzern sei das Admin-Center komplett leer, entsprechend kann auch nicht nach dem Code gesucht werden. Warum Microsoft die Informationen nicht auf Twitter oder auf seiner Webseite veröffentlicht, bleibt unklar. Am Montag um 11:49 Uhr erklärte Microsoft auf Twitter, dass das Problem nun behoben sei, verwies jedoch weiterhin auf den Code und das Admin-Center. Mit dem Arbeitsbeginn in den USA fiel Teams am Montagnachmittag erneut aus, auch am Dienstag hat Microsoft weiter mit der Verfügbarkeit des Dienstes zu kämpfen.

Auch Anfang Februar war Teams für drei Stunden nicht erreichbar. Microsoft hatte es versäumt, ein TLS-Zeritifikat zu erneuern. Am 3. Februar gegen 15 Uhr schlugen daher neue Verbindungen zu dem Dienst fehl, Teams-Nutzer erhielten die nichtssagende Fehlermeldung: "Leider ist ein Problem aufgetreten", mit einer ratlosen, im Office-365-Stil gezeichneten Person. Bereits bestehende Verbindungen funktionierten jedoch weiterhin, so konnte es für Admins oder Nutzer den Anschein haben, ihr Gerät sei das Problem.

Nachtrag vom 16. März 2020, 14:45 Uhr

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Mitarbeiter, die ihr Teams-Konto mit mehreren anderen Firmen verknüpft hatten, sehen diesen Unternehmenskanal aktuell nicht mehr. Mehrere Firmen berichteten Golem.de, dass das entsprechende Icon am rechten oberen Rand des Teams-Fensters nicht mehr eingeblendet wird. Absprachen und Calls zwischen Firmen seien dadurch nicht möglich. Das Problem dauere an, obwohl Microsoft am Mittag des 16. März auf Twitter verkündet hatte, dass die Probleme von Teams behoben seien. Auch wurden vereinzelt Nachrichten zwischen Kollegen weiterhin nicht zugestellt. Ganz im Griff hat Microsoft Teams demnach immer noch nicht.

Nachtrag vom 16. März 2020, 16:30 Uhr, ergänzt um 17:15 Uhr

Mit dem Arbeitsbeginn in den USA ist Teams erneut ausgefallen. Microsoft bestätigt dies auf Twitter: "Wir haben Berichte erhalten, dass die Auswirkungen im Zusammenhang mit TM206544 noch nicht abgeschlossen sind. Wir untersuchen das Problem und werden in Ihrem Verwaltungszentrum unter TM206556 Updates bereitstellen." Zu TM206556 können wir im Admin-Center auch tatsächlich eine Benachrichtigung einsehen. Dort hat Microsoft mittlerweile ein Update veröffentlicht: "Wir überprüfen die Systemtelemetrie, um die Quelle des Problems zu isolieren." Die Probleme dauern demnach an.

Nachtrag vom 17. März 2020, 11:15 Uhr

Am späten Montagabend erklärte Microsoft, die Probleme durch eine "Umleitung der betroffenen Nutzer auf alternative Systeme" gelöst zu haben. Am Dienstagmorgen traten die Probleme zu Arbeitsbeginn in Europa jedoch erneut auf. Dies bestätigte Microsoft auf Twitter.

Nachtrag vom 17. März 2020, 12:15 Uhr

Wir haben den Artikel wegen der Ereignisse von gestern Abend und heute Morgen aktualisiert.

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TheUnichi 18. Mär 2020

Hinter Teams ackert AD, Exchange, Sharepoint, Skype for Business/Lync und Office365...

TheUnichi 18. Mär 2020

Kein Team-Messenger hat auch nur ansatzweise den Funktionsumfang und die Integration...

Anonymer Nutzer 18. Mär 2020

Die Probleme von MS Teams wurden bereits behoben.

Sharra 17. Mär 2020

Warum muss ich überhaupt erst in irgend einer Datenbank nachschauen? Das ist besonders...

TW1920 17. Mär 2020

Inwiefern, ein zwei Programme reichen doch aus für die Kommunikation, die Pflege ist...


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