Raspberry Pi Imager: Pi-Tool vereinfacht Erstellen einer Installations-SD-Karte

Auf Basis des Noobs-Tools hat die Raspberry Pi Foundation ein kleines Programm erstellt, mit dem Nutzer einfach und schnell Installationsimages auf SD-Karten für den Raspberry Pi erstellen können. Das Tool kommt für Windows, MacOS und Ubuntu.

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Der Imager kopiert ein Betriebssystem auf die SD-Karte.
Der Imager kopiert ein Betriebssystem auf die SD-Karte. (Bild: Raspberry Pi Foundation)

Die Raspberry Pi Foundation hat ein neues Tool vorgestellt, mit dem Nutzer der kleinen Platine ihre bevorzugten Betriebssysteme auf einer SD-Karte nutzen können. Der Raspberry Pi Imager steht für die Betriebssysteme Windows 10, MacOS und die Linux-Distribution Ubuntu bereit. Es soll nach Angaben der Entwickler einfach nutzbar und simpel sein. Das ist ein Vorteil für Anwender, die sich nicht so gut mit dem Installieren von Betriebssystemen auf SD-Karte auskennen.

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In einem Video erklärt der Hersteller die Nutzung des Images. Es handelt sich dabei um einen Schritt-für-Schritt-Assistenten. Zunächst wird eine SD-Karte in den Hostrechner eingesteckt. Danach wählen Nutzer das gewünschte Betriebssystem über ein Drop-Down-Menü aus. Bisher stehen Raspbian, das Standard-OS für den Raspberry Pi, und andere auf diesem Betriebssystem basierende Images zur Verfügung. Auch die Installation von Libreelec ist möglich. Das ist ein Betriebssystem, in dessen Fokus die Mediencenter-Software Kodi steht. Die Nutzung als Wohnzimmer-Mediencomputer ist ein häufiger Anwendungsfall für den Raspberry Pi.

Open Source bleibt

Die Quell-Images lädt das Tool direkt von einem Webserver herunter, den die Raspberry Pi Foundation bereitstellt. Zuvor wird eine Json-Datei geladen, die der Software die aktuellen Versionen der möglichen Betriebssysteme übermittelt. Die entsprechenden Daten schreibt die Software anschließend auf die angegebene SD-Karte.

Der Raspberry Pi Imager basiert auf dem Noobs-Tool, das Anwender bereits für die Erstellung von Installationsmedien für die Platine nutzen konnten. Dieses wiederum basiert auf dem Programm Pibakery. Auch die neue Software soll Open Source bleiben und kann auf der Herstellerseite kostenlos heruntergeladen werden.

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Lachser 12. Mär 2020

Danke euch für die Beiträge. Alles Unnütze löschen und Partition verkleinern ist mir...

zZz 10. Mär 2020

Ich hoffe, Dein Posting wurde per cURL als POST Request abgeschickt, diese Klickibunti...

Schnarchnase 08. Mär 2020

Der Pi-Imager tut genau das Gleiche.

Hotohori 06. Mär 2020

Das ist halt das Problem an Open Source, mitunter stehen da Dickköpfe hinter solchen...



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