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Nach Core-OS-Übernahme: Entwicklung von Container-Engine Rkt beendet

Die speziell für den Cloud-Einsatz erstellte Container-Engine Rkt wird nach der Übernahme von Core OS durch Red Hat nicht mehr weiterentwickelt. Als Alternative gibt es die native Umsetzung des Kubernetes-Projekts oder von Docker.
/ Sebastian Grüner
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Die Container-Engine Rkt wird nicht mehr weiterentwickelt. (Bild: Bill Smith/Flickr.com)
Die Container-Engine Rkt wird nicht mehr weiterentwickelt. Bild: Bill Smith/Flickr.com / CC-BY 2.0

Die Entwicklung der Linux-Container-Engine und -Laufzeitumgebung Rkt, sprich Rocket, ist offiziell beendet. Das berichtet der an dem Projekt beteiligte Entwickler Luca Bruno auf Twitter(öffnet im neuen Fenster) . Das Github-Repository des Projekts(öffnet im neuen Fenster) befindet sich inzwischen außerdem offiziell im Archivstatus, das heißt, es ist nur noch lesend verfügbar.

Eine Weiterentwicklung wie auch eine weitere Pflege der Software ist damit zumindest durch die bisherigen Entwickler ausgeschlossen. Da die Software Rkt aber freie Software ist, könnten externe Entwickler einen Fork erstellen und das Projekt eigenständig weiter pflegen. Dass es dazu kommt, erscheint zumindest derzeit jedoch unwahrscheinlich.

Rkt wurde vor mehr als fünf Jahren erstmals von den Container-Spezialisten von Core OS vorgestellt. Ziel des Projekts war es, eine kleine alternative Laufzeitumgebung zu der Container-Engine von Docker zu erstellen, da Docker aus Sicht der Core-OS-Entwickler damals schlicht zu viel Funktionalität in sich vereinte. Auch bei der Ankündigung von Rkt 1.0 hat das Team diese Sicht wiederholt.

Im Laufe der Jahre ist aber einerseits Docker immer modularer geworden, so dass die Docker-Container-Engine nun als Containerd eigenständig bereitsteht . Andererseits ist mit CRI-O eine Engine für die Orchestrierungssoftware Kubernetes entstanden. Beide Softwareprojekte bieten eine Alternative zur Verwendung von Rkt.

Mit der Übernahme von Core OS durch Red Hat hat der deutlich größere Linux-Distributor darüber hinaus eine Art Konsolidierung seiner Cloud-Techniken vorgenommen. Wie der Entwickler Bruno schreibt(öffnet im neuen Fenster) , gehörte dazu auch schon das Ende von Rkt. Zudem hätten aber auch keine anderen Unternehmen aus der Community ein Interesse an der Weiterführung von Rkt, so dass die Entwicklung nun eben eingestellt wurde.


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