Sicherheitsforscher haben eine Schadsoftware entdeckt, die Geldautomaten gleich dreier Hersteller infizieren soll. Vieles deutet darauf hin, dass Kriminelle mit Hilfe der Malware in Thailand Geld im Wert von mehr als 300.000 Euro entwenden konnten.
Unser Autor hat versucht, potenzielle Sicherheitslücken im Paketmanager RPM zu melden, der von Red Hat, Suse und weiteren Linux-Distributionen genutzt wird. Doch das war gar nicht so einfach. Für einen Stack-Buffer-Overflow steht nach wie vor kein Fix bereit.
Die Zahl der Angriffe auf den Linux-Kernel in Android wächst sehr stark. Der mit Abstand größte Teil der bekannten Sicherheitslücken findet sich dabei in den Gerätetreibern der Hersteller, die mit der Kernel-Pflege offenbar überfordert sind.
Ein Windows-Update wiegt die Nutzer in Sicherheit, haben sich die Hersteller des Erpressungstrojaners Fantom wohl gedacht. In diesem Fall ist jedoch besondere Vorsicht geboten.
Kim Dotcom geht vor Gericht gegen die drohende Auslieferung an die USA vor. Derweil hat das FBI wieder einmal die Kontrolle über eine der beschlagnahmten Megaupload-Domains verloren.
Der Browser-Hersteller Opera hat seine Nutzer über einen Angriff auf seine Server informiert. Von der schnell abgewehrten Attacke sei das Sync-System betroffen, möglicherweise wurden Passwörter und Nutzernamen abgegriffen. Sicherheitshalber wurden alle Passwörter zurückgesetzt.
Um den Linux-Kernel besser vor Angriffen zu schützen, wird dieser seit einem Jahr von einer Arbeitsgruppe aktiv erweitert. Die Initiative hat inzwischen eine gute Unternehmensunterstützung und bereits einige Erfolge aufzuweisen, aber weiterhin Probleme mit der Kultur der Linux-Community.
In iOS stecken Sicherheitslücken, die aktiv ausgenutzt werden und viel Schaden anrichten können. Angreifer erhalten weitreichenden Zugriff auf ein iPhone. Apple hat einen Patch veröffentlicht, mit dem die Sicherheitslücken geschlossen werden.
OpenSSL veröffentlicht die neue Version 1.1.0. Neu hinzugekommen sind die Algorithmen ChaCha20 und X25519 sowie Unterstützung für Certificate Transparency. Vor allem aber ist das Release eine große Aufräumaktion.
Es war wohl nicht anders zu erwarten: Zwei Jahre nach der Übernahme durch Facebook muss Whatsapp alle Telefonnummern an den Mutterkonzern weiterreichen. Die Verknüpfung mit einem Nutzer funktioniert aber nicht immer.
Eigentlich sollte HP Enterprise sämtliche Endnutzergeräte der Nasa verwalten. Der Support ist aber offenbar so schlecht, dass die IT-Chefin der US-Raumfahrtbehörde mit einer beispiellosen Verzweiflungstat reagiert.
Ein neuer Angriff auf TLS- und VPN-Verbindungen betrifft alte Verschlüsselungsalgorithmen wie Triple-DES und Blowfish, die Daten in 64-Bit-Blöcken verschlüsseln. Der Angriff erfordert das Belauschen vieler Gigabytes an Daten und dürfte damit nur selten praktikabel sein.
Update Verwirrung um die deutsch-französische Erklärung zum Kampf gegen den Terror. Während Paris Zugriff auf verschlüsselte Kommunikation fordert, will die Bundesregierung das nicht so vereinbart haben.
Biometrische Systeme sind praktisch: Der Nutzer meldet sich mit einem Körperteil an, etwa seinem Gesicht. Solche Systeme lassen sich aber relativ gut austricksen.
Die US-Tageszeitung New York Times wurde von Hackern angegriffen. Derzeit laufen die Ermittlungen durch das FBI und es gibt die Vermutung, dass der russische Geheimdienst damit in Verbindung steht.
Im Sicherheitsvergleich mit Android schneidet iOS meist besser ab. In einem aktuellen Versuch gelang es Forschern aber, einen erfolgreichen Angriff auf die Sandboxing-Funktion von iOS-Apps durchzuführen.
Die Regierungen von Deutschland und Frankreich wollen Kommunikationsdienste verpflichten, verschlüsselte Nachrichten der Nutzer zu entschlüsseln. Es bleibt unklar, wie das ohne Hintertüren gehen soll.
Keine Ümläüte mehr in Öütlöök-IMÄP-Pässwörtern: Erst machte POP-3 bei Outlook 2016 Probleme, und Microsoft riet zum Umstieg auf IMAP. Jetzt nimmt IMAP nicht mehr alle Passwörter, und Microsoft rät dreierlei.
Die Abmahnung von Urheberrechtsverletzungen ist ein Geschäft. Viele zahlen auch, wenn sie nichts getan haben. Der Abmahnbeantworter des CCC bietet kostenlose Hilfe.
Mit seinem Browser und Add-on Cliqz will Burda ein schnelleres Surfen mit weniger Nutzertracking ermöglichen. Langfristig soll darüber jedoch gezielte Werbung ausgespielt werden.
Mit Krypto-Mining lässt sich viel Geld verdienen - vor allem, wenn man fremde Computer für sich schürfen lässt. Eine Malware, die das ermöglicht, hat das Projekt Internetwache.org aufgespürt und analysiert. So harmlos die Software aussieht, so gefährlich ist sie.
/39Kommentare/Eine Analyse von Tim Philipp Schäfers und Sebastian Neef
Eine kritische Sicherheitslücke in Veracrypt und Truecrypt ermöglicht Angreifern, die Existenz eines Hidden-Volumes zu beweisen. Ein Patch ist verfügbar, Nutzer müssen jedoch aktiv werden.
Der Shadow-Brokers-Datensatz liefert möglicherweise Informationen darüber, wie die NSA in der Lage war, VPN-Verbindungen abzuhören. Die Schwachstelle hat Ähnlichkeiten mit Heartbleed.
Eine schwerwiegende Sicherheitslücke befindet sich offenbar seit 1998 im Code von GnuPG und der dazugehörigen Bibliothek Libgcrypt. Unter bestimmten Umständen lassen sich Zufallszahlen voraussagen, die genauen Auswirkungen sind allerdings unklar.
Wer bei Extrabacon nur an Essen denkt, wird enttäuscht: Es handelt sich um ein NSA-Codewort für einen Router-Exploit. Cisco und ein anderer Hersteller haben die Schwachstellen eingeräumt. Unterdessen wird weiter spekuliert, wer die Informationen an die Öffentlichkeit gegeben hat.
Der juristische Streit über das Ausspähen von Gmail-Nutzern zieht sich seit Jahren hin. Nun hat ein Gericht eine weitere Klage gegen Google für zulässig erklärt.
Manipulierte Bitcoin-Software? Davon geht das Projekt offenbar aus. In einem Blogpost warnen die Macher vor staatlichen Angriffen auf das kommende Release. Das Projekt gibt auch Hinweise an die Nutzer.
Die Mac-Virtualisierungsumgebung Parallels Desktop 12 soll deutlich schneller geworden sein und enthält 20 Werkzeuge für den Mac und Windows, um zum Beispiel Videos zu konvertieren, Dateien zu entpacken oder Screenshots zu machen.
Windows 10 ist bei Datenschützern wegen der Übertragung zahlreicher Daten umstritten. Die EFF hat die Vorwürfe untersucht und erhebt schwere Vorwürfe gegen Microsoft.
Auch in Österreich soll Routerfirmware künftig reguliert werden. Aktivisten und ISPs kritisieren die geplanten Regelungen. Diese gingen davon aus, dass es keine Sicherheitslücken bei Routern geben würde.
Mit dem sogenannten Chef-Trick erbeuten Kriminelle oft Millionenbeträge von Unternehmen. Mit fingierten E-Mails und Zahlungsanweisungen werden illegale Geldtransfers eingeleitet. Jetzt hat es einen großen deutschen Automobilzulieferer getroffen.
Auf den PGP-Keyservern sind massenhaft Kopien von existierenden PGP-Keys mit der identischen Key-ID aufgetaucht. Die stammen von einem Experiment von vor zwei Jahren. Key-IDs dürften damit ausgedient haben, als Ersatz sollte man den gesamten Fingerprint nutzen.
Microsoft hat seine neue Autorisierungs-App Authenticator auch für Android und iOS veröffentlicht. Damit können Nutzer Anmeldungen auf einem PC zusätzlich absichern. Praktischerweise können mehrere Konten verwendet werden, auch von Diensten, die Microsoft nicht selbst anbietet.
Secunia Research schaut sich regelmäßig an, wie gut Anwender ihre Systeme pflegen. Die gute Nachricht: Windows wird in der Regel aktualisiert. Die schlechte: Bei den Programmen sind selbst versierte Anwender nachlässig. Die Statistiken sind aber mit Vorsicht zu genießen.
Das Enthüllungsportal Wikileaks will geleakte Dokumente möglichst unverändert ins Netz stellen. Das kann nach Ansicht eines Sicherheitsexperten "extrem unverantwortlich" sein.
Die Equation Group wird mit Hacks von Infrastrukturen und der Entwicklung fortgeschrittener Malware in Verbindung gebracht. Jetzt soll die angebliche Hackertruppe der NSA selbst gehackt worden sein.
Update Ein Audit soll klären, ob der Truecrypt-Nachfolger Veracrypt Sicherheitslücken hat. Die Macher der Initiative berichten, dass der Versuch sabotiert werde - E-Mails würden unauffindbar verschwinden. Einer der beteiligten kritisiert die Veröffentlichung.
Ermittlungsbehörden haben vier Männer festgenommen, die in großem Umfang Drogen über einen Darknet-Marktplatz vertrieben haben sollen. Bei Hausdurchsuchungen in Bayern wurden zahlreiche Drogen beschlagnahmt.
Mit Hilfe einer App sollen Strafverfolgungsbehörden Inhalte von Messenger-Apps zurückholen können. Betroffen sind auch Whatsapp, Signal, Telegram sowie der Facebook-Messenger.
Apple Maps soll durch die Nutzer deutlich verbessert werden, ohne dass sie dazu selbst die Umgebung vermessen müssen. Möglich macht das die Auswertung des App-Nutzungsverhaltens. Apple versucht, die Nutzerdaten zu anonymisieren.
Weil sie verschlüsselte Botschaften an Attentäter nicht dekodieren konnten, haben sich deutsche Strafverfolger an den US-Geheimdienst NSA gewandt. Der hat geholfen.
Update Die Debatte über das Knacken verschlüsselter Kommunikation geht weiter. Nun will Frankreich gemeinsam mit Deutschland eine internationale Initiative gegen Verschlüsselung starten.
Mit einem falsch konfigurierten Internetstandard in Linux lassen sich unverschlüsselte Internetverbindungen manipulieren. Auch das Tor-Netzwerk ist von dem Fehler betroffen.
Bei der Entwicklung des Anniversary-Updates für Windows 10 ist Microsoft ein peinlicher Fehler unterlaufen: Die ausgelieferte Version der Software enthielt Funktionen, die Secure Boot außer Kraft setzen. Das Unternehmen versucht, den Schaden zu begrenzen.
Ein Zusammenschluss australischer Banken möchte direkten Zugriff auf den NFC-Chip von Apple, um selbst drahtlose EMV-Transaktionen zu ermöglichen. Dafür erbitten sie sogar die Erlaubnis, Apple zu boykottieren. Apple hingegen besteht auf seinem geschlossenen System und erhebt selbst Vorwürfe.
Mit einem Arduino und Hardware im Wert von 40 US-Dollar lassen sich fast alle Modelle der VW-Gruppe aus den vergangenen 15 Jahren öffnen - sagen Sicherheitsforscher. Das Unternehmen hat die Lücke eingeräumt. 14 weitere Autohersteller sind betroffen.
Flash Memory Summit 2016 Das ist mal etwas anderes: Eine SSD mit magnetischem Speicher von Everspin gibt es nicht alle Tage zu sehen. Das NVMe-Drive ist extrem schnell und ungewöhnlich aufgebaut - dafür fasst es nur 1 GByte.