Fernwartung: Teamviewer 12 kommt mit 60 fps

Schnellere Reaktionszeiten, schnellere Datenübertragung und die Fernwartung von Smartphone zu Smartphone: Die Fernwartungssoftware Teamviewer 12 ist ab heute als Betaversion erhältlich.

Artikel veröffentlicht am ,
Teamviewer 12 kommt mit zahlreichen neuen Funktionen.
Teamviewer 12 kommt mit zahlreichen neuen Funktionen. (Bild: Teamviewer)

Teamviewer hat am heutigen Tag die neue Version 12 der Fernwartungssoftware als Betaversion freigegeben. Mit dem neuen Release sollen Nutzer besser vor dem Missbrauch von Accounts geschützt werden und von deutlich verkürzten Reaktionszeiten profitieren.

  • Das Dashboard mit der Übersicht über alle Verbindungen (Bild: Teamviewer)
  • Dateiübertragungen sollen mit bis zu 200 MBit/s möglich sein. (Bild: Teamviewer)
  • Schnellere Frameraten bei der Bildübertragung sollen auch die Arbeit mit bandbreitenintensiven Anwendungen ermöglichen. (Bild: Teamviewer)
  • Fernwartungen können ab sofort auch von einem Smartphone auf ein anderes durchgeführt werden. (Bild: Teamviewer)
  • Der Client wurde auch optisch überarbeitet. (Bild: Teamviewer)
Das Dashboard mit der Übersicht über alle Verbindungen (Bild: Teamviewer)
Inhalt:
  1. Fernwartung: Teamviewer 12 kommt mit 60 fps
  2. Wartung von Smartphone zu Smartphone

Nach Angaben des Unternehmens sollen mit der neuen Software auch Dateiübertragungen deutlich schneller werden - um den Faktor 20. Die maximale Datenrate unter idealen Bedingungen soll bis zu 200 MBit/s betragen. Für Nutzer, die in der Ferne mit bandbreitenintensiven Anwendungen wie Video arbeiten müssen, sollen die Reaktionszeiten verbessert worden sein. Die maximal mögliche Bildwiederholrate soll bei 60 fps liegen. Damit sinkt der Lag zwischen Eingabe und Darstellung.

Verbesserung für die Sicherheit - nach Kontroversen

Ebenfalls nachgebessert hat das Unternehmen im Bereich Sicherheit. Im Sommer dieses Jahres hatte es zahlreiche Berichte über den Missbrauch von Teamviewer-Accounts gegeben, bei denen Kriminelle unter anderem Buchungen über Onlinebanking der Kunden durchgeführt hatten, wenn sie per Teamviewer Zugangsdaten auf dem PC fanden.

Ursache der Angriffe war nach Angabe von Teamviewer jedoch keine Sicherheitslücke bei dem Unternehmen selbst, sondern von Kunden mehrfach verwendete Passwörter, die bei großen Datenleaks bei Anbietern wie Dropbox, Yahoo oder LinkedIn publiziert wurden. Nach unserer damaligen Berichterstattung hatten uns jedoch einige Kunden kontaktiert, die Probleme meldeten, aber angaben, ihr Passwort nicht doppelt verwendet zu haben. Die Sicherheitsfirma Trend Micro fand außerdem alte, trojanisierte Versionen von Teamviewer.

Bereits im Juni dieses Jahres hatte das Unternehmen wegen der öffentlichen Aufmerksamkeit mehrere Sicherheitsfunktionen vorgezogen, die eigentlich erst für Version 12 geplant waren, darunter die Funktion "Vertraute Geräte", bei der Nutzer von ihnen genutzte Geräte bei der ersten Anmeldung als sicher markieren können, um Missbrauch von fremden Rechnern aus zu vermeiden. Außerdem werden ungewöhnliche Login-Standorte von Teamviewer automatisch analysiert.

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Wartung von Smartphone zu Smartphone 
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My1 09. Dez 2016

wie viel kostet denn der spaß?

JorgeS90 09. Dez 2016

TV ist herrlich, aber nicht jedes IT-Budget kann ihre Preise verkraften. Ich habe mich...

My1 03. Nov 2016

selbst wenn du noch das update nicht bekommst es gibt 7 tage geld zurück, also im worst...

Bautz 03. Nov 2016

Also ich nutze die Win10 mobile Version schon seit ... gefühlt 3 jahren würde ich sagen?



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