Abo
  • IT-Karriere:

Deutsche Telekom: Paketbutler steht bundesweit zur Verfügung

Der Paketsack mit SIM-Karte kann jetzt bundesweit bestellt werden. Der Kunde verankert den Gurt zwischen Zarge und Tür. Die Indoorlösung funktioniert nur in Mehrparteienhäusern.

Artikel veröffentlicht am ,
Paketbutler
Paketbutler (Bild: Deutsche Telekom)

Paketbutler, ein Stoffsack für die Haustür mit SIM-Karte, kommt nun bundesweit von der Deutschen Telekom und anderen Anbietern in den Verkauf. Das gab das Unternehmen am 2. November 2016 bekannt. Der Paketbutler aus einem feuer- und schnittfesten Material wurde zusammen mit Feldsechs Service aus Hamburg entwickelt und mit DHL Paket auf den Markt gebracht.

Stellenmarkt
  1. Alfred Kärcher SE & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart
  2. Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München

Nach dem regionalen Start in vier deutschen Städten steht der Paketbutler ab 14. November bundesweit zur Verfügung. "Rechtzeitig zur versandstarken Vorweihnachtszeit bieten wir mit dem Paketbutler" eine Lösung für die Paketzustellung, auch wenn niemand zu Hause sei, sagte Conrad Riedesel, Leiter Commercial Management M2M, Deutsche Telekom.

Der Logistiker informiert den Empfänger, wann die zusammengefaltete Box vor die Tür gestellt werden kann. Der Kunde verankert den Gurt zwischen Zarge und Tür. Der Zusteller öffnet die Box, deponiert die Sendung und verschließt den Deckel. Danach könne die Box nur noch mit einer PIN geöffnet werden, die der Empfänger kennt. Der Kunde wird über die Paketbutler-App informiert, dass seine Bestellung eingetroffen ist.

Hoher Anschaffungspreis

Der Kunde kann so auch Retouren verschicken oder ein Paket abholen lassen: Die Sendung wird in die Box gelegt und die Abholung über die App bestellt. Zalando-Kunden haben die Paketbox vor der Vermarktung getestet. Im Pilotprojekt kam zur Sicherung und Entriegelung nur NFC zum Einsatz. Nun komme M2M-Kommunikation hinzu. Die Kommunikation läuft über einen SIM-Chip, um über Mobilfunk den Empfang des Pakets zu melden. Die Kunden steuern den Sack mit einer Smartphone-App für iOS und Android.

Der Paketbutler kostet 249 Euro und ist mit einem Wert von 180 Euro und die enthaltene Ware mit bis zu 750 Euro gegen Diebstahl versichert. Inbegriffen ist die Nutzung des Dienstes Butlerconnect. Deutschlandweit zu kaufen gibt es den Paketbutler bei der Telekom, bei Feldsechs, über den Onlinemarktplatz Allyouneed.com sowie bei Amazon.

Der Paketbutler hat Platz für Pakete bis zu einer Größe von 30 x 50 x 70 cm und einem Gewicht von maximal 31,5 kg. Der Service steht jedem Zustelldienst offen.

Für Eigenheime ist der Paketbutler jedoch ungeeignet. "Der Paketbutler ist aktuell eine reine Indoor-Lösung und für Mehrparteienhäuser konzipiert", erklärte Feldsechs Service Golem.de auf Anfrage.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 72,99€ (Release am 19. September)
  2. 177,90€ + Versand (Bestpreis!)
  3. (u. a. Grafikkarten, Monitore, Mainboards)
  4. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)

freebyte 03. Nov 2016

"Darf ich mit Ihnen über unseren Gott und Herren Timotheus Höttges sprechen?" Himmel *-)

css_profit 03. Nov 2016

Ähm, ja. Schlauer Rat. Meist wird es ja um Online-Bestellungen gehen. Und da hat in den...

Avarion 03. Nov 2016

Sack und Inhalt ist versichert. Aufschlitzen ist eh schwer da der Stoff entsprechend...

der_wahre_hannes 03. Nov 2016

Ja, eben. Kostet mehr. Was meinst du, was wieder für ein Aufschrei durch's Land geht...

freebyte 03. Nov 2016

Zitat Telekom: "Kann grundsätzlich von allen Zustellern genutzt werden - selbst von...


Folgen Sie uns
       


Mordhau Gameplay

Klirrende Klingen und packende Kämpfe mit bis zu 64 Spielern bietet das in einem mittelalterlichen Szenario angesiedelte Actionspiel Mordhau.

Mordhau Gameplay Video aufrufen
Zulassung autonomer Autos: Der Mensch fährt besser als gedacht
Zulassung autonomer Autos
Der Mensch fährt besser als gedacht

Mehrere Jahre haben Wissenschaftler und Autokonzerne an Testverfahren für einen Autobahnpiloten geforscht. Die Ergebnisse sprechen für den umfangreichen Einsatz von Simulation. Und gegen den schnellen Einsatz der Technik.
Von Friedhelm Greis

  1. Ingolstadt Audi vernetzt Autos mit Ampeln
  2. Waymo One Lyft vermittelt Waymos autonome Taxis
  3. OPA, Mems und MMT Wer baut den ersten Super-Lidar?

Katamaran Energy Observer: Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen
Katamaran Energy Observer
Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen

Schiffe müssen keine Dreckschleudern sein: Victorien Erussard und Jérôme Delafosse haben ein Boot konstruiert, das ohne fossilen Treibstoff auskommt. Es kann sogar auf hoher See selbst Treibstoff aus Meerwasser gewinnen. Auf ihrer Tour um die Welt wirbt die Energy Observer für erneuerbare Energien.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Umweltschutz Kanäle in NRW bekommen Ladesäulen für Binnenschiffe
  2. Transport DLR plant Testfeld für autonome Schiffe in Brandenburg
  3. C-Enduro Britische Marine testet autonomes Wasserfahrzeug

Azure Speech Service: Microsofts Demos entstehen im fensterlosen Nerd-Keller
Azure Speech Service
Microsofts Demos entstehen im fensterlosen Nerd-Keller

Build 2019 Moderne Architektur, große Fenster, ein Zen-Garten: Microsofts Campus wirkt außen modern und aufgeräumt. Präsentationen entstehen trotzdem in einem fensterlosen Raum, in dem sich Hardware und Werkzeug stapeln. Microsoft zeigt dort auch eine ungeskriptete Version seiner Spracherkennungssoftware.
Von Oliver Nickel

  1. Beta Writer Algorithmus schreibt wissenschaftliches Buch
  2. Google Neuer KI-Rat soll Googles ethische Richtlinien umsetzen
  3. Affectiva KI erkennt die Gefühle von Autofahrern

    •  /