Abo
  • Services:
Anzeige
Andrea Voßhoff hält nicht viel von digitalen Assistenten.
Andrea Voßhoff hält nicht viel von digitalen Assistenten. (Bild: Bundesbeauftragte für den Datenschutz)

Privatsphäre: Oberste Datenschützerin kritisiert digitale Assistenten

Andrea Voßhoff hält nicht viel von digitalen Assistenten.
Andrea Voßhoff hält nicht viel von digitalen Assistenten. (Bild: Bundesbeauftragte für den Datenschutz)

Digitale Assistenten werden von der obersten Datenschützerin in Deutschland weiterhin kritisch bewertet. Sie sorgt sich um die Sicherheit der gespeicherten Daten und sieht eine mögliche Rund-um-die-Uhr-Überwachung der Privatsphäre der Nutzer.

Das wesentliche Funktionsprinzip smarter Lautsprecher stellt für die oberste Datenschützerin weiterhin ein Risiko dar. Anlass der erneuten Kritik ist die Vorstellung smarter Lautsprecher, die auf ein Signalwort reagieren und dann Befehle entgegennehmen. Damit sollen Nutzer bequem an Informationen gelangen oder sich Aufgaben abnehmen lassen, ohne das Gerät berühren zu müssen. Solche Lautsprecher sind darauf ausgelegt, ausschließlich mit der Sprache gesteuert zu werden.

Anzeige

Digitale Assistenten lauschen ständig

In einem Interview mit dem Tagesspiegel hat die Bundesbeauftragte für Datenschutz, Andrea Voßhoff, ihre bereits im Mai 2016 geäußerten Bedenken bekräftigt. Aus Datenschutzsicht seien intelligente Sprachassistenten kritisch zu bewerten, weil sie "ihre Umgebung ständig 'belauschen'" würden. Sie bemängelt, dass es für Anwender nicht ausreichend nachvollziehbar sei, wie die erfassten Daten verarbeitet werden.

Zudem sei unklar, wie lange der jeweilige Anbieter die gespeicherten Daten behält. Auch sieht Voßhoff das Risiko, dass die gespeicherten Daten nicht zu hundert Prozent sicher seien, "bedenkt man die aktuellen Sicherheitslücken vieler Internetdienste". Sie rät Nutzern, sorgsam abzuwägen, "ob die praktischen Vorteile eines digitalen Assistenten die mögliche Rund-um-die-Uhr-Überwachung ihrer Privatsphäre" rechtfertigten.

Digitale Assistenten reagieren auf Signalwort

Apple, Google und Microsoft bieten mit Siri, Google Now/Assistant sowie Cortana bereits länger solche digitalen Assistenten für Smartphones und Tablets an. Die Dienste können mit einem Signalwort aktiviert werden, damit das Smartphone oder Tablet Sprachanweisungen des Nutzers entgegennimmt.

Amazon und Google haben kürzlich smarte Lautsprecher für den deutschen Markt angekündigt. Die Amazon-Modelle der Echo-Reihe laufen mit dem hauseigenen Assistenten Alexa und Google setzt für Home ebenfalls auf einen eigenen Assistenten namens Assistant. Regulär verfügbar sind beide Systeme hierzulande noch nicht.

Amazon hat kürzlich einen eng begrenzten Kundenkreis zum Kauf eines Echo eingeladen. In den kommenden Wochen sollen schrittweise weitere Interessenten Kaufeinladungen erhalten. Bisher gibt es von Amazon keine Angabe dazu, wann die Echo-Geräte regulär verfügbar sein werden. Google will seinen Home-Lautsprecher im Frühjahr 2017 auf den deutschen Markt bringen.


eye home zur Startseite
Fotobar 02. Nov 2016

Ich zweifle sehr wohl an der IT-Kompetenz dieser Person, da diese Sicherheit von Daten...

Moe479 31. Okt 2016

Nur dort plätschern die übelaufenden Rubel auch in Taschen der lokalen Politik ... &#8222...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. WALHALLA Fachverlag, Regensburg
  2. über Hanseatisches Personalkontor Bremen, Bremen
  3. LogPay Financial Services GmbH, Eschborn
  4. INTENSE AG, Würzburg, Köln (Home-Office)


Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute u. a. mit LG TVs, DX Racer Stühlen und reduzierten Blu-ray-Neuheiten)
  2. (u. a. Sony Xperia L1 für 139€)
  3. 139€

Folgen Sie uns
       


  1. IFR

    Zahl der verkauften Haushaltsroboter steigt stark an

  2. FTTH

    CDU für Verkauf der Telekom-Aktien

  3. Konkurrenz

    Unitymedia gegen Bürgerprämie für Glasfaser

  4. Arduino MKR GSM und WAN

    Mikrocontroller-Boards überbrücken weite Funkstrecken

  5. Fahrdienst

    London stoppt Uber, Protest wächst

  6. Facebook

    Mark Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein

  7. Merged-Reality-Headset

    Intel stellt Project Alloy ein

  8. Teardown

    Glasrückseite des iPhone 8 kann zum Problem werden

  9. E-Mail

    Adobe veröffentlicht versehentlich privaten PGP-Key im Blog

  10. Die Woche im Video

    Schwachstellen, wohin man schaut



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Smartphone Apple könnte iPhone X verspätet ausliefern
  2. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  3. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro

Metroid Samus Returns im Kurztest: Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
Metroid Samus Returns im Kurztest
Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
  1. Doom, Wolfenstein, Minecraft Nintendo kriegt große Namen
  2. Nintendo Das NES Classic Mini kommt 2018 noch einmal auf den Markt
  3. Nintendo Mario verlegt keine Rohre mehr

  1. Bleiben denn die ganzen Dienste wie foodora?

    Analysator | 16:02

  2. Re: Vorher Diesel, jetzt E-Auto, das sind echt...

    azeu | 15:59

  3. Re: Interessant [...] ist immer die Kapazität des...

    Melkor | 15:58

  4. Dagegen! [solution inside]

    Buddhisto | 15:56

  5. Wir ueberlegen seit langem den Kauf

    mrgenie | 15:55


  1. 15:18

  2. 13:34

  3. 12:03

  4. 10:56

  5. 15:37

  6. 15:08

  7. 14:28

  8. 13:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel