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Niantic Labs: Verbraucherschützer gewinnen bei Pokémon Go

Datenschutz, Rückgaben und Haftung: Deutsche Verbraucherschützer haben sich bei Pokémon Go gegen das Entwicklerstudio Niantic Labs durchgesetzt. Niantic will bis Jahresende 15 Klauseln in den Nutzungsbedingungen ändern.

Artikel veröffentlicht am ,
Pokémon Go hält sich künftig an deutsche Gesetze.
Pokémon Go hält sich künftig an deutsche Gesetze. (Bild: Brendon Thorne/Getty Images)

Dem Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) ist ein Erfolg in Sachen Pokémon Go gelungen. Die Verbraucherschützer haben durchgesetzt, dass dessen Entwickler Niantic Labs mit einer verbindlichen Unterlassungserklärung angekündigt hat, bis Ende 2016 die Nutzungs- und Datenschutzbedingungen für deutsche Spieler zu ändern. Bereits in der Umstellungsphase will sich Niantic gegenüber seinen Kunden nicht mehr auf die beanstandeten 15 Klauseln berufen.

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Das Entwicklerstudio hatte sich in seinen Nutzungsbedingungen unter anderem das Recht vorbehalten, den Vertrag jederzeit fristlos kündigen zu können. Eine Sperrung des Zugangs sollte in vielen Fällen nach alleinigem Ermessen des Unternehmens möglich sein.

Auch die Rückerstattung von mit echtem Geld getätigten In-App-Käufen war ausgeschlossen. Ebenso sollte die Weitergabe personenbezogener Daten an andere Firmen ohne Einwilligung der Betroffenen möglich sein. All diese Klauseln werden nach Angaben der Verbraucherschützer gestrichen.

Eigentlich hatte Niantic nur eine Frist bis zum 9. August 2016 bekommen, um seine Nutzungsbedingungen zu ändern. Der VZBV wertet die verspätet erreichte Einigung trotzdem als Erfolg. "Wir freuen uns, dass sich Niantic einsichtig gezeigt hat. Nutzerinnen und Nutzer von Pokémon Go in Deutschland können nun erwarten, dass sich das Unternehmen künftig an hier geltenden Verbraucherschutzstandards orientiert", kommentiert Heiko Dünkel, Rechtsreferent bei dem Verband.



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quineloe 25. Okt 2016

War heute auch wieder unterwegs, habe mehrere Spiele getroffen, habe zwei Arenen meines...


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