Play Store: Google will Fälschung von App-Chart-Platzierungen verhindern

Manche Apps in Googles Play Store erreichen Topplatzierungen, indem die Macher Downloads und Bewertungen kaufen. Derartige Machenschaften sollen in Zukunft dank eines neuen Erkennungssystems verhindert werden - und im Zweifel zur Löschung der App aus dem Store führen.

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Im Play Store will Google verstärkt gegen falsche Chart-Rankings vorgehen.
Im Play Store will Google verstärkt gegen falsche Chart-Rankings vorgehen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Google hat ein neues Erkennungssystem für seinen Play Store angekündigt, mit dem die Qualität der Rankings verbessert werden soll. Künftig sollen betrügerische Machenschaften, die zu einer besseren Positionierung in den App-Charts führen, rechtzeitig erkannt und geahndet werden. Dazu zählt Google betrügerische Installationen sowie gefälschte und gekaufte Bewertungen.

Manche Entwickler kaufen sich höhere Chartpositionen

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Durch derartige Techniken versuchen manche Entwickler, ihre Apps in den aktuellen Charts weiter oben zu platzieren - wo sie tendenziell eher beim Stöbern entdeckt werden als in den niedrigeren Rängen. Das Problem scheint mittlerweile so groß zu sein, dass Google sich jetzt zum Handeln gezwungen sah.

Laut Google benachteiligen Entwickler, die zu derartigen Maßnahmen greifen, nicht nur andere Entwickler, deren Apps dadurch nicht so weit oben in den Charts stehen. Auch Nutzer könnten sich so eine App installieren, die sie aufgrund falscher Tatsachen ausgewählt hätten.

Verdächtige Apps werden gefiltert

Das neue Erkennungssystem ist Google zufolge seit dem 31. Oktober 2016 in Betrieb. Sobald es eine App entdeckt, die ihre Chartposition mit unlauteren Mitteln verbessert, wird diese herausgefiltert. Sollten die Entwickler in der Folge weiterhin gegen die Standards verstoßen, wird die App komplett aus dem Play Store gelöscht.

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Entwickler, die beispielsweise eine Marketingagentur nutzen, um ihre App zu promoten, brauchen das neue Erkennungssystem laut Google nicht zu befürchten. Allerdings setzt das voraus, dass die App-Promotion auf legalen Praktiken basiert.

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