Abo
  • Services:
Anzeige
Die Verschlüsselung von Signal kann auch ohne Cloud-Dienste von Google genutzt werden.
Die Verschlüsselung von Signal kann auch ohne Cloud-Dienste von Google genutzt werden. (Bild: Stephen Lam/Getty Images)

Verschlüsselung: Signal-Verschlüsselung ohne Googles Play-Dienste nutzen

Die Verschlüsselung von Signal kann auch ohne Cloud-Dienste von Google genutzt werden.
Die Verschlüsselung von Signal kann auch ohne Cloud-Dienste von Google genutzt werden. (Bild: Stephen Lam/Getty Images)

Der beliebte Messenger Signal kann nur in Verbindung mit Googles Play Services genutzt werden. Die bislang verfügbare Alternative Libre Signal muss nach einem Streit mit Gründer Moxie Marlinspike den Betrieb einstellen - wir zeigen Alternativen.
Von Hauke Gierow

Signal gilt derzeit als einer der sichersten Messenger. Immer wieder kritisieren Nutzer jedoch, dass der Messenger zwingend die Präsenz von Googles Play-Diensten voraussetze. Außerdem wirkt die Benutzeroberfläche von Signal im Vergleich zu anderen Messengern unzeitgemäß.

Anzeige

Der Messenger Libre Signal ist eine Signal-Alternative, die vor allem bei Nutzern von Android-Custom-Roms wie Copperhead OS beliebt ist. Der Websocket-Fork von Libre Signal wurde am 3. November in einer vermutlich finalen Version herausgegeben. Websockets werden genutzt, um Push-Benachrichtigungen auch ohne Google Play zu nutzen. Weiterhin verfügbar sind inoffizielle Builds der aktuellen Signal-Version, bei denen aber zum Betrieb eine abgespeckte Version von Googles Play-Diensten mit dem Namen Microg installiert werden muss.

  • Conversations unterstützt die Omemo-Verschlüsselung. (Bild: Conversations)
  • Auch Gajim kann für Omemo genutzt werden. (Bild Gajim)
  • Auch Gajim kann für Omemo genutzt werden. (Bild Gajim)
  • Silence bringt die Unterstützung für SMS-Verschlüsselung von Textsecure zurück (Bild: Silence)
  • Silence bringt die Unterstützung für SMS-Verschlüsselung von Textsecure zurück (Bild: Silence)
  • Silence bringt die Unterstützung für SMS-Verschlüsselung von Textsecure zurück (Bild: Silence)
  • Wire bietet eine aufgeräumte Benutzeroberfläche und integration von Video- und Kartendiensten (Bild: Wire)
  • Verbindungen können an Hand von Fingerprints verifiziert werden. (Bild: Wire)
  • Wire hat auch Desktop-Clients (Bild: Wire)
  • Wire hat auch Desktop-Clients (Bild: Wire)
Wire hat auch Desktop-Clients (Bild: Wire)

Bislang nutzte Libre Signal die Server von Signal-Betreiber Open Whisper Systems mit. Daran, und an der Verwendung des Namens Signal, störte sich Marlinspike vor rund einem halben Jahr. Libre Signal wird aus diesem Grund in der aktuellen Form nicht mehr unterstützt. Nutzer müssen sich nach Alternativen umsehen, wenn sie sichere Verschlüsselung ohne Play-Dienste verwenden wollen.

Marlinspike will keine Server-Mitnutzung erlauben

Marlinspike schreibt, dass die Entwickler der Software den Quellcode von Signal nutzen könnten, aber ihre eigenen Server betreiben sollten. Außerdem sollte der Fork umbenannt werden, weil er sonst die Markenrechte von Signal verletze. Sein Unternehmen sei nicht in der Lage, diese Dienstleistung für Forks anzubieten - die Spenden für Signal reichten gerade aus, um den eigenen Bedarf zu decken. Die Nachfrage, ob Open Whisper Systems bereit sei, eine Föderation zwischen den Servern von Libre Signal und Signal selbst einzurichten, lehnte Marlinspike ab.

Die Föderation der eigenen Server mit denen eines Alternativprojektes sei mit dem kleinen Team von Signal-Entwicklern nicht machbar, schreibt Marlinspike weiter. Außerdem bremse eine solche Kooperation den Entwicklungsfortschritt von Signal. Eine entsprechende Kooperation mit Cyanogen habe das Signal-Team ein halbes bis ganzes Jahr an Entwicklungsfortschritt gekostet. Ohne Zusammenarbeit könnten Nutzer der neuen Server allerdings keine Nachrichten mit Signal-Nutzern austauschen.

Das Team um Marlinspike hat die Signal-Verschlüsselung in viele populäre Apps eingebaut, das bekannteste Beispiel ist Whatsapp. Auch der Facebook-Messenger und Googles Dienst Allo nutzen das Protokoll für Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Die Verschlüsselung muss von den Nutzern jedoch eigenständig aktiviert werden. Unklar ist, ob und wenn ja, wie viel Geld Open Whisper Systems für die Implementierung der eigenen Technologie in die bestehenden Messenger bekommen hat.

Wire - Messenger aus Berlin 

eye home zur Startseite
x00x 06. Nov 2016

Das Hauptargument für Signal ist eine abhörsichere Verbindung. Laufen die Push...

FreiGeistler 06. Nov 2016

Syntafin 05. Nov 2016

Auch Conversations kann man ohne Google Play nutzen, einfach selbst compilieren oder via...

Wallbreaker 04. Nov 2016

Bedaure aber Tox ist nach etlichen Jahren immer noch inhärent fehlerhaft, und die Clients...

HSB-Admin 04. Nov 2016

Bliebe noch der hohe Overhead - falls relevant ^^



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Hauni Primary GmbH, Schwarzenbek
  2. afb Application Services AG, München
  3. St.-Clemens-Hospital Geldern, Geldern / Niederrhein
  4. Daimler AG, Immendingen


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 23,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing


  1. Navigationsgerät Chris

    Das Smartphone im Auto mit Sprache und Gesten bedienen

  2. Natilus

    Startup entwickelt Transportdrohne in Flugzeuggröße

  3. Gegen Verlegerverbände

    El País warnt vor europäischem Leistungsschutzrecht

  4. Verschlüsselung

    Schwachstellen in zahlreichen VoIP-Anwendungen entdeckt

  5. iPhone

    Die TSMC soll Apples A11-Chip im 10-nm-Verfahren produzieren

  6. New Pound Coin

    Neue Pfund-Münze nutzt angeblich geheime Sicherheitsfunktion

  7. HP Elite Slice im Kurztest

    So müsste ein Mac Mini aussehen!

  8. Neuralink

    Elon Musk will Gehirn-Computer-Schnittstellen entwickeln

  9. Neue Rotorblätter

    Hubschrauber könnten bald viel leiser fliegen

  10. Microsofts Project Torino

    Programmieren für sehbehinderte Kinder



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
In eigener Sache: Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
In eigener Sache
Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
  1. In eigener Sache Golem.de geht auf Jobmessen
  2. In eigener Sache Golem.de kommt jetzt sicher ins Haus - per HTTPS
  3. In eigener Sache Unterstützung für die Schlussredaktion gesucht!

Mobile-Games-Auslese: Würfelkrieger und Kartendiebe für mobile Spieler
Mobile-Games-Auslese
Würfelkrieger und Kartendiebe für mobile Spieler

Synlight: Wie der Wasserstoff aus dem Sonnenlicht kommen soll
Synlight
Wie der Wasserstoff aus dem Sonnenlicht kommen soll
  1. Energieversorgung Tesla nimmt eigenes Solarkraftwerk in Hawaii in Betrieb

  1. Re: Wir brauchen mehr intelligente statt "smarte...

    countzero | 13:48

  2. Schrott. Nicht kaufen.

    Eyeballz | 13:47

  3. Re: So viel Aufwand...

    keewee | 13:47

  4. Re: Warum erst jetzt?

    Muhaha | 13:47

  5. Re: Intel NUCs???

    DarioBerlin | 13:45


  1. 14:00

  2. 13:55

  3. 13:35

  4. 13:20

  5. 13:00

  6. 12:40

  7. 12:02

  8. 11:51


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel