Abo
  • Services:

Zertifikate: Auch Google wirft Wosign und Startcom raus

Nach Mozilla und Apple wird auch Google die Zertifikate von Wosign und Startcom aus dem Truststore des Chrome-Browsers entfernen. Dabei geht das Unternehmen einen entscheidenden Schritt weiter - und dürfte Admins Mehrarbeit bescheren.

Artikel veröffentlicht am ,
Google-CEO Sundar Pichai mit dem Chrome-Logo
Google-CEO Sundar Pichai mit dem Chrome-Logo (Bild: KIMIHIRO HOSHINO/AFP/GettyImages)

Schlechte Nachrichten für Wosign und Startcom: Beide CAs werden, wie erwartet, künftig nicht mehr in Googles Chrome-Browser akzeptiert, wie das Unternehmen in einem Blogpost angekündigt hat. Mit dem Release von Chrome 56 werden nur noch Zertifikate akzeptiert, die vor dem 21. Oktober 2016 ausgestellt wurden - wenn sie einige Bedingungen erfüllen. Zuvor hatten Mozilla und Apple ähnliche Schritte bekanntgegeben.

Stellenmarkt
  1. Continental AG, Eschborn
  2. Garz & Fricke GmbH, Hamburg

So müssen die entsprechenden Zertifikate Googles Richtlinien der Certificate Transparency folgen, die das Unternehmen erst vor kurzem überarbeitet hatte. Google schreibt, dass nicht sichergestellt sei, dass alle früher ausgestellten Zertifikate auch wirklich funktionieren, selbst wenn sie die Richtlinien einhalten. Diese Einschränkungen seien nötig, um alle Chrome-Kunden vor missbräuchlich ausgestellten Zertifikaten zu schützen.

Google geht noch einen Schritt weiter

Google geht aber noch einen Schritt weiter als Apple und Mozilla: Denn die Ausnahmen für bereits erstellte Zertifikate sollen nur zeitlich begrenzt gelten und nach und nach zurückgefahren werden. "In künftigen Chrome-Releases werden diese Ausnahmen nach und nach entfernt, was in dem kompletten Vertrauensentzug der betroffenen CAs kulminieren wird. Dieser schrittweise Ansatz ist nur dafür gedacht, dass Webseitenbetreiber die Möglichkeit haben, zu anderen Certificate Authorities zu wechseln, denen weiterhin von Google Chrome vertraut wird."

Google kritisiert die Handlungen von Wosign und Startcom deutlich. Die Unternehmen hätten "wissentlich und bewusst" Zertifikate missbraucht, um Beschränkungen bei SHA1-Zertifikaten durch die Browserhersteller zu umgehen. Außerdem hätten die Unternehmen nach Aufdeckung der Schwachstellen versucht, die Browser-Community in die Irre zu führen. Daher führe kein Weg daran vorbei, den CAs das Vertrauen zu entziehen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 12,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  3. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Teebecher 12. Nov 2016

Meinst Du DNS mäßig? Das mache ich (bei dd24) grundsätzlich, die meisten Kunden wollen...

My1 02. Nov 2016

aber eine sache die sssl besser praktiziert hat war das ganze kostenmodell, dass eben nur...


Folgen Sie uns
       


Sonnet eGFX Box 650W - Test

Die eGFX Box von Sonnet hat 650 Watt und ist ein externes Grafikkarten-Gehäuse. Sie funktioniert mit AMDs Radeon RX Vega 64 und wird per Thunderbolt 3 an ein Notebook angeschlossen. Der Lüfter und das Netzteil sind vergleichsweise leise, der Preis fällt mit 450 Euro recht hoch aus.

Sonnet eGFX Box 650W - Test Video aufrufen
Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Leistungsschutzrecht/Uploadfilter: Worüber das Europaparlament wirklich abstimmt
Leistungsschutzrecht/Uploadfilter
Worüber das Europaparlament wirklich abstimmt

Das Europaparlament entscheidet am Donnerstag über das Leistungsschutzrecht und Uploadfilter. Doch Gegner und Befürworter streiten bis zuletzt, worüber eigentlich abgestimmt wird. Golem.de analysiert die Vorschläge.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Urheberrecht Europaparlament bremst Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  2. Urheberrecht Freies Netz für freie Bürger
  3. Leistungsschutzrecht Verleger attackieren Bär und Jarzombek scharf

Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

    •  /