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Facebook soll Whatsapp-Datenaustausch stoppen.
Facebook soll Whatsapp-Datenaustausch stoppen. (Bild: Stan Honda/AFP/Getty Images)

Datenschutz: EU fordert Stopp des Whatsapp-Datenaustauschs

Facebook soll Whatsapp-Datenaustausch stoppen.
Facebook soll Whatsapp-Datenaustausch stoppen. (Bild: Stan Honda/AFP/Getty Images)

Die Europäische Union verlangt von Facebook, den seit August praktizierten Datenaustausch mit dem Whatsapp-Dienst einzustellen. Auch Yahoo ist im Visier von EU-Datenschützern und muss sich auf umfangreiche Untersuchungen einstellen.

Facebook soll den Datenaustausch mit seinem Whatsapp-Dienst einstellen. Das verlangen EU-Datenschützer, wie es in einem Bloomberg-Bericht heißt. Die EU wolle die Datenschutzbedenken beim Whatsapp-Datenaustausch prüfen und fordert Facebook daher auf, bis zum Ende der Untersuchungen den Datenaustausch einzustellen. Ende August 2016 änderte Facebook die Nutzungsbedingungen für Whatsapp und sammelt seitdem die in Whatsapp hinterlegten Telefonnummern. Die EU-Datenschützer haben erhebliche Bedenken daran, dass der Whatsapp-Datenaustausch keinen Rechtsverstoß darstelle.

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Bisheriges Vorgehen gegen Whatsapp-Datenaustausch

Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte ging Ende September 2016 gegen Facebook vor und wollte dem Netzwerk den Datenaustausch untersagen. Das soziale Netzwerk wehrte sich dagegen vor Gericht. Zuvor waren auch deutsche Verbraucherschützer gegen Facebook vorgegangen - bislang aber ebenfalls ohne Erfolg.

Die EU-Datenschützer bemängeln, dass langjährige Whatsapp-Nutzer keine effektive Möglichkeit hätten, dem Datenaustausch zu widersprechen. Sie müssten sich den von Facebook neu vorgegebenen Geschäftsbedingungen fügen. Whatsapp wolle die Arbeit der Datenschützer unterstützen, heißt es in einer Stellungnahme.

Ermittlungen gegen Yahoo

Auch gegen Yahoo wollen die EU-Datenschützer in einem weiteren Verfahren vorgehen. Sie fordern den Dienst auf, alle Kunden umfassend über den Diebstahl von 500 Millionen Nutzerdaten, der im September 2016 bekannt wurde und auf einen Hackerangriff vor zwei Jahren zurückzuführen ist, zu informieren. Unbefugte hätten so umfassenden Zugriff auf die Nutzerdaten von Yahoo-Kunden. Diesen Vorfall wollen die EU-Datenschützer umfassend untersuchen und verlangen von Yahoo die Übergabe aller Dokumente zu dem Fall.

Die mutmaßliche Weiterleitung von Yahoo-Kundendaten an US-Geheimdienste ist für die EU-Datenschützer ebenfalls ein schwerwiegendes Problem. Auch hier verlangen sie von Yahoo umfassende Akteneinsicht. Sie verlangen Informationen darüber, ob diese Datenweitergabe rechtlich abgesichert und mit den EU-Datenschutzrichtlinien vereinbar war.


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Meisterqn 31. Okt 2016

Achso. Und mich interessiere viele Dinge, die ich so überall mal mitbekomme. Nicht nur...

Meisterqn 31. Okt 2016

Damals im persönlichen Kontakt bekam ich technikaffinere Leute recht gut zu Threema (nur...

mambokurt 31. Okt 2016

Was bestrafen? Weitergabe von Daten? Dafür. Ja. irgendwelche Bananenstaaten beim Versuch...

NativesAlter 30. Okt 2016

Facebooks Umsatz alleine mit Werbung lag in Europa im 4. Quartal 2015 bei 1,39...

Mixermachine 30. Okt 2016

Diese Verordnungen ermöglich ein leichteres Handeln im Markt. Die Datenschützer könnten...



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