Internen Dokumenten zufolge verhandelt das Unternehmen mit chinesischen Regierungsvertretern wieder über den Start einer nach Regierungsvorgaben zensierten Google-Suche. Auf diese Weise könnte der werbefinanzierte Konzern einen Markt mit 750 Millionen Internetnutzern erreichen.
Tsinghua Unigroup hat Linxens, einen französischen Hersteller von Konnektoren für Smartcards, gekauft, der auch in Dresden produziert. Zuvor wurde ein Anteil der deutschen Dialog Semiconductor übernommen.
JD.com verkauft in China vor allem Elektronik an seine über 300 Millionen aktiven Nutzer. Der Start in Deutschland mit eigenem Lager und Büro steht bevor.
Die Zukunft des Autos ist autonom und elektrisch. Für Produktion und Entwicklung setzen deutsche Firmen verstärkt auf Kooperationen mit China. Sogar chinesische Batteriezellen sollen hierzulande produziert werden.
ZTE stellt neue Chefs ein, da die USA es so verlangen. Das Unternehmen muss sich den Bedingungen fügen, wenn es jemals wieder aus dem Embargo herauskommen will. Momentan darf es temporär wieder US-Produkte einkaufen - etwa Prozessoren von Qualcomm.
Software, die Gesichter automatisch erkennt, wird inzwischen auch bei uns im öffentlichen Raum getestet. Ein US-Computersicherheitsexperte hat herausgefunden, wie Passanten sich schminken müssen, um der Gesichtserkennung zu entgehen.
Googles Alphabet beteiligt sich an dem führenden chinesischen Onlinehändler JD.com. Die Partnerschaft wird Google Shopping um die Produkte des Anbieters erweitern.
Pläne für eine Antischiffsrakete, Informationen über ein verschlüsseltes Kommunikationssystem und andere vertrauliche Daten der US-Marine sind von Hackern kopiert worden. Das FBI geht davon aus, dass der Angriff aus China kam.
Wegen eines US-Gesetzes darf China nicht an der Internationalen Raumstation ISS teilhaben. Dafür soll jetzt jeder an der nächsten chinesischen Raumstation teilhaben dürfen. Zu der gehört neben Laboren auch ein Weltraumteleskop, das besser als Hubble sein soll.
/96Kommentare/Ein Bericht von Frank Wunderlich-Pfeiffer
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In China wird eine KI eingesetzt, die automatisiert Klassenarbeiten benoten kann. Das System nutzt gesammelte Daten von 60.000 chinesischen Schulen als Grundlage - teilweise ohne die Kenntnis der Schüler oder der Eltern. Generell haben nur sehr wenige Forscher Zugriff auf die Ergebnisse.
Das US-Embargo gegen ZTE soll bisher zu Verlusten von mindestens 2,6 Milliarden Euro bei dem chinesischen Hersteller geführt haben. ZTE hält sich nach jüngsten Andeutungen bezüglich einer Lockerung der Strafe aber offenbar bereit, die Produktion in kürzester Zeit wieder anlaufen zu lassen.
In einer Schule in Hangzhou in Ostchina kann sich kein Schüler unbemerkt langweilen oder unaufmerksam sein. Kameras überwachen die Schüler. Ein Computer erkennt, ob sie aufmerksam dem Unterricht folgen. Wenn nicht, benachrichtigt das System den Lehrer.
Um mittelfristig mit den USA konkurrieren zu können, stärkt die chinesische Regierung ihre Halbleiter-Unternehmen. Ein Fonds von 47 Milliarden US-Dollar soll die Entwicklung und Fertigung von CPUs sowie GPUs vorantreiben, auch RAM- und NAND-Flash-Hersteller dürften davon profitieren.
Seit Kurzem importiert China kaum noch Müll aus dem Ausland. Damit hat Deutschland ein Problem. Wohin mit all dem Kunststoffabfall? Michael Hofmann will die Lösung kennen: Er bietet eine Technologie an, die den Abfall in Wertstoff verwandelt.
Erst kleine Unternehmen, dann Regierungen: die Hackergruppe Winnti Umbrella ist ein effizienter Apparat und anscheinend der chinesischen Regierung untergeordnet. Das berichten Security-Forscher auf Grundlage von Spuren, die die nicht immer sauber arbeitende Gruppe hinterlässt.
In einer Telefonkonferenz äußerte ein ZTE-Manager die Vermutung, dass die Ursache der jüngst gegen das chinesische Unternehmen verhängten Exportsperre eigentlich im allgemeinen US-chinesischen Handelsstreit liege. ZTE fühlt sich in der Sache weiterhin ungerecht behandelt.
Während der Präsentation eines neuen Smartphones hat Xiaomi-Chef Lei Jun angekündigt, dass sein Unternehmen nie mehr als fünf Prozent Nettogewinn machen will. Dadurch sollen die Geräte für Kunden erschwinglich bleiben, Xiaomi will über die lange Frist dennoch ausreichend verdienen.
Volvo will schon im Jahr 2025 die Hälfte aller Fahrzeuge mit einem rein elektrischen Antrieb verkaufen. Ab 2019 soll in jeder neu vorgestellten Baureihe ein Mildhybrid, ein Plugin-Hybrid oder ein rein batterieelektrisches Fahrzeug angeboten werden.
Die chinesische Regierung will ausländische Autohersteller künftig nicht mehr verpflichten, inländische Partner zu beteiligen, wenn sie eine Produktionsstätte in China aufbauen. Das kommt Tesla gelegen.
China baut einen etwa einen Kilometer langen Straßenabschnitt in Jinan mit eingebauten Solarzellen und anderen Sensoren, die den Verkehrsfluss überwachen sollen. Auch eine Ladung von Elektrofahrzeugen während der Fahrt sei möglich.
Update Die Raumstation Tiangong-1 ist unkontrolliert über dem Südpazifik abgestürzt. Zuvor wurde sogar eine internationale Beobachtungskampagne einberufen. Dabei war die Raumstation nicht größer als ein Raumfrachter und unkontrollierte Abstürze von Weltraumschrott dieser Größe sind weitgehend normal.
Tesla-Chef Elon Musk muss seine Pläne für eine Autofabrik in China ohne chinesische Beteiligung möglicherweise aufgeben. Musk hat nun US-Präsident Donald Trump per Twitter um Hilfe gebeten.
Elektroautos sind in China wegen staatlicher Prämien gefragt: Daimler und der Staatskonzern BAIC wollen daher die lokale Produktion von Mercedes-Benz-Fahrzeugen ankurbeln. Dafür werden rund 1,5 Milliarden Euro investiert.
Die chinesische Regierung fördert den Kauf von Elektroautos. Anders als bei uns aber nicht pauschal, sondern entsprechend der Reichweite. Für Fahrzeuge mit großer Reichweite gibt es mehr Geld. So manches aktuelle Elektroauto ist in China nicht mehr förderungswürdig.
Wie soll ein Polizist im Gewimmel einzelne Menschen erkennen? Chinesische Beamte testen ein mobiles System für die Gesichtserkennung. Untergebracht ist es in einer Sonnenbrille.
In China hat Apple aufgrund der Marktmacht des Zahlungssystems Alipay erstmals einen Konkurrenten zum eigenen Apple Pay akzeptiert. Die chinesische Apple-Website, der iTunes und der App Store akzeptieren das System schon länger.
Mehr Autos in China bauen heißt, auch mehr Elektroautos bauen. Der japanische Autohersteller Nissan will in China expandieren und plant deshalb, sein Portfolio an Elektro- und Hybridfahrzeugen aufzustocken.
Nach dem deutschen Transrapid will China einen zweiten Versuch mit Hochgeschwindigkeits-Magnetschwebebahnen starten. In nur wenigen Jahren soll eine Teststrecke entstehen und das erste Wagenmaterial durch die Luft fliegen. Neben Südkorea und Japan gehört China mittlerweile zu den stärksten Förderern der Technik.
Das Hauptquartier der Afrikanischen Union und dessen Computersysteme sind von China gebaut und bezahlt worden. Einem Pressebericht zufolge soll Peking den Zugang zur Technik genutzt haben, um den Afrikanern jahrelang interne Daten zu stehlen. China nennt den Vorwurf absurd.
Ein Kamin gegen Xi'ans Schornsteine: In der alten Kaiserstadt Xi'an haben Forscher einen 100 Meter hohen Kamin errichtet, der sauberere Luft emittiert. Gerade im Winter ist das auch nötig.
Kommen die Elektroautos jetzt auch auf unsere Straßen? 2017 wurden doppelt so viele Elektroautos in Deutschland verkauft wie im Vorjahr. Für den Leitmarkt in der Elektromobilität reicht das nicht. Das bleibt China.
Update Außenminister Sigmar Gabriel befürchtet, dass Europa technisch zwischen den USA und Asien zerrieben wird. Telekom-Chef Höttges hat schon Vorschläge parat, wo Europa seine Stärken ausspielen könnte.
Lego hat große Pläne in China: Gemeinsam mit dem Internetunternehmen Tencent soll in dem Land das hauseigene soziale Bastelnetzwerk Lego Life aufgebaut werden, außerdem soll es gemeinsam produzierte Spiele und eine Videoplattform geben.
Bis 2023 will die EU stark in Supercomputer investieren. Für 1 Milliarde Euro sollen Systeme mit kombinierter Rechenleistung von einem Exaflops entstehen. Der erste Schritt: Die Anschaffung von zwei kleineren Systemen mit 10 Petaflops an Rechenleistung.
In der chinesischen Hauptstadt Peking nimmt die Beijing Subway ein neues Nahverkehrssystem in Betrieb. Es arbeitet mit Maglev-Technik, schwebt also über dem Fahrweg. Ziel ist aber nicht eine hohe Geschwindigkeit, sondern die Beförderung vieler Menschen im ÖPNV mit einer Magnetschwebebahn.
Das soziale Netzwerk Wechat ist so etwas wie das Facebook von China, und es wird wichtiger: Künftig sollen sich die Mitglieder auch mit ihrem Profil etwa bei der Anmeldung in Hotels identifizieren können - staatlich legitimiert, und wohl auch überwacht.
Hacker, Spionage und Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen: Um die deutsch-chinesische Freundschaft ist es gerade nicht so gut bestellt. Berlin sucht den Cyber-Dialog, Peking mauert. Was ist da los?
Erster komplett elektrischer Personennahverkehr: Shenzhen hat seine Busflotte komplett auf Elektrofahrzeuge umgestellt. Die Stadt betreibt die größte elektrische Busflotte der Welt.
Die Pekinger Behörden haben genug von schlechter Luft und verstopften Straßen. Sie wollen im kommenden Jahr ein Drittel weniger Autos zulassen als in diesem Jahr. Vor allem die Zahl neuer Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor soll reduziert werden.
Pekings Spione nutzen für die Kontaktanbahnung offenbar vermehrt soziale Netzwerke wie Xing und LinkedIn, indem sie andere Mitglieder mit gefälschten Profilen ansprechen. Mehr als 10.000 solcher Kontaktversuche habe es bei deutschen Staatsbürgern gegeben, warnt der Bundesverfassungsschutz.
Bonuspunkte für den Kauf gesunder Babynahrung, Abzug für Pornokonsum: In China wird das Social Credit System getestet. Es überwacht, bewertet und erzieht die Bürger.
Skype ist in China nicht mehr verfügbar - jedenfalls nicht in dem Appstore von Apple und den unabhängigen Android-Stores. Dafür verantwortlich ist wohl das neue Cybersicherheitsgesetz.
Für die Mobilität der Zukunft könnten elektrische Roller und Fahrräder eine große Rolle spielen. Mit einem in und für China entwickelten Konzept hebt BMW den Zweiradverkehr in eine neue Dimension - vielleicht auch in Europa?
BMW hat mit seinem Partner Brilliance eine Akkufabrik in Shenyang eröffnet, die das chinesisch-deutsche Joint-Venture BMW Brilliance Automotive beliefern soll. Dort soll der BMW 5er Plug-in Hybrid für den lokalen Markt produziert werden. Andere Autofirmen machen es ähnlich.
Der Elektroautohersteller Tesla will eine Produktionsstätte in Schanghai errichten. Das könnte dem US-Unternehmen helfen, auf dem chinesischen Markt Fuß zu fassen. Angeblich sieht das Abkommen mit der Regierung vor, dass kein chinesischer Partner beteiligt werden müsse.
Qualcomm hat in China Klage gegen Apple eingereicht und will die Produktion sowie den Verkauf von iPhones im weltweit attraktivsten Markt stoppen. Damit spitzt sich der Konflikt zwischen den beiden Unternehmen weiter zu.
Für die Autohersteller gibt es derzeit nur wenig gute Nachrichten. Nun will die EU ab 2030 angeblich eine Elektroauto-Quote einführen. 15 bis 20 Prozent der Neuwagen sollen demnach emissionsfreie Antriebe haben. Auch der CO2-Ausstoß soll weiter begrenzt werden.
China leitet den Umstieg auf Elektromotoren ein: Die Regierung des Landes verpflichtet Autohersteller zum Bau von sauberen Fahrzeugen. Sie müssen ab 2019 eine bestimmte Quote für Hybrid- und Elektroautos erfüllen.
Im CNBC-Interview spricht Razers CEO Min-Liang Tan über China als wichtigen Gaming-Markt. Gerade mobile E-Sports-Spiele seien dort sehr beliebt. Für solche Gamer soll bis Ende des Jahres noch ein passendes Gerät kommen.