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Microsoft kooperiert mit Baidu

Um die englischen Suchergebnisse zu verbessern, kooperiert die chinesische Suchmaschine Baidu mit Microsoft. Chinesische Nutzer werden künftig mit Bing nach englischen Begriffen suchen. Microsoft hofft auf diese Weise, die Reichweite von Bing in China zu vergrößern.

Artikel veröffentlicht am ,
Kooperation mit Microsoft: Baidu-Chef Robin Li
Kooperation mit Microsoft: Baidu-Chef Robin Li (Bild: Barry Huang/Reuters)

Die beiden Google-Konkurrenten Microsoft und Baidu haben eine Zusammenarbeit vereinbart, berichtet die New York Times. Der chinesische Suchmaschinenbetreiber will Microsofts Bing in seine Seite einbinden. Weitere Einzelheiten haben beide Partner nicht bekanntgegeben.

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Microsoft soll Baidu bei der Suche nach englischen Begriffen unterstützen. Immer mehr Nutzer suchten danach. Allerdings sei Baidu darin nicht besonders gut, gab ein Sprecher des Unternehmens zu. Am Tag verzeichnet Baidu nach eigenen Angaben 10 Millionen Suchanfragen auf Englisch.

Bing verbessert Baidu

Diese Nutzer sollen künftig mit Bing suchen. Voraussichtlich Ende des Jahres wird Bing auf der Baidu-Seite eingebunden. Sucht der Nutzer nach englischen Begriffen, liefert Bing die Ergebnisse. Die Treffer werden entsprechend gekennzeichnet.

Durch die Partnerschaft will Microsoft die Reichweite seiner Suchmaschine in China erweitern. Das Land ist mit über 470 Millionen Nutzern immerhin der größte Markt im Internet. Er verspricht zudem auch noch ein kräftiges Wachstum - das Land hat immerhin knapp 1,4 Milliarden Einwohner. Beide Unternehmen sind in einem anderen Bereich jedoch Konkurrenten: Baidu hat im März 2011 angekündigt, einen eigenen Browser zu entwickeln, um die Vorherrschaft von Microsofts Browser Internet Explorer in China zu beenden.

Zensurvorgaben

Allerdings wird Microsoft dafür auch einen Preis zahlen müssen. Chinas Behörden verlangen, dass Suchmaschinen bestimmte Inhalte ausblenden. Google war dazu nicht mehr bereit und hat sich deshalb Anfang 2010 aus China zurückgezogen. Microsoft gehört aber zu den Unternehmen, die 2008 eine Selbstverpflichtung eingegangen sind, die Rede- und Meinungsfreiheit sowie den Schutz der Privatsphäre zu achten und Behörden in autoritären Staaten nicht dabei zu unterstützen, diese einzuschränken.

Baidu ist der Marktführer bei den Suchmaschinen in China. Der Marktanteil liegt derzeit bei über 80 Prozent. Nach dem Rückzug von Google hat das Unternehmen seine Stellung weiter ausbauen können. Konkurrenz erhält Baidu inzwischen von Staats wegen: Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua hat Anfang des Jahres zusammen mit China Mobile, dem größten Mobilfunkanbieter des Landes, die Suchmaschine Panguso gestartet.



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watcher 05. Jul 2011

http://www.youtube.com/watch?v=v3DJ0WWsNuk Sehr provokant, jedoch (mit Ausnahmen der...

watcher 05. Jul 2011

..nein im Kapitalismus..


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