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James Cartwright (r.) mit US-Präsident Obama
James Cartwright (r.) mit US-Präsident Obama (Bild: Larry Downing/Reuters)

Ex-US-General: "Wir strafen Hackerangriffe auf die USA mit Gegenschlägen"

James Cartwright (r.) mit US-Präsident Obama
James Cartwright (r.) mit US-Präsident Obama (Bild: Larry Downing/Reuters)

James Cartwright, der bis vor kurzem zweitranghöchste US-General, setzt im Cyberwar auf massive Gegenschläge gegen Hacker, die die USA aus dem Ausland angreifen.

US-General James Cartwright will das Cyberwarpotenzial der USA offensiv nutzen, um ausländische Hacker anzugreifen. "Wir müssen das Spiel intensivieren, wir müssen über unsere offensiven Fähigkeiten reden und sie trainieren; um glaubwürdig zu sein, damit die Menschen wissen, dass Angriffe auch bestraft werden", sagte Cartwright, der bis zu seinem Ruhestand im August 2011 Vier-Sterne-General und Vizevorsitzender des Generalstabs der Befehlshaber der US-Streitkräfte war. Cartwright sprach mit der Nachrichtenagentur Reuters.

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Die zunehmende Intensität und Häufigkeit von Hackerangriffen auf US-Netzwerke unterstreiche die Notwendigkeit für eine wirksame Abschreckung. "Etwas Geheimes kann keine abschreckende Wirkung entfalten. Wenn sie nicht wissen, dass etwas da ist, schreckt es nicht ab", sagte Cartwright, der jetzt Partner an dem in Washington ansässigen Thinktanks Center for Strategic and International Studies ist.

Cartwright sagte, es sei wichtig, ein starkes Signal an potenzielle Gegner auszusenden, dass die Vereinigten Staaten auf Cyber-Attacken reagierten und von ihrem "Recht auf Selbstverteidigung" Gebrauch machten, auch wenn Hacker über einen Server in einem Drittland agierten. Cartwright betonte, Hacker würden wahrscheinlich noch zwei bis fünf Jahre brauchen, bis sie in der Lage seien, einen großen Teil des Bankensektors oder des US-Stromnetzes lahmzulegen.

Planungen für offensiven Cyberkrieg

Im Juli 2011 sagte Cartwright dem Wall Street Journal, dass die USA im Cyberwar auf gezielte Schläge zur Abschreckung setzten.

Auch wenn Cartwright sich wegen der Öffentlichkeitswirkung auf das Recht der USA auf Selbstverteidigung beruft, handelt die Supermacht im Cyberwar durchaus auch offensiv. So sei es bei Stuxnet gewesen, dem Wurm, der eine iranische Uran-Anreicherungsanlage angriff, erklären die New-York-Times-Autoren Eric Schmitt und Thom Shanker. "Es gibt einige Hinweise darauf, dass der Wurm ein Projekt der USA und Israel war".

Auch haben die USA eine Cyberattacke auf Libyen geprüft, um die Luftverteidigung des Landes auszuschalten. Im März 2011 wurde intensiv diskutiert, die Firewalls der libyschen Regierung zu überwinden, die militärischen Kommunikationskanäle zu blockieren, um zu verhindern, dass die Frühwarnradaranlagen des Landes Nato-Kampfflugzeuge erkennen und abschießen.

Als ein Navy-Seal-Kommando am 2. Mai 2011 Osama Bin Laden tötete, schlug der militärische Planungsstab vor, das pakistanische Radar mit einer Cyberattacke lahmzulegen. Schließlich wurden aber ein radarabgeschirmter Black-Hawk-Helikopter und eine noch geheime Kampfdrohne eingesetzt.


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Lokster2k 09. Nov 2011

Ja OK, war mehr Feststellung als Wertung, das findich vollkommen OK... Naja...beide...

nOOcrypt 08. Nov 2011

Hacker verursachen jaehrlich weltweit Schaeden in Millionenhoehe mit Equipment, dass fuer...

Baron Münchhausen. 08. Nov 2011

Wer ein Spiel von der Realität nicht unterscheiden kann, gehört irgendwo abseits der...

SaSi 07. Nov 2011

mal deren Haushalt sanieren... wer greift denn einen fast Bankrotten Staat an? hmmm...

Affenkind 07. Nov 2011

Absolut!!!!! +1000 Das würde aber sowas von gut zur USA passen und genauso wird es auch...



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